Bachelorarbeit, 2019
57 Seiten, Note: 16/20
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
1 Einleitung
2 Kreativität
2.1 Was ist Kreativität?
2.2 Der kreative Prozess
2.3 Das kreative Produkt
2.4 Die Kreativität im sprachlichen Kontext
3 Schreiben
3.1 Schreiben – was ist das?
3.2 Das Schreibprozessmodell von Hayes & Flower (1980)
3.3 Das fremdsprachige Schreibprozessmodell nach Gießhaber
3.4 Das Schreibprodukt „Text“
3.5 Schreibkompetenz
4 Kreatives Schreiben
4.1 Kreatives Schreiben – was ist das?
4.2 Prinzipien des kreativen Schreibens nach Kaspar Spinner: Irritation, Expression und Imagination
4.3 Kreatives Schreiben im fremdsprachendidaktischen Kontext
4.3.1 Zum Begriff der Fremdsprachendidaktik
4.3.2 Die Fremdsprachliche Schreibdidaktik – gestern und heute
4.3.3 Stellenwert des kreativen Schreibens in der heutigen Fremdsprachendidaktik
5 Wichtigste Methodengruppen des kreativen Schreibens
5.1 Assoziative Verfahren
5.2 Schreibspiele
5.3 Schreiben nach Vorgaben, Regeln und Mustern
5.4 Schreiben anhand (literarischer) Textvorlagen
5.5 Schreibstimuli
5.6 Kollektive Überarbeitung kreativ geschriebener Texte
5.7 Kreativ geschriebene Texte beurteilen/benoten?
6 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern das Konzept des kreativen Schreibens dazu beitragen kann, die Schreibkompetenz von DaF-Lernenden (Deutsch als Fremdsprache) gezielt zu fördern. Dabei liegt der Fokus auf der Überwindung innersprachlicher und außersprachlicher Schreibprobleme durch den Einsatz spezifischer kreativer Methoden und Verfahren.
2.1 Was ist Kreativität?
Zunächst einmal lässt sich der Begriff ‘Kreativität’ aus etymologischer Sicht auf das englische Wort ‚creativity‘ zurückführen, das wiederum aus dem lateinischen Wort ‚crere’ stammt. Dieses letztere Wort bedeutet so viel wie ‘erschaffen’ bzw. ‚kreieren‘. Diese etymologischen Bedeutung verdeutlichen, was es unter dem Terminus „Kreativität“ verstanden werden kann, nämlich: die Erschaffung von etwas, das nie existiert hat bzw. nicht in gleicher Form vorhanden war.
Und auf der Suche nach möglichen Definitionen des Kreativitätsbegriffes haben sich beachtete Definitionen herausgestellt. Aber vor ihrer Behandlung, ist es von wissenschaftlicher Relevanz, einen kleinen historischen Rückblick über die Kreativitätsforschung zu werfen: Herausgefunden ist, dass die Kreativität erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts als ein eigenständiges Forschungsgebiet zum Tragen kam. Dies ist vor allem dem amerikanischen Psychologen und Intelligenzforscher Joy Paul Guilford (1950) zu verdanken. Denn er kritisierte damals als Erster den Mangel an Kreativitätsforschungen in den USA. Er kritisierte zudem die damals herrschende Annahme, dass die Kreativität eine Sache des Genies sei. Er dementierte dies mit seinem bis heute bekannten Statement: „Jeder Mensch ist von Natur aus kreativ!“ Und genau diese Annahme stellt für die vorliegende Arbeit eine essenzielle Grundlage dar. Denn diese Arbeit geht auch davon aus, dass Kreativität erlernbar ist; in jedem Individuum steckt das Potenzial, kreativ zu sein.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Schreibkompetenz im Fremdsprachenunterricht und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Wirksamkeit kreativen Schreibens.
2 Kreativität: Dieses Kapitel definiert den Kreativitätsbegriff aus psychologischer Sicht, beleuchtet den kreativen Prozess sowie das kreative Produkt und betrachtet Kreativität im sprachlichen Kontext.
3 Schreiben: Das Kapitel analysiert Schreiben als kognitiven Prozess, vergleicht Schreibmodelle für L1 und L2 und definiert die Voraussetzungen für Schreibkompetenz und Textqualität.
4 Kreatives Schreiben: Hier werden Definitionen und theoretische Grundlagen des kreativen Schreibens erarbeitet, insbesondere die Prinzipien nach Kaspar Spinner und deren Einbettung in die Fremdsprachendidaktik.
5 Wichtigste Methodengruppen des kreativen Schreibens: Dieses Kapitel stellt praktische Verfahren vor, wie assoziative Techniken, Schreibspiele und kollektive Überarbeitung, um kreative Prozesse im DaF-Unterricht gezielt anzuregen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass kreatives Schreiben ein effektives Mittel zur Förderung der Schreibkompetenz und zur Behandlung spezifischer Lernprobleme ist.
Kreatives Schreiben, DaF-Unterricht, Schreibkompetenz, Schreibprozess, Fremdsprachendidaktik, Textproduktion, Schreibblockaden, Kaspar Spinner, Assoziative Verfahren, Clustering, Mindmap, Schreibspiele, Schreibstimuli, Textüberarbeitung, Schreibkonferenz.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Einführung und Anwendung kreativen Schreibens als moderne Lehrmethode, um die Schreibkompetenz von Deutschlernenden (DaF) zu verbessern.
Die Arbeit verknüpft psychologische Theorien zur Kreativität mit schreibdidaktischen Modellen und analysiert deren praktische Umsetzung im Fremdsprachenunterricht.
Ziel ist es, zu beantworten, ob und wie kreatives Schreiben dazu beitragen kann, die Schreibkompetenz von Lernenden im DaF-Unterricht gezielt zu fördern.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die bestehende Literatur, Theorien und Modelle aus der Schreibforschung und Fremdsprachendidaktik integriert, darstellt und kritisch vergleicht.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Kreativität, Schreiben, Didaktik des kreativen Schreibens) und die Vorstellung konkreter Methodengruppen für den Unterricht.
Die wichtigsten Schlagworte sind Kreatives Schreiben, DaF-Unterricht, Schreibkompetenz, Schreibprozess, Textproduktion und Schreibdidaktik.
Während der traditionelle Aufsatzunterricht oft auf Normen und Fehlervermeidung fokussiert, betont das kreative Schreiben den Anregungscharakter, den Schreibprozess und die individuelle Entfaltung.
Die Schreibkonferenz ermöglicht ein kooperatives Lernen, bei dem Lernende durch gegenseitiges Feedback und Diskussionen ihre Schreibstrategien verbessern und ihre Textentwürfe kollektiv überarbeiten.
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