Bachelorarbeit, 2020
45 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2. Grundlagen der digitalen Transformation
2.1 Definition Digitale Transformation
2.1.1 Technologisches Element
2.1.2 Organisatorisches Element
2.1.3 Soziales Element
2.2 Definition Klein- und Mittelunternehmen
2.3 Historische Betrachtung der digitalen Transformation
2.4 Veränderung der Arbeitswelt durch die digitale Transformation
2.5 KMU in der digitalen Transformation
3. Grundlagen Projektmanagement
3.1 Definition Projektmanagement
3.2 Entwicklung und Notwendigkeit von Projektmanagement
3.3 Agile Grundwerte und -prinzipien
3.4 Techniken und Methoden des agilen Projektmanagements
3.4.1 Scrum
3.4.2 Kanban
3.4.3 Lean
3.5 Klassisches vs. agiles Projektmanagement
4. Agiles Projektmanagement in KMU
4.1 Aktuelle Studien
4.2 Agilität und Digitalisierung als Erfolgsfaktor für KMU
4.3 Veränderte Unternehmenskultur durch agiles Projektmanagement
5. Agiles Projektmanagement in KMU im Spannungsfeld der digitalen Transformation
5.1 Auswirkungen von Mobile Media auf das Product Backlog
5.2 Auswirkungen der Flexibilisierung der Arbeit auf Sprints
5.3 Auswirkungen von Entgrenzung der Arbeit auf den Product Owner
6. Schlussbemerkung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der digitalen Transformation auf das agile Projektmanagement mit einem spezifischen Fokus auf die Gegebenheiten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Ziel ist es, durch die Erstellung eines Modells der digitalen Transformation sowie die Gegenüberstellung klassischer und agiler Methoden zu analysieren, wie KMU die Herausforderungen des digitalen Wandels durch agile Ansätze bewältigen können.
3.4.1 Scrum
Die Methode Scrum wird zwar weitestgehend in der Software-Entwicklung eingesetzt, sie eignet sich mit ihren Grundwerten jedoch auch für andere Abteilungen bzw. Organisationsabläufe. Der Begriff „Scrum“ leitet sich aus dem Sport ab. Im Rugby bezeichnet es das Aufeinanderstoßen der beiden Mannschaften nach einem ruhenden Ball. Ziel ist es dabei, sich und seine Mannschaft am weitesten nach vorne zu drängen, also am meisten Raum zu gewinnen. Diese Metapher soll den Teamgeist widerspiegeln, der eingesetzt wird um letztendlich gemeinsam, erfolgreich zum Ziel zu gelangen. Scrum fand Anfang der 1990er Jahre mit Einflüssen aus verschiedensten Methoden und Prozessen schließlich in der Software-Entwicklung seine ersten Anwendungen.
Scrum versteht sich als Rahmenwerk zur erfolgreichen Umsetzung des agilen Projektmanagements und bietet mit drei Rollen (Scrum Master, Product Owner, Development Team), fünf Ereignissen (Sprint, Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review, Sprint Retrospective) und drei Artefakten (Inkrement, Product Backlog, Sprint Backlog) die Grundstruktur. Es werden zunächst die Scrum-Rollen nach Gloger 2016 näher erläutert, um anschließend den gesamten Entwicklungsprozess mit dem Scrum-Rahmenwerk nach Rubin 2014 zu beschreiben.
Product Owner: Der Product Owner verwaltet, organisiert und priorisiert das Product Backlog bzw. die Aufgaben im Product Backlog und ist verantwortlich für das Erstellen und die fristgerechte Umsetzung des Releaseplans. Nicht nur das Einbringen von Ideen und Konzepten, sondern auch die Koordination des gesamten Teams fällt unter sein Aufgabengebiet. Er ist es auch, der für die konkrete Umsetzung der Product Roadmap – unter Berücksichtigung des magischen Dreiecks des Projektmanagement – verantwortlich ist.
1. Einleitung: Beschreibt die Problemstellung des digitalen Wandels für KMU und legt die Zielsetzung der Bachelorarbeit fest.
2. Grundlagen der digitalen Transformation: Definiert die digitale Transformation und erläutert deren technologische, organisatorische und soziale Elemente.
3. Grundlagen Projektmanagement: Führt in die Definition und Entwicklung von Projektmanagement ein und stellt agile Methoden sowie das klassische Vorgehen gegenüber.
4. Agiles Projektmanagement in KMU: Analysiert aktuelle Studien zu agilen Methoden in KMU und beleuchtet Agilität als Erfolgsfaktor.
5. Agiles Projektmanagement in KMU im Spannungsfeld der digitalen Transformation: Untersucht anhand konkreter Beispiele die Auswirkungen digitaler Treiber auf agile Prozesse.
6. Schlussbemerkung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Bedeutung von Agilität für die Zukunftsfähigkeit von KMU.
Digitale Transformation, KMU, Agiles Projektmanagement, Scrum, Kanban, Lean, Unternehmenskultur, Digitalisierung, Arbeit 4.0, Agilität, Produktivitätssteigerung, Projektmethoden, Innovationspotenzial, Flexibilisierung, Entgrenzung
Die Arbeit behandelt die Herausforderungen und Chancen, die sich durch die digitale Transformation für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ergeben, und wie agiles Projektmanagement als Lösung zur Bewältigung dieses Wandels eingesetzt werden kann.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition und Elemente der digitalen Transformation, historische Entwicklungen, Grundlagen des Projektmanagements sowie die spezifische Anwendung agiler Methoden in KMU.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie KMU durch agile Methoden und ein entsprechendes "Agiles Mindset" in einem sich schnell wandelnden, digital geprägten Marktumfeld wettbewerbsfähig bleiben können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Erstellung eines Modells zur digitalen Transformation, welches anschließend zur Analyse der Zusammenhänge auf agile Projektmanagement-Elemente angewendet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Erläuterung agiler Methoden wie Scrum, Kanban und Lean sowie die Verknüpfung dieser Ansätze mit realen Anforderungen an moderne Unternehmen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Digitale Transformation, Agilität, KMU, Scrum, Kanban, Lean, Arbeit 4.0 und moderne Unternehmenskultur.
KMU verfügen oft über begrenzte Ressourcen. Während klassisches Projektmanagement auf starren Plänen basiert, bietet agiles Projektmanagement die notwendige Flexibilität, um schnell auf Marktveränderungen und neue Kundenbedürfnisse zu reagieren.
Die Unternehmenskultur ist entscheidend, da agile Methoden ohne ein entsprechendes Mindset – geprägt durch Vertrauen, Mut und die Bereitschaft zur Veränderung – ihre volle Wirkung nicht entfalten können.
Mobile Media ermöglichen den ortsunabhängigen Zugriff auf Projektinformationen, wie zum Beispiel das Product Backlog, und fördern so die Transparenz sowie eine schnellere Reaktionsfähigkeit des gesamten Teams.
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