Diplomarbeit, 2006
79 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Autonavigation
2.1 Grundlagen
2.2 Ortungs- und Navigationssysteme
2.2.1 Global Positioning System (GPS)
2.2.2 Differential Global Positioning System (DGPS)
2.2.3 Global Navigation Satellite System (GLONASS)
2.2.4 Galileo
2.2.5 Beidou Navigation System
2.3 Digitale Straßenkarte
2.3.1 Rolle und Anforderungen
2.3.2 Datenbeschaffung und Aktualisierung
2.3.3 Datenspeicherung im GDF-Format
3 Algorithmen der Routenplanung
3.1 Graphentheorie
3.2 Problemstellung der Routenplanung
3.3 Der Floyd-Warshall-Algorithmus
3.4 Der Dijkstra-Algorithmus
3.4.1 Beispiel
3.4.2 Korrektheit
3.4.3 Varianten und ihre Komplexität
3.5 Der A*-Algorithmus
3.6 Der Ford-Bellmann-Algorithmus
4 Mobile Kommunikation
4.1 Mobile Ad-hoc Netzwerke (MANETs)
4.2 Routingprotokolle
4.2.1 Destination-Sequenced Distance-Vector Routing (DSDV)
4.2.2 Ad-hoc On-Demand Distance-Vector Routing (AODV)
4.2.3 Zone Routing Protocol (ZRP)
4.3 Technische Realisierung
4.3.1 Bluetooth
4.3.2 IEEE 802.11 und verwandte Standards
4.4 Sicherheit
4.4.1 Kommunikationssicherheit
4.4.2 Verkehrssicherheit
5 Verteilte Wissensbasis
5.1 Ortsbezogene Wissensverteilung
5.2 Zeitbezogene Wissensverteilung
5.3 Testumgebung
5.4 Testergebnisse
6 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht den Einfluss intelligenter Navigationssysteme und Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation auf den innerstädtischen Verkehrsfluss, wobei der Fokus auf effizienten Algorithmen zur Routenplanung und einer optimierten Verteilung verkehrsrelevanter Daten liegt.
3.4 Der Dijkstra-Algorithmus
Folgender Algorithmus stammt aus dem Jahre 1959 von E.W. Dijkstra und gilt als der berühmteste Algorithmus zur Ermittlung kürzester Wege. Vorausgesetzt, dass im gegebenen Graphen G alle Kanten nichtnegative Gewichte haben, ermittelt der Dijkstra Algorithmus die kürzesten Wege von einem Knoten s zu allen anderen Knoten in G (sssp).
Idee (vgl. [Heun 2003, S. 186f]): In jeder Iteration wird die Menge V der Knoten, zu denen der kürzeste Weg von s aus bereits ermittelt wurde, um einen Knoten erweitert. Nach der ersten Iteration besteht diese Menge genau aus dem Startknoten s selbst, zu welchem der kürzeste Weg die Länge 0 hat. Aus der Menge R, welche alle Nachfolgerknoten der Knoten aus V beinhaltet, wird in jeder Iteration der Knoten v mit der kleinsten Distanz von s ausgewählt und in die Menge V verschoben. Dann werden die Knoten in der Menge R sowie die Abstände überprüft und ggfs. aktualisiert.
1 Einleitung: Einführung in das Themenfeld der Verkehrstelematik sowie Vorstellung der Forschungsfrage zur Beeinflussung des Verkehrs durch intelligente Navigationssysteme.
2 Autonavigation: Detaillierte Betrachtung von Ortungssystemen wie GPS, GLONASS und Galileo sowie die Bedeutung und Erstellung digitaler Straßenkarten.
3 Algorithmen der Routenplanung: Theoretische Grundlagen der Graphentheorie und Analyse verschiedener Algorithmen zur Pfadoptimierung, insbesondere des Dijkstra-Algorithmus.
4 Mobile Kommunikation: Untersuchung mobiler Ad-hoc Netzwerke (MANETs) und deren Routingprotokolle sowie technische Aspekte der drahtlosen Kommunikation und Verkehrssicherheit.
5 Verteilte Wissensbasis: Erarbeitung von Strategien zur orts- und zeitbezogenen Wissensverteilung zwischen Fahrzeugen und Evaluation der Ergebnisse anhand einer Simulation.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der erarbeiteten Inhalte und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen wie die Integration dreidimensionaler Geodaten.
Telematik, Autonavigation, GPS, Routenplanung, Dijkstra-Algorithmus, Graphentheorie, GDF-Format, Mobile Ad-hoc Netzwerke, MANET, Fahrzeugkommunikation, Verkehrssicherheit, Fahrerassistenzsysteme, Wissensverteilung, Verkehrssimulation.
Die Arbeit behandelt die Möglichkeiten der Verkehrstelematik, insbesondere wie intelligente Navigationssysteme und die Kommunikation zwischen Fahrzeugen den Verkehrsfluss in städtischen Gebieten optimieren können.
Die zentralen Themen sind Autonavigation, Routenplanungsalgorithmen, mobile Ad-hoc Netzwerke (MANETs) und die agentenbasierte Simulation zur Wissensverteilung im Straßenverkehr.
Das Ziel ist zu analysieren, wie Fahrzeuge durch den Austausch verkehrsrelevanter Informationen mittels Kommunikation den Gesamtverkehr beeinflussen und effizienter steuern können.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Navigationsalgorithmen und nutzt eine agentenbasierte Verkehrssimulation, um die Auswirkungen verschiedener Kommunikationsparameter empirisch zu testen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Funktionsweise von Ortungssystemen (GPS, etc.), mathematische Ansätze zur Routenplanung, Routingprotokolle für mobile Netzwerke sowie Sicherheitsaspekte und die Umsetzung in einer Simulationsumgebung.
Kernbegriffe sind Verkehrstelematik, Routenplanung, Ad-hoc Netzwerke, GDF-Format und Fahrerassistenzsysteme.
Die Untersuchung zeigt, dass ein zu kleiner Kommunikationsradius oder eine ineffiziente Speicherzeit den erhofften positiven Effekt auf den Verkehrsfluss zunichtemachen oder sogar negative Effekte wie endlose Schleifen im Fahrverhalten auslösen kann.
Die Simulation ermöglicht es, das Verhalten mobiler Agenten in einer innerstädtischen Umgebung zu visualisieren und zu zeigen, dass Ortung, Navigation und Kommunikation in Kombination den Verkehrsfluss merklich verbessern können.
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