Bachelorarbeit, 2018
97 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Grundlagen
2.1 Klein- und mittelständische Unternehmen
2.1.1 Charakteristika von klein- und mittelständischen Unternehmen
2.1.2 Wirtschaftlicher Stellenwert für Deutschland
2.2 Digitalisierung und digitale Transformation
2.2.1 Definition der Digitalisierung
2.2.2 Digitale Transformation
2.2.3 Kulturelle Bedeutung der Digitalisierung
2.2.4 Relevanz der Digitalisierung für die deutsche Wirtschaft
2.2.5 Relevanz der Digitalisierung für klein- und mittelständische Unternehmen
2.2.6 Die digitale Wertschöpfungskette
2.2.7 Geschäftsmodellentwicklung durch Disruption
2.2.8 Digitale Technologien
3 Digitale Reifegradermittlung
3.1 Reifegradmodelle zur digitalen Fitness
3.1.1 Digital Transformation Maturity Model der Universität St. Gallen
3.1.2 KPMG Digital Readiness Assessment
3.1.3 Lean-Start-Up Methode
3.2 Kritische Betrachtung der Reifegradmodelle
3.2.1 Digital Transformation Maturity Model der Universität St. Gallen
3.2.2 KPMG Digital Readiness Assessment
3.2.3 Lean-Start-Up-Methode
4 Konzeptionierung eines qualitativen Reifegradmodells zur digitalen Fitness Bestimmung
4.1 Zielsetzung des Reifegradmodells
4.2 Beschreibung des Reifegradmodells
4.2.1 Visualisierung der Vorgehensweise der Reifegradermittlung
4.2.2 Erläuterung der Reifegrade
4.2.3 Deklaration der Dimensionen
4.2.4 Einführung eines Erfüllungsgradverfahrens
4.2.5 Beschreibung der Indikatoren
4.3 Ermittlung der digitalen Fitness
4.3.1 Sinnhaftigkeit einer qualitativen Ermittlung der digitalen Fitness
4.3.2 Bestimmung der Indikatoren je Dimension
4.3.3 Vorgehensweise der Reifegradermittlung
4.3.5 Ableitbare Handlungsmaßnahmen
4.4 Eigenschaften eines validen Reifegradmodells
4.4.1 Deskriptive, normative und komparative Eigenschaften
4.4.2 Einhaltung der Eigenschaften im konzipierten Reifegradmodell
4.5 Prämissen und Rahmenbedingungen des Reifegradmodells
4.5.1 Prämissen
4.5.2 Rahmenbedingungen
5 Möglichkeiten zur Durchführung des Reifegradmodells
5.1 Analoge Möglichkeiten
5.1.1 Interview
5.1.2 Workshop
5.2 Digitale Möglichkeiten
5.2.1 Webbasierte Applikation
5.2.2 Mobile App
6 Bewertung des qualitativen Reifegradmodells zur digitalen Fitness Bestimmung
6.1 Unternehmerischer Nutzen für KMU
6.2 Kritische Betrachtung des Reifegradmodells
6.3 Weiterführung des Reifegradmodells
6.4 Aktualität des Reifegradmodells
7 Ergebnis und Ausblick
7.1 Ergebnis
7.2 Ausblick
A Weiterführende Dokumente für Kapitel 3
A 1 Beispiel für Produktblatt von KPMG Business Assessment
A 2 Business Model Canvas Vorlage
B Wichtige Informationen zu Kapitel 4
B 1 Tabelle mit Unternehmensaktivitäten und Dimensionen
B 2 Schema für Auswertung der Reifegrade aller Dimensionen
Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines validen, qualitativen Reifegradmodells, das speziell auf die Anforderungen von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) zugeschnitten ist, um deren digitale Fitness zu bestimmen und gezielte Handlungsempfehlungen abzuleiten.
2.2.1 Definition der Digitalisierung
In der Wissenschaft sind einige breitgefächterte Definitionen für den Begriff „Digitalisierung“ vorhanden. Eine technische Definition nach Wolf und Strohschen lautet: „Wir sprechen von Digitalisierung, wenn analoge Leistungserbringung durch Leistungserbringung in einem digitalen, computerhandhabbaren Modell ganz oder teilweise ersetzt wird.“ (2018, S. 58). Dies bedeutet, dass Prozesse, die vorher analog waren, nun teilweise oder gänzlich durch automatisierte und internetbasierte Dienste ersetzt werden. Erst dieser Wandel von analogen Begebenheiten in die digitale Umgebung ermöglicht eine Automation von Prozessen.
