Diplomarbeit, 2002
82 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Aufgabenstellung eines klassischen Reisebüros
2.1 Lage, Kundenstamm, Gewohnheiten
2.2 Wertlegung der Kunden
2.3 Ziele des Reisebüros
2.4 Strategien der klassischen Reisebüros
3 Beschreibung eines virtuellen Reisebüros
3.1 Vergleich zum klassischen Reisebüro
4 Tourismuswirtschaft und Angebote im Internet
4.1 Anbieter
4.2 Kennzeichen des typischen Internetnutzers
4.3 Produkte und Leistungen im Internet
4.4 Potenzial
4.5 Mögliche Nischen
5 Chancen und Risiken des Internets für den Vertrieb
5.1 Chancen für klassische Reisebüros
5.2 Chancen für Internetreisebüros
5.3 Risiken des Internets für die klassischen Reisebüros
5.4 Risiken für Internetreisebüros
6 Anwendung der Vor- und Nachteile in einem klassischen Reisebüro
6.1 Mögliches Konzept und Voraussetzung für einen erfolgreichen Internetauftritt
6.2 Leitfaden für die Realisierung eines Web-Projektes - Projektplanung
6.3 Realisierung des Projektes, Optimierung der Webseite
7 Allgemeine Veränderungen in der Zukunft
7.1 Veränderungen für die klassischen Reisebüros
7.2 Veränderungen für Internetreisebüros
8 Fazit
9 Literatur- und Quellenverzeichnis
Die vorliegende Arbeit analysiert die Auswirkungen des Internets auf die Tourismusbranche mit dem Ziel, die spezifischen Chancen und Risiken für klassische stationäre Reisebüros gegenüber virtuellen Reiseanbietern aufzuzeigen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie traditionelle Reisebüros ihre Beratungsqualität und Kundenbindung durch strategische Digitalisierung sichern können.
Die Persönlichkeit als Wettbewerbsvorteil
Der wichtigste Punkt in Sachen Kundenbindung ist nach Ansicht von Herrn Schramm die Persönlichkeit des Verkäufers und das Vertrauen des Kunden. Wenn der Verkäufer Freundlichkeit, Charme, Selbstbewusstsein etc. ausstrahlt, ist beim Kunden das Vertrauen dem Reisebüro gegenüber vorhanden. Hier hat das klassische Reisebüro einen enormen Vorsprung bzw. Vorteil gegenüber den virtuellen Reisebüros. Dies verstärkt sich noch durch das persönliche Beratungsgespräch bzw. die Beratungsqualität, die den Kunden von seiner Urlaubsbuchung überzeugen.
Die individuellen Beratungen, so wie sie im klassischen Reisegeschäft üblich sind, sind derzeit online nicht möglich. Online-Systeme können noch nicht die gleiche Beratung bieten, wie sie Mitarbeiter am Telefon oder im persönlichen Gespräch leisten. Frau Simperl vom TUI ReiseCenter hat außerdem betont, dass ihre Kunden den persönlichen Kontakt bevorzugen und dass der Trend zu Individualreisen zunimmt. So nimmt auch wieder das Verlangen nach individueller Beratung in Reisebüros zu. Denn gerade hier muss der Reiseexperte auf die speziellen Wünsche des Kunden eingehen. Dies spricht für die Zukunft von klassischen Reisebüros.
Reisebüros sollten daher mit ihrer Stärke der persönlichen Beratung auf die Emotionen ihrer Kunden eingehen. Denn genau hier können kleine Überraschungen oftmals große Wirkung zeigen. Der Kunde spürt es, wenn der Reiseverkehrsmann/frau bzw. der Reisespezialist seine Reisen mit Leib und Sehle verkaufen will und schenkt ihm daher sein Vertrauen.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung des Kunden in den Mittelpunkt und thematisiert den Einfluss des Internets auf die traditionelle Reisebranche.
2 Aufgabenstellung eines klassischen Reisebüros: Dieses Kapitel erörtert die Rolle des stationären Reisebüros, insbesondere in Bezug auf Standort, Kundenstamm, Beratungsqualität und Strategien zur Kundenbindung.
3 Beschreibung eines virtuellen Reisebüros: Hier werden virtuelle Unternehmen definiert und deren Funktionsweise im direkten Vergleich zum klassischen stationären Reisebüro gegenübergestellt.
4 Tourismuswirtschaft und Angebote im Internet: Dieses Kapitel analysiert Marktdaten, Nutzerverhalten sowie Produkte und Potenziale, die das Internet für den Tourismus bietet.
5 Chancen und Risiken des Internets für den Vertrieb: Eine detaillierte Untersuchung der Vor- und Nachteile sowie strategischen Möglichkeiten sowohl für klassische Reisebüros als auch für Internetreisebüros.
6 Anwendung der Vor- und Nachteile in einem klassischen Reisebüro: Praktische Anleitungen zur Umsetzung eines Internetauftritts sowie methodische Empfehlungen für Web-Projekte und deren technische Realisierung.
7 Allgemeine Veränderungen in der Zukunft: Ein Ausblick auf notwendige Anpassungsprozesse für Reisebüros, um im Wandel des Marktes wettbewerbsfähig zu bleiben.
8 Fazit: Die Zusammenfassung der Ergebnisse betont die Fortexistenz des stationären Reisebüros durch menschliche Beratung bei gleichzeitig notwendiger technischer Optimierung.
9 Literatur- und Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachbücher, Zeitschriften sowie Interviews und Internetquellen zur Untermauerung der Arbeit.
Reisebüro, Internet, Tourismus, Kundenbindung, Reisevermittlung, Online-Buchung, Beratungsqualität, E-Business, Marktanalyse, Tourismuswirtschaft, Last-Minute, Kundenvertrauen, Vertriebsstrategien, Web-Technologien, Digitalisierung
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Transformation des Reisemarktes und untersucht, wie klassische Reisebüros den technologischen Wandel durch das Internet bewältigen können.
Im Zentrum stehen die Vor- und Nachteile der Digitalisierung, die Kundenbindung in der Reisebranche sowie die technologische Optimierung von Geschäftsprozessen.
Das Ziel ist es, Chancen für das Überleben und Wachstum klassischer Reisebüros im Wettbewerb mit virtuellen Anbietern aufzuzeigen.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zu Branchentrends mit qualitativen Interviews, um Praxisbeispiele aus realen Reisebüros einzubeziehen.
Der Hauptteil analysiert das Kundenverhalten, die Marktpotenziale im Internet, spezifische Vertriebsstrategien und technische Aspekte der Web-Realisierung für Reisebüros.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Reisebüro, Kundenbindung, E-Business, Beratungsqualität und Vertriebsstrategien.
Die Interviews dienen dazu, die theoretischen Erkenntnisse mit den Erfahrungen von Reisebüroinhabern und Mitarbeitern aus der Praxis zu validieren.
Die Persönlichkeit des Beraters schafft das für den Kunden essenzielle Vertrauen, das virtuelle Portale derzeit noch nicht in gleichem Maße ersetzen können.
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