Bachelorarbeit, 2005
43 Seiten, Note: 1,7
1 Problemstellung und Gang der Analyse
2 Theoretische Grundlagen von Belegschaftsaktien
2.1 Definition von Belegschaftsaktien
2.2 Charakteristika von Belegschaftsaktien
2.2.1 Verwaltungs- und Vermögensrechte
2.2.2 Arten, Gattungen und Ausgabetechniken
2.3 Ziele bei der Einführung von Belegschaftsaktien
2.4 Vorteile und Nachteile
3 Belegschaftsaktien in der Praxis
3.1 Beispiel der Deutschen Telekom AG
3.1.1 Kurzportrait der Deutschen Telekom AG
3.1.2 Motive der Deutschen Telekom AG bei der Einführung von Belegschaftsaktien
3.1.3 Beteiligungsprogramm der Deutschen Telekom AG
3.2 Beispiel der Deutschen Post AG
3.2.1 Kurzportrait der Deutschen Post AG
3.2.2 Motive der Deutschen Post AG bei der Einführung von Belegschaftsaktien
3.2.3 Beteiligungsprogramm der Deutschen Post AG
3.3 Vergleichende Analyse der Beteiligungsprogramme und ihrer Rollen beim Börsengang
3.3.1 Deskriptiver Vergleich der Beteiligungsprogramme
3.3.2 Akzeptanz der Beteiligungsmodelle in den Unternehmen
3.3.3 Analyse der Unterschiede der Programme und der Rolle beim Börsengang
3.4 Erreichung der von den Unternehmen verfolgten Ziele durch die Beteiligungsprogramme
3.4.1 Zielerreichung bei der Deutschen Telekom AG
3.4.2 Zielerreichung bei der Deutschen Post AG
4 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Bachelor-Arbeit untersucht das Wesen sowie die Vor- und Nachteile von Belegschaftsaktien und analysiert deren Rolle bei den Börsengängen der Deutschen Telekom AG und der Deutschen Post AG. Dabei wird erforscht, inwieweit diese Mitarbeiterbeteiligungsmodelle zur Erreichung unternehmens- und gesellschaftspolitischer Ziele, wie der Mitarbeitermotivation und der Gestaltung der Aktionärsstruktur, beigetragen haben.
3.3.2 Akzeptanz der Beteiligungsmodelle in den Unternehmen
Im Zuge der dritten Tranche 2000 wurden insgesamt circa 230 Millionen Aktien aus dem Bestand der KfW verkauft. Die Platzierung war dreieinhalbfach überzeichnet und reichte vom Nachfragevolumen mit knapp 50 Mrd. Euro fast an das des ersten Börsenganges heran.95 Zum ersten Mal konnte der Bund, indirekt über die Beteiligungen der KfW, Anteile an der DT veräußern.96 50 % aller berechtigten Mitarbeiter nahmen an TIP 2000 teil.97
Beim Börsengang der DP zeichneten etwa 145.000 der rund 244.000 Arbeitnehmern, die im Rahmen des Beteiligungsprogramms teilnahmeberechtigt waren, Aktien.98 Das entspricht einer Teilnahmequote von knapp 60 %. Dieser Wert liegt unter dem von TIP 96, aber über den Quoten von TIP 99 bzw. TIP 2000. Fast 400 Mio. Euro investierten die Mitarbeiter in die „Aktie Gelb“. Etwa 6 % des Emissionsvolumens ist somit auf Belegschaftsaktien zurückzuführen. Besonders häufig wurden die Säulen 1 und 2 in Anspruch genommen.99
1 Problemstellung und Gang der Analyse: Das Kapitel führt in die Thematik der Mitarbeiteraktien ein, definiert den Untersuchungsgegenstand und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen von Belegschaftsaktien: Es werden die Definitionen, rechtlichen Rahmenbedingungen und die verschiedenen Ziele und Charakteristika von Belegschaftsaktien im Allgemeinen wissenschaftlich aufgearbeitet.
3 Belegschaftsaktien in der Praxis: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Beteiligungsprogramme der Deutschen Telekom AG und der Deutschen Post AG, vergleicht diese miteinander und prüft deren Beitrag zur Zielerreichung.
4 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung von Belegschaftsaktien bei Börsengängen.
Belegschaftsaktien, Mitarbeiterbeteiligung, Börsengang, Deutsche Telekom AG, Deutsche Post AG, Aktienkultur, Aktionärsstruktur, Unternehmensfinanzierung, Mitarbeitermotivation, Kapitalbeteiligung, TIP 96, Mitarbeiteraktien, Börsenneulinge, Beteiligungsprogramm, Eigenkapital
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Belegschaftsaktien als Instrument der Mitarbeiterbeteiligung im Kontext von Börsengängen, insbesondere am Beispiel von zwei der größten deutschen Neuemissionen.
Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen von Belegschaftsaktien, die konkrete Ausgestaltung der Beteiligungsprogramme in der Praxis sowie der Vergleich zwischen verschiedenen Unternehmen hinsichtlich Akzeptanz und Zielerreichung.
Ziel ist es, die Rolle der Mitarbeiterbeteiligung bei den Börsengängen der Deutschen Telekom AG und der Deutschen Post AG zu analysieren und zu bewerten, ob und inwieweit die damit verfolgten Ziele durch die Unternehmen erreicht wurden.
Es handelt sich um eine vergleichende Analyse, die auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung von Unternehmensprospekten sowie einer empirischen Betrachtung der Teilnehmerquoten und Finanzkennzahlen basiert.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Vorstellung der Beteiligungsprogramme beider Unternehmen, einem direkten Vergleich dieser Programme und einer Untersuchung, inwieweit die Beteiligungen zur Stabilisierung der Aktionärsstruktur und zur Steigerung der Mitarbeitermotivation beitrugen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Belegschaftsaktien, Mitarbeiterbeteiligung, Börsengang, Deutsche Telekom AG, Deutsche Post AG und Aktionärsstruktur definiert.
Die Programme unterschieden sich vor allem in den Förderstrukturen: Während die Telekom stark auf Hebeleffekte durch Bankkredite und teilweise massive Rabatte setzte, fokussierte die Post stärker auf zinsfreie Arbeitgeberdarlehen und spezielle Call-Optionen.
Die Theorie erklärt, warum Mitarbeiter als Privatanleger dazu neigen, ihre Aktien auch bei Kursverlusten länger zu halten, was zu einer erhöhten Stabilität der Aktionärsstruktur beitragen kann.
Die Analyse deutet darauf hin, dass mit dem Abflachen des Börsenbooms und einer gewissen Gewöhnung der Anleger sowie der Modifikation der Anreizstrukturen (z.B. Wegfall bestimmter Säulen) die unmittelbare Euphorie und damit die Partizipationsquote bei späteren Tranchen sank.
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