Bachelorarbeit, 2018
34 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit
1.2 Depression
1.3 Rauchverhalten
1.4 Alkoholkonsum
2. Material und Methoden
2.1 Untersuchungsgruppen
2.2 Aufbau des Fragebogens
2.3 Datenauswertung
3. Ergebnisse
3.1 Allgemeine Informationen
3.2 Depression
3.3 Rauchverhalten
3.4 Alkoholkonsum
4. Diskussion
Die vorliegende Arbeit untersucht Unterschiede in der psychischen Gesundheit zwischen langzeitarbeitslosen und erwerbstätigen Menschen, um zu prüfen, ob Arbeitslosigkeit ein höheres Risiko für Depressionen und Alkoholmissbrauch darstellt, während Erwerbstätigkeit mit einem erhöhten Risiko für Tabakabhängigkeit assoziiert wird.
1.2 Depression
Als Depression bezeichnet man im Allgemeinen eine psychische Krankheit, bei der ein Symptomkomplex mit emotionalen, kognitiven und somatischen Zeichen vorliegt, durch den sowohl ein subjektiver Leidensdruck entsteht als auch Alltags- und Sozialfunktionen nicht mehr erfüllt werden können. Die Hauptsymptome einer Depression sind fast täglich anhaltende schlechte Stimmung (mindestens 2 Wochen lang), Verlust an Freude und Interesse, Antriebslosigkeit, Aktivitätseinschränkung, schnelle Ermüdbarkeit und Müdigkeit. (Mehler-Wex, 2008) Die Depression zählt nach ICD-10 zu den affektiven Störungen, welche durch eine Veränderung der Stimmung oder Affektivität zur Depression gekennzeichnet sind. Diese unterteilen sich wiederum in mehrere Schlüssel. Depression wird unter dem Schlüssel F32 „depressive Episode“ geführt. (Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, 2017)
Laut der World Health Organization (= WHO) (2017) leiden weltweit über 300 Millionen Menschen an Depressionen. Frauen sind hierbei häufiger betroffen als Männer. Die Folgen davon sind weitreichend und können bis zum Selbstmord führen. Depressionen resultieren oft aus einer Kombination von verschiedenen sozialen, psychologischen und biologischen Faktoren. Es ist bewiesen, dass Menschen, die durch lebensbedrohliche Ereignisse gegangen sind, leichter an einer Depression leiden. Arbeitslosigkeit stellt, wie ein Trauma oder Trauerfall, auch ein solches Ereignis dar und kann dadurch einen Mitfaktor für die Beeinträchtigung der Gesundheit darstellen. Eine Depression hat sowohl Auswirkungen auf die psychische als auch physische Gesundheit (z.B. Herz-Kreislauf Erkrankungen).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik von Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit ein und erläutert die Forschungsfrage sowie die aufgestellten Hypothesen zu Depression, Rauchen und Alkoholkonsum.
2. Material und Methoden: Hier wird das Studiendesign erläutert, das auf der Befragung von 82 Probanden mittels standardisierter Fragebögen (BDI-II, Fagerström-Test, AUDIT) basiert.
3. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten, wobei signifikante Unterschiede beim Rauchverhalten und Alkoholkonsum, jedoch nicht bei der Depression festgestellt wurden.
4. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt und interpretiert, wobei die Hypothesen bewertet und die Bedeutung von Arbeitslosigkeit als Belastungsfaktor hervorgehoben werden.
Psychische Gesundheit, Arbeitslosigkeit, Erwerbstätigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit, Depression, Rauchverhalten, Alkoholkonsum, Fagerström-Test, BDI-II, AUDIT, Sucht, psychische Belastung, Prävention, Arbeitswelt, Gesundheitsrisiken
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Beschäftigungsstatus (langzeitarbeitslos versus erwerbstätig) und der psychischen Gesundheit der Betroffenen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Auftreten von depressiven Störungen, dem Konsum von Tabakprodukten und dem Risiko für Alkoholmissbrauch.
Das Ziel ist es zu belegen, ob sich die psychische Gesundheit und das Suchtverhalten zwischen den beiden Gruppen signifikant unterscheiden.
Es wurde eine quantitative Untersuchung mit 82 Personen durchgeführt, wobei standardisierte psychologische Fragebögen genutzt und die Daten statistisch mit IBM SPSS mittels t-Tests ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Erhebung, die Präsentation der Ergebnisse zu Depression, Nikotin- und Alkoholkonsum sowie eine anschließende wissenschaftliche Diskussion der Befunde.
Kernbegriffe sind Arbeitslosigkeit, psychische Gesundheit, Depression, Tabakabhängigkeit, Alkoholmissbrauch und Lebensqualität.
Die Studie konnte keinen statistisch signifikanten Unterschied bei Depressionen zwischen Arbeitslosen und Erwerbstätigen nachweisen, was möglicherweise auf die begrenzte Stichprobengröße zurückzuführen ist.
Es wurde ein sehr signifikanter Unterschied festgestellt: Arbeitslose Personen wiesen ein deutlich höheres Risiko für Alkoholmissbrauch auf als erwerbstätige Personen.
Es wurde festgestellt, dass mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit für depressive Symptome steigt, was insbesondere in der Altersgruppe von 41 bis 50 Jahren sichtbar wurde.
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