Diplomarbeit, 2005
60 Seiten, Note: Prädikat "Ausgezeichnet"
1 Abstract
2 Einleitung
2.1 Ausgangslage
2.2 Fragestellungen
2.3 Zielsetzungen
2.4 Methode
3 Grundlagen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
3.1 Die Ottawa-Charta als Grundlage der Gesundheitsförderung
3.2 Die Luxemburger-Deklaration als Grundlage der Betrieblichen Gesundheitsförderung
3.3 Die Lissabonner Erklärung zur Gesundheit am Arbeitsplatz in Klein- und Mittelunternehmen
3.4 Ziele der Betrieblichen Gesundheitsförderung
3.5 Wirksamkeit und Nutzen Betrieblicher Gesundheitsförderung
3.6 Die Evaluation Betrieblicher Gesundheitsförderung
3.7 Gesundheit und Arbeit
3.7.1 Gesundheit in Organisationen
3.7.2 Allgemeiner Wandel der Anforderungen und Belastungen im Arbeitsleben
3.7.3 Einflussfaktoren auf das gesundheitliche Wohlbefinden in Betrieben
3.8 Strategien, Konzepte, Programme und Methoden der Betrieblichen Gesundheitsförderung
3.8.1 Der Settingansatz
3.8.2 Work Life-Balance
3.8.3 Massnahmen und Strategien zum Thema: Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
3.8.4 KMU-Vital ein konkretes Programm zur BGF in Klein- und Mittelbetrieben
3.8.5 Kritische Betrachtung dieser Programme, Strategien und Methoden als Überleitung zur BGF in der Spitex
4 Der spezifische Blickwinkel auf das Setting Spitex
4.1 Auftrag und Angebote der spitalexternen Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex)
4.2 Die Spitex ist grösstenteils „weiblich“
4.3 Organisationsmerkmale von Spitexorganisationen
4.3.1 Organigramm
4.3.2 Personalzusammensetzung
4.3.3 Teilzeitarbeitende
4.3.4 Die Altersgruppen unter den Mitarbeitenden
4.4 Gesundheitliche Chancen und Herausforderungen des Arbeitsfeldes Spitex
4.4.1 Der Blick auf Aspekte der psychischen und emotionalen Gesundheit
4.4.2 Der Blick auf Aspekte der sozialen Gesundheit
4.4.3 Der Blick auf Aspekte der körperlichen Gesundheit
4.5 Ansatzpunkte zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Spitex
4.5.1 Gender als Ansatzpunkt
4.5.2 Erhalt und Förderung des psychischen und emotionalen Wohlbefindens
4.5.3 Erhalt und Förderung des sozialen Wohlbefindens
4.5.4 Erhalt und Förderung des körperlichen Wohlbefindens
4.5.5 Der Ansatzpunkt: Strategische und fachliche/operative Führungsebenen
4.5.6 Der Ansatzpunkt: Das Kapital „älterer“ MitarbeiterInnen
4.5.7 Mögliche ergänzende Ansatzpunkte und Bemerkungen
5 Ideen zur Umsetzung der Erkenntnisse in die Spitex
5.1 Der Zugang über das Management
5.2 Der Zugang über Informationsflyer
5.3 Der Zugang über Beratungsangebote
5.4 Der Zugang über themenspezifische Tagungen
5.5 Der Zugang über Fokusgruppen
5.6 Der Zugang über Bildungsangebote
6 Schlussgedanken
Die Arbeit identifiziert spezifische Ansatzpunkte für die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) im Setting Spitex, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu sichern und zu fördern, und skizziert Umsetzungsstrategien für Spitexorganisationen.
