Examensarbeit, 2001
120 Seiten, Note: 1,0
Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik
Die Arbeit befasst sich mit den Lebensumständen von Frauen im Berlin der zwanziger Jahre. Ziel ist es, ein detailliertes Bild des Alltags der Frauen in dieser Zeit zu zeichnen und zu analysieren, inwiefern sich ihre Lebensbedingungen im Vergleich zur Kaiserzeit verändert haben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema 'Frauenschicksale im Berlin der zwanziger Jahre' einführt und die persönlichen Motivationen der Autorin für diese Arbeit darlegt. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Geschichte der Weimarer Republik, wobei die einzelnen Phasen der Republik von der Gründung bis zu ihrer Auflösung beleuchtet werden. Das dritte Kapitel widmet sich der Stadt Berlin als Reichshauptstadt und untersucht ihre Entwicklung, ihren Verkehr und ihre Wirtschaft in den zwanziger Jahren. Im vierten Kapitel wird der Begriff der 'neuen' Frau im Kontext der Weimarer Republik analysiert, wobei die Themen Gleichstellung von Mann und Frau, die veränderte Rolle der Frau im Berufsleben, die Freizeitgestaltung und die Mode der zwanziger Jahre im Vordergrund stehen.
Das fünfte Kapitel fokussiert auf die weiblichen Angestellten in der Weimarer Republik und untersucht ihre Berufstätigkeit, Herkunft, Stellung, das Konsumverhalten und das Leben von zwei Beispielpersonen, Helen Berger und Hildegard Schönrock. Im sechsten Kapitel werden die Lebensverhältnisse von Frauen in der Industrie, mit einem Schwerpunkt auf der Textilindustrie, untersucht. Hier werden die Arbeitsbedingungen, die Entlohnung, die Doppelbelastung durch Arbeit und Haushalt sowie der Alltag von zwei Textilarbeiterinnen, M. F. und M. R., beleuchtet. Außerdem wird die Tätigkeit einer ledigen Arbeiterin, Marie Köppke, näher betrachtet.
Das siebte Kapitel befasst sich mit Frauen in Kunst und Kultur, wobei der Tanz, die Malerei, der Film und das Kabarett im Fokus stehen. In diesem Kapitel werden die Biografien von Anita Berber, Lene Schneider-Kainer, Asta Nielsen und Margo Lion vorgestellt. Abschließend soll die Arbeit in einer Zusammenfassung zusammenfassen und die wichtigsten Erkenntnisse aus den einzelnen Kapiteln zusammenfassen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Lebensumständen und der Rolle von Frauen im Berlin der zwanziger Jahre, und zwar insbesondere im Kontext der Weimarer Republik. Wichtige Themen sind die Gleichstellung von Mann und Frau, die veränderte Rolle der Frau im Berufsleben, die Arbeitsbedingungen, die soziale und wirtschaftliche Situation von Frauen in verschiedenen Berufsgruppen, die Auswirkungen des Wandels der gesellschaftlichen Strukturen auf das Leben von Frauen und der Einfluss von Kultur und Mode auf die Identität und Selbstfindung der Frau in den zwanziger Jahren.
Die "neue Frau" der 20er Jahre trat selbstbewusster auf, trug Bubikopf und moderne Mode. Mit der Einführung des Frauenwahlrechts 1918 und der formalen Gleichstellung in der Weimarer Republik änderte sich ihr rechtlicher Status, auch wenn die tatsächliche Gleichberechtigung im Alltag oft ausblieb.
Frauen arbeiteten verstärkt als kaufmännische Angestellte (Sekretärinnen, Bankangestellte), in der Industrie (besonders Textilindustrie) sowie in Kunst und Kultur als Tänzerinnen, Malerinnen oder Filmschauspielerinnen.
Fabrikarbeiterinnen mussten oft unter harten Bedingungen arbeiten und nach der Schicht zusätzlich den Haushalt und die Kinderversorgung allein bewältigen, da die traditionellen Rollenbilder trotz Berufstätigkeit fortbestanden.
Obwohl sie eigenes Geld verdienten und am Konsumleben teilnahmen, galt die Berufstätigkeit oft nur als Zwischenlösung bis zur Eheschließung. Ihre Entlohnung lag meist deutlich unter der ihrer männlichen Kollegen.
Bekannte Ikonen waren Marlene Dietrich, die Tänzerin Anita Berber, die Malerin Lene Schneider-Kainer und die Filmschauspielerin Asta Nielsen, die ein freieres und unkonventionelleres Leben führten als die Mehrheit der Frauen.
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