Fachbuch, 2020
86 Seiten
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Struktur der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Menschenbilder
2.2 Einfluss von Menschenbildern auf die Unternehmensführung
2.3 Homo Oeconomicus
2.4 Homo Oeconomicus als Menschenbild
2.5 Forschungshypothesen
3 Empirische Untersuchung
3.1 Methode
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptivstatistische Datenauswertung
4.2 Inferenzstatistische Prüfung der Hypothesen
4.3 Explorative Analyse
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
5.2 Praktische Implikationen
5.3 Limitationen und zukünftige Forschung
Die Arbeit untersucht den Einfluss des Modells des Homo Oeconomicus auf das Menschenbild von Studierenden der Wirtschaftswissenschaften und dessen Auswirkungen auf deren Entscheidungsverhalten in spieltheoretischen Situationen.
2.1 Menschenbilder
Die Menschheit beschäftigt sich seit eh und je mit der Frage nach dem Wesen des Menschen (Auer, 2017). Zur Beantwortung dieser Frage ist der Mensch auf die Konstruktion von Menschenbildern angewiesen, welche eine Erklärung des Wesens vom Menschen ermöglichen. Deshalb konstruiert sich im Laufe des Lebens jedes Individuum ein eigenes Menschenbild und somit auch seine persönliche Antwort auf die Grundsatzfrage nach dem Wesen des Menschen. Dabei entstehen im zeitlichen Verlauf aus den individuellen Menschenbildern sogenannte übergeordnete Menschenbilder der Gesellschaft (Hug, 2013). Bei der Definition des Begriffes Menschenbild existieren nach Vossenkuhl (2009) in der Vergangenheit und in der Gegenwart keine gemeinsame Begrifflichkeit, sodass bisher alle Erkenntnisse aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen weiterhin koexistieren. Diese Tatsache sorgt nach Standop (2012) dafür, dass mittlerweile eine Vielzahl an verschiedensten Vorstellungen und Konzepten unter dem Begriff Menschenbild zusammenkommen.
1 Einleitung: Hinführung zum Thema durch die Darstellung des Wandels in der Arbeitswelt und die Relevanz des Menschenbildes des Homo Oeconomicus für Unternehmensstrukturen.
2 Theoretischer Hintergrund: Fundierte Auseinandersetzung mit der Begrifflichkeit und Funktion von Menschenbildern sowie eine detaillierte Analyse des Modells Homo Oeconomicus und seiner Rolle in der Ökonomie.
3 Empirische Untersuchung: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, inklusive der Stichprobenbeschreibung und des Designs des Verhaltensexperimentes zur Messung ökonomischen Handelns.
4 Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten mittels deskriptiver und inferenzstatistischer Verfahren zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
5 Diskussion: Interpretation der Untersuchungsergebnisse im Kontext bestehender Forschung und Ableitung praktischer Implikationen für die Unternehmensführung sowie Forschung.
Homo Oeconomicus, Menschenbild, Entscheidungsverhalten, Spieltheorie, Wirtschaftswissenschaften, Nutzenmaximierung, Fairness, Reziprozität, Unternehmensführung, Organisationsgestaltung, Verhaltensexperiment, Rationalität, Eigennutz, Sozialisation, Betriebswirtschaftslehre
Die Arbeit untersucht, ob die wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung Studierende dahingehend prägt, dass sie ein rationales und eigennütziges Entscheidungsverhalten nach dem Modell des Homo Oeconomicus entwickeln.
Im Zentrum stehen die Begriffe Menschenbild und Homo Oeconomicus, ihre theoretische Herleitung sowie ihre Auswirkungen auf die Unternehmensführung, Organisation und das individuelle Handeln.
Die Forschungsfrage lautet, welchen Einfluss das Modell des Homo Oeconomicus auf das Menschenbild von Studierenden der Wirtschaftswissenschaften hat und welche Auswirkungen daraus für ihr Entscheidungsverhalten resultieren.
Die Arbeit nutzt ein empirisches Quasi-Experiment (Online-Verhaltensexperiment via SoSci Survey), das drei verschiedene spieltheoretische Entscheidungssituationen umfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Hintergrund, die methodische Beschreibung der empirischen Untersuchung, die statistische Ergebnisauswertung sowie eine kritische Diskussion der Befunde.
Die zentralen Begriffe sind Homo Oeconomicus, Menschenbild, spieltheoretisches Entscheidungsverhalten, Fairness, Reziprozität und ökonomische Ausbildung.
Diese klassischen spieltheoretischen Szenarien dienen dazu, das tatsächliche Handeln der Studierenden messbar zu machen und Abweichungen vom rein rationalen Nutzenmaximierer-Modell zu identifizieren.
Die Ergebnisse konnten die vermuteten signifikanten Einflüsse nicht durchgehend bestätigen; stattdessen zeigte sich, dass auch Studierende der Wirtschaftswissenschaften in vielen Fällen Fairness und Reziprozität als Handlungsprinzipien nutzen.
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