4.4.1 Der Blick auf Aspekte der psychischen und emotionalen Gesundheit
Anders als in den Spitälern ist es nicht der ärztliche Bereich der die Leistung und das Angebot hauptsächlich prägt. In der Spitex sind es die Mitarbeitenden der oben beschriebenen Berufsgruppen, die im Rahmen der Kern- oder Zusatzangebote der jeweiligen Organisation die Leistungen und das Angebot gestalten und bestimmen. Sie haben dabei in der Regel einen grösseren Handlungsspielraum als Pflegende im Spital. Vorausgesetzt, die jeweiligen Arbeitgeber ermöglichen eine entsprechende Strukturqualität (vgl. Conte, Elisabeth 1995).
In diesem Sinne darf hier von einer gesundheitlichen Chance gesprochen werden. Angemessenen Handlungsspielraum im Berufsleben zu besitzen, trägt zur Selbstbestätigung und Selbstverwirklichung bei. Beides sind wichtige Voraussetzungen zum Erhalt der Gesundheit.
1 Abstract: Zusammenfassung der Zielsetzung, Fragestellung und methodischen Herangehensweise der Diplomarbeit.
2 Einleitung: Darlegung der Ausgangslage, der Bedeutung von Arbeit für die Gesundheit und der Relevanz der Spitex als spezifisches Setting.
3 Grundlagen der Betrieblichen Gesundheitsförderung: Darstellung internationaler Konzepte und Programme zur BGF sowie deren Übertragbarkeit auf KMUs.
4 Der spezifische Blickwinkel auf das Setting Spitex: Analyse der Arbeitsbedingungen, Strukturen und gesundheitlichen Herausforderungen in Spitexorganisationen.
5 Ideen zur Umsetzung der Erkenntnisse in die Spitex: Entwicklung von Konzeptideen zur Implementierung von BGF-Massnahmen, von der Managementberatung bis zur Vernetzung.
6 Schlussgedanken: Fazit zur Relevanz der BGF-Ansätze und Ausblick auf die notwendige Überzeugungsarbeit in der Praxis.
Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Spitex, Gesundheit am Arbeitsplatz, Arbeitsfähigkeit, Arbeitsbelastung, Teilzeitarbeit, Gender, psychische Gesundheit, Stress, soziale Unterstützung, Organisationsentwicklung, KMU, Settingansatz, Prävention.
Die Arbeit untersucht Ansatzpunkte für die betriebliche Gesundheitsförderung in Spitexorganisationen, um die Gesundheit der Mitarbeitenden angesichts spezifischer Arbeitsbelastungen zu fördern.
Zentrale Felder sind die Grundlagen der BGF, die spezifische Situation in der Spitex (hoher Frauenanteil, Teilzeitarbeit, Dezentralität), psychische und körperliche Gesundheitsaspekte sowie Ansätze zur betrieblichen Umsetzung.
Das Ziel ist die Identifizierung und differenzierte Darstellung von BGF-Ansatzpunkten, die spezifisch auf die Gegebenheiten von Spitexbetrieben zugeschnitten sind.
Die Arbeit basiert auf der Auswertung einschlägiger Fachliteratur sowie der Verknüpfung dieser Erkenntnisse mit dem fachlichen Wissen des Autors zur Spitex (Transferleistung).
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen der BGF, die Organisationsmerkmale der Spitex, eine Analyse der gesundheitlichen Chancen und Herausforderungen für das Personal sowie konkrete Interventionsvorschläge.
Die wichtigsten Begriffe sind Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Spitex, Settingansatz, Arbeitsbelastung, Arbeitsfähigkeit und Teilzeitarbeit.
Die Spitex zeichnet sich durch einen sehr hohen Frauenanteil, einen hohen Grad an Teilzeitarbeit, dezentrale Arbeitsorte und oft allein auftretendes Personal aus, was herkömmliche BGF-Programme modifikationsbedürftig macht.
Das Fahren zwischen Klienten ist sowohl ein Stressor (Zeitdruck, Sicherheit) als auch eine Ressource (Distanzschaffung, Erholung), was durch geeignete BGF-Massnahmen (Fahrsicherheitstraining, technische Hilfsmittel) adressiert werden kann.
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