Diplomarbeit, 2006
79 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2. Grundlagen
2.1 Definitorische Abgrenzung
2.1.1 Fundraising
2.1.2 Fundraising an Schulen
2.2 Sponsoring
2.2.1 Sponsoring aus Sicht des Sponsors
2.2.2 Sponsoring aus Sicht des Gesponserten
2.2.3 Soziosponsoring
2.2.4 Schulsponsoring
2.3 Non-Profit-Organisation
2.3.1 Definition und Charakteristika von NPOs
2.3.2 Managementdenken bei NPOs
2.3.3 NPOs und Marketing
2.3.4 Das NPO-Marketing in Zukunft
3. Schulsponsoring und Fundraising
3.1 allgemeine Situation an deutschen Schulen
3.1.1 Bildungssponsoring und der Staat
3.1.2 Kosten unseres Schulwesens
3.1.3 der pädagogische Auftrag: was spricht gegen Schulsponsoring?
3.1.4 die Problematik von Schulsponsoring
3.1.5 Werbung in der Schule
3.2 Arten des Schulsponsorings
3.2.1 der Planungsprozess des Schulsponsorings von Unternehmen
3.2.2 Sponsoringmanagement von Schulen
3.2.3 Entwicklung der Corporate Identity einer Schule
3.3 Allgemeine und bundeslandspezifische rechtliche Bestimmungen
3.4 Steuerrechtliche Aspekte
4. Schulsponsoring aus Sicht der Akteure
4.1 Attraktivität von Schulen für Unternehmen
4.1.1 Schulsponsoring als Instrument der Kommunikationspolitik
4.1.2 Gegenleistungen der Schule
4.2 Attraktivität von Sponsoren für Schulen
4.3 Der Sponsoringvertrag
5. Praktische Beispiele des Schulsponsorings
5.1 Positive Sponsoringengagements
5.2 Negative Sponsoringengagements
5.3 Schulsponsoring im Ausland
6. Abschlußbetrachtung & Fazit
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen von Sponsoring und Fundraising an Schulen im Kontext knapper öffentlicher Finanzmittel. Das Hauptziel besteht darin, aufzuzeigen, wie Schulen alternative Finanzmittel akquirieren können, ohne dabei ihren pädagogischen Bildungsauftrag oder ihre Autonomie zu gefährden, wobei das Ausland als Orientierung dient.
2.2.1 Sponsoring aus Sicht des Sponsors
Das Sponsoring stellt für den Sponsor eine Möglichkeit dar, eine individuelle Zielgruppenansprache herzustellen. Ebenso stellt es auch ein zusätzliches Instrument der Unternehmenskommunikation dar. Durch die gegebene Kommunikationssituation wird es für die Unternehmen bedeutender, zielgruppenadäquate Tätigkeitsbereiche, wie z.B. medienwirksame Themen und Veranstaltungen sowie auch Personen, Gruppen oder Aktionen, zu entdecken. Logischerweise kommt nur dann ein Sponsorship in Frage, wenn für beide Parteien, dem Sponsor und dem Gesponserten, Vorteile entstehen.
Die letzen Jahre zeigten, dass das Interesse der Wirtschaft an Sponsoringaktivitäten wuchs. Hierzu trugen u.a. die Entwicklung des Medienmarktes, als auch das Freizeitverhalten der Bevölkerung bei. Ein Übriges für die positive Entwicklung des Sponsoring-Interesses leisteten die gestiegenen Kosten bei traditionellen Werbeträgern, die Möglichkeit der Zielgruppenansprache in nicht-kommerziellen Situationen, sowie zunehmende Abwehr der Bevölkerung gegenüber der Mediawerbung durch Reizüberflutung. An dieser Stelle sei besonders der Aspekt der Zielgruppenansprache in nicht-kommerziellen Situationen noch einmal zu betonen, denn gerade die Schule stellt im Vergleich zu anderen Orten/Situationen eine nicht-kommerzielle Einrichtung dar. Diese Tatsache macht die Schule für die Sponsoren sicherlich zu einem interessanten Ort, denn hier kann davon ausgegangen werden, dass optische Reize oder anderweitige Eindrücke kaum vorhanden sind.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage leerer öffentlicher Kassen und die Notwendigkeit für Schulen, sich mit alternativen Finanzierungsmöglichkeiten zu befassen.
2. Grundlagen: Definiert und grenzt die zentralen Begriffe Fundraising, Sponsoring, Soziosponsoring und Non-Profit-Organisationen voneinander ab.
3. Schulsponsoring und Fundraising: Analysiert die Situation an deutschen Schulen, rechtliche Bestimmungen sowie die strategische Planung und das Sponsoringmanagement.
4. Schulsponsoring aus Sicht der Akteure: Beleuchtet die gegenseitige Attraktivität von Schulen und Unternehmen sowie die Bedeutung von Sponsoringverträgen.
5. Praktische Beispiele des Schulsponsorings: Veranschaulicht anhand von positiven und negativen Fallbeispielen sowie Vergleichen zum Ausland die Chancen und Risiken.
6. Abschlußbetrachtung & Fazit: Fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die künftige Bedeutung von Sponsoring im Bildungswesen.
Schulsponsoring, Fundraising, Non-Profit-Organisation, Bildungsauftrag, Schulmanagement, Corporate Identity, Sponsoringvertrag, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikationspolitik, Drittmittelbeschaffung, Soziosponsoring, Steuerrecht, Schulentwicklung, Sponsorenakquise, Bildungsfinanzierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der Mittelbeschaffung an Schulen durch Sponsoring und Fundraising vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Kassen.
Die zentralen Felder umfassen die begriffliche Abgrenzung, die rechtlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen sowie das Management von Kooperationen zwischen Schulen und Wirtschaftsunternehmen.
Das Ziel ist es, Schulen Möglichkeiten aufzuzeigen, zusätzliche materielle oder dienstleistungsbezogene Mittel zu beschaffen, und dabei die Wichtigkeit einer systematischen, pädagogisch vertretbaren Planung zu betonen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Umfrageergebnisse zur Einstellung von Schulleitern und zur Branchenaffinität.
Der Hauptteil behandelt die operative Umsetzung, das Sponsoringmanagement, die Entwicklung einer Corporate Identity und die rechtlichen Fallstricke bei der Zusammenarbeit mit Sponsoren.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Schulsponsoring, Fundraising, Bildungsauftrag, Corporate Identity und die Abgrenzung von steuerlichen Aspekten bei Zuwendungen.
Da Schulen Non-Profit-Organisationen sind, ist die inhaltliche Identifikation und Glaubwürdigkeit entscheidend. Beim Soziosponsoring steht der Fördergedanke im Vordergrund, was besser zum Bildungsauftrag passt als reine kommerzielle Produktwerbung.
Da Schulen unselbstständige Einrichtungen des öffentlichen Rechts sind, muss der Schulträger bei Vertragsabschlüssen in der Regel involviert werden, um rechtliche Haftungsrisiken und Folgekosten zu klären.
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