Eine weitere Definitionen von Neugebauer (2018, S.9) besagt, die Digitalisierung sei die binäre Repräsentation von Texten, Bildern, Filmmaterial, Tonmaterial. Diese binäre Repräsentation wird mit Hilfe von Computern verarbeitet, aufgewertet und für datengetriebene Porzesse verwendet.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Digitalisierung für KMU ein, stellt die Problemstellung einer fehlenden passenden Reifegradanalyse dar und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Grundlagen: Hier werden theoretische Grundlagen zu KMU und deren Stellenwert in Deutschland sowie die zentralen Begriffe Digitalisierung und digitale Transformation umfassend beleuchtet.
3 Digitale Reifegradermittlung: Dieses Kapitel analysiert bestehende Reifegradmodelle und die Lean-Start-Up Methode hinsichtlich ihrer Eignung für KMU.
4 Konzeptionierung eines qualitativen Reifegradmodells zur digitalen Fitness Bestimmung: Hier wird das eigene, für KMU optimierte Reifegradmodell mit seinen Dimensionen, Indikatoren und dem Erfüllungsgradverfahren entwickelt.
5 Möglichkeiten zur Durchführung des Reifegradmodells: Dieses Kapitel beschreibt verschiedene analoge und digitale Methoden, um das konzipierte Reifegradmodell in der Praxis anzuwenden.
6 Bewertung des qualitativen Reifegradmodells zur digitalen Fitness Bestimmung: Es erfolgt eine kritische Bewertung des Modells hinsichtlich Nutzen, Nachhaltigkeit und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
7 Ergebnis und Ausblick: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz und Weiterentwicklung des Modells.
Reifegradmodell, Digital Fitness, Digitale Transformation, Digitalisierung, Effizienzsteigerung, Automation, Digitalstrategie, klein- und mittelständische Unternehmen, Hidden Champions, Wertschöpfungskette, Geschäftsmodell, Lean-Start-Up, Business Model Canvas, Datenanalyse, KMU
Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Transformation von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) und der Notwendigkeit, deren "digitale Fitness" systematisch zu bewerten.
Zentrale Themen sind die Charakteristika von KMU, die theoretischen Grundlagen der Digitalisierung, die Analyse existierender Reifegradmodelle sowie die Konzeption eines neuen, qualitativen Modells für KMU.
Das primäre Ziel ist die Konzeption eines validen, qualitativen Reifegradmodells, das Anforderungen von KMU gerecht wird und diesen eine selbstständige Status-Quo-Analyse ermöglicht.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse bestehender Modelle (z. B. St. Gallen, KPMG) in Kombination mit einer deduktiven Konzeption eines neuen qualitativen Erfüllungsgradverfahrens, basierend auf Unternehmensaktivitäten.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen definiert, existierende komplexe Modelle kritisch betrachtet und schließlich das neue Reifegradmodell mit seinen Dimensionen, Indikatoren und Anwendungsmöglichkeiten detailliert hergeleitet.
Die wichtigsten Begriffe sind Reifegradmodell, Digitale Fitness, KMU, Digitale Transformation, Effizienzsteigerung, Digitalstrategie und Prozessdigitalisierung.
Laut der Arbeit sind sie oft zu komplex, teuer ("overengineered") und liefern aufgrund der hohen Dynamik disruptiver Märkte in der Digitalisierung nur eine wenig aussagekräftige Momentaufnahme in Zahlen.
Es ist kostengünstig, eigenständig durch den Anwender durchführbar, reduziert Komplexität durch Fokus auf Unternehmensaktivitäten und bietet eine pragmatische Basis für die Ableitung von Digitalstrategien.
Dies sind die drei definierten Reifestufen des Modells, die den zunehmenden Grad der digitalen Reife und der proaktiven Nutzung digitaler Technologien und Transformation innerhalb des Unternehmens abbilden.
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