Doktorarbeit / Dissertation, 2017
398 Seiten, Note: cum laude
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Kulturförderung des Bundes und der Frage, ob der Bund seine Fördermaßnahmen im Bereich der Kultur verfassungsmäßig durchführen kann. Im Fokus steht dabei die Frage, ob und in wie weit die tatsächlichen Ausgaben des Bundes mit den ihm zustehenden Kompetenzen übereinstimmen.
Die Arbeit beginnt mit einer Abgrenzung des Begriffs „Kultur“ und einem Überblick über die verfassungsrechtlichen und historischen Grundlagen der Kulturförderung in Deutschland. Anschließend werden die dem Bund zustehenden Förderungskompetenzen im Bereich der Kultur dargestellt und die tatsächlichen Ausgaben des Bundes im Kulturbereich zusammengestellt. Dabei wird zwischen verschiedenen Bereichen wie Bildung, Wissenschaft, Sport, Kultur und Denkmalpflege unterschieden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den unterschiedlichen Finanzierungskompetenzen des Bundes und den damit einhergehenden Auswirkungen auf die Kulturhoheit der Länder. Abschließend wird Stellung zu den sich möglicherweise ergebenden Differenzen zwischen Verfassungstext und Verfassungswirklichkeit und ihren Folgen und möglichen Lösungsansätzen genommen.
Kulturförderung, Kulturhoheit, Föderalismus, Finanzverfassung, Gemeinschaftsaufgaben, ungeschriebene Kompetenzen, Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Goethe-Institut, Deutsche Welle, Deutsches Historisches Museum, Filmförderung, Filmförderungsanstalt, Künstlersozialversicherung, Denkmalschutz, Bildung, Wissenschaft, Sport, Minderheiten.
Aufgrund der sogenannten "Kulturhoheit der Länder" liegt die primäre Zuständigkeit für Kunst und Kultur bei den einzelnen Bundesländern.
Ja, der Bund nutzt dafür verschiedene Kompetenzen, wie die Hauptstadtklausel (Art. 22 GG), die auswärtige Kulturpolitik oder ungeschriebene Kompetenzen "aus der Natur der Sache".
Es ist eine bedeutende Kultureinrichtung, deren Finanzierung und Erhalt als Gemeinschaftsaufgabe von nationalem Rang im Grundgesetz verankert ist.
Die Reformen zielten auf eine Entflechtung der Kompetenzen ab, führten aber auch zu neuen Diskussionen über die Finanzkraft des Bundes im Vergleich zur Kulturhoheit der Länder.
Dazu zählen Kompetenzen kraft Sachzusammenhangs, Annexkompetenzen oder solche, die sich aus der Repräsentation des Gesamtstaates ergeben.
Diese fällt unter die Pflege der Beziehungen zu auswärtigen Staaten (Art. 32 GG) und wird daher maßgeblich vom Bund finanziert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

