Masterarbeit, 2005
118 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Darstellung des Themas
1.2 Persönliche Beweggründe für die Themenwahl
1.3 Thesen und Überlegungen
1.3.1 E-Government für kleine und mittlere Gemeinden - Problemdarstellung
1.3.2 E-Government im Kontext Bürger - Verwaltung
1.3.3 E-Government – Ausbildungsanforderungen in der Verwaltung
1.3.4 E-Government als Ausgrenzungsfaktor
1.3.5 E-Government aus dem Blickwinkel 50+
2. E-Government
2.1 Begriffsdefinitionen
2.2 E- Government als Teil des New Public Management
2.3 Abgrenzung zu E-Commerce und E-Business
2.4 Anwendungsmöglichkeiten von E-Government im Kommunalbereich
2.4.1 E-Administration
2.4.2 E-Assistance
2.4.3 E-Democracy
2.4.4 Bürgerportal am Beispiel der Marktgemeinde Wilhering
2.5 G2? - Die Beziehungsebenen von E-Government
2.5.1 G2G – Government to Government
2.5.2 G2C – Government to Consumer
2.5.3 G2Z – Government to Citizen
2.5.4 G2B – Government to Business
2.5.5 G2N – Government to Non-Governmental
2.6 Das Österreichische E-Government Gütesiegel
2.7 Kritische Problembetrachtung
2.7.1 Einheitliche Standards - eEurope
2.7.2 Datenschutz, Datensicherheit und akzeptable Risiken
2.8 Standardkomponenten für E-Government
2.8.1 Kryptografie und digitale Signatur
2.8.2 Bürgerkarte
2.9 Gesetzliche Basis
2.9.1 E-Government-Gesetz (E-GovG)
2.9.2 Signaturgesetz (SigG)
2.9.3 Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz
3. Zusammenfassung und Abschluss
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Implementierung von Electronic Government innerhalb der österreichischen Kommunalverwaltung, mit besonderem Fokus auf die Herausforderungen und Chancen für kleine und mittelgroße Gemeinden. Die Forschungsfrage leitet sich aus der Notwendigkeit ab, eine Brücke zwischen den theoretischen Konzepten des New Public Management und der praktischen, oft durch Ressourcenknappheit geprägten Realität in Gemeindeverwaltungen zu schlagen, um eine effiziente und bürgernahe Verwaltungstransformation zu ermöglichen.
1.3.1 E-Government für kleine und mittlere Gemeinden - Problemdarstellung
Electronic Government findet nicht nur in den Ministerien, Landesregierungen und anderen großen Verwaltungsbereichen statt, es ist unbestritten auch für die Gemeindeverwaltungen ein notwendiger und unerlässlicher Faktor geworden. Einmal mehr, ein anderes Mal weniger „geliebt“, stellt dieser Faktor gerade für kleine oder mittelgroße Gemeinden aber doch eine erhebliche Entwicklungschance dar.
Die systematischen, strategischen und technischen Voraussetzungen sind nun gerade in den Kommunen noch sehr unterschiedlich, da hier besonders ungleiche Faktoren zum Tragen kommen und bei den Umsetzungsmaßnahmen zu berücksichtigen sind.
Diese unterschiedlichen Einflüsse können sein:
• die Finanzkraft der Gemeinden,
• ihre geografische und topografische Lage, sowie die Entfernung zu größeren Städten,
• verbunden damit die Infrastruktur allgemein, weil diese nach dem Grad ihres Vorhandenseins mehr oder weniger Kosten verursacht,
• die gegebenen technischen Voraussetzungen in den Gemeindestuben,
• der Umgang der Verwaltungsbediensteten mit den technischen Gegebenheiten, die Bereitschaft diese auszubauen bzw. der Wille, sich mit neuer Informations- und Kommunikationstechnologie zu beschäftigen,
• oftmals aber auch geringe Personalkapazitäten und keine klar definierten Umsetzungsschritte von E-Government für das Personal,
• der allgemeine Anschlussgrad der Gemeindebürger an das Internet und damit wiederum verbunden die Entschlossenheit der Bürger, mit diesem Instrument auch zu kommunizieren, es also auch anzuwenden und ihm letztendlich auch das nötige Vertrauen in Bezug auf Sicherheit entgegen zu bringen,
• und nicht zuletzt der sehr wichtige politische Rückhalt, E-Government zu forcieren und die E-Government – Bestrebungen in den Gemeinden nicht nur mit Lippenbekenntnissen zu unterstützen.
Wie können nun all diese Einflüsse und Begleitumstände die nötige Berücksichtigung finden? Wo liegt der Weg zu einem trag- oder umsetzungsfähigen Kompromiss, der Weg, durch den sinnvolle Resultate erzielt und keine potemkinschen Dörfer gebaut werden?
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Verwaltungsmodernisierung für österreichische Kommunen ein und definiert E-Government als umfassenden Gestaltungsansatz für den öffentlichen Sektor.
2. E-Government: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Definitionsansätze, ordnet E-Government in den Kontext des New Public Management ein und beleuchtet detailliert die Anwendungsformen, Beziehungsebenen, Sicherheitskomponenten sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen.
3. Zusammenfassung und Abschluss: Der abschließende Teil reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die Notwendigkeit einer standardisierten, politisch getragenen und bürgerorientierten Entwicklung für eine erfolgreiche E-Government-Zukunft in den Gemeinden.
Electronic Government, New Public Management, Kommunalverwaltung, E-Administration, E-Democracy, E-Assistance, Bürgerkarte, Digitale Signatur, Interoperabilität, E-Government-Gesetz, Verwaltungstransformation, Lebenslagenkonzept, Standardisierung, Datensicherheit, E-Governance.
Die Arbeit analysiert den Status quo und die Entwicklungsmöglichkeiten von Electronic Government (E-Government) in der österreichischen Kommunalverwaltung.
Zentral sind die Einbindung in Modernisierungsstrategien, technische Standardisierung, praktische Anwendungsbeispiele in Gemeinden sowie die rechtliche Basis der elektronischen Kommunikation.
Das Ziel ist es, den umfassenden Themenkomplex E-Government für kleinere und mittelgroße Gemeinden verständlich aufzuarbeiten und Wege für eine praktikable und nachhaltige Umsetzung aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Studium relevanter Gesetzesmaterien sowie der Auswertung von Fallbeispielen aus der Marktgemeinde Wilhering.
Der Hauptteil erörtert Begriffe, Anwendungsbereiche (E-Administration, E-Democracy), Beziehungsebenen (G2G, G2C, G2B), sowie Sicherheitskomponenten wie digitale Signatur und die Bürgerkarte.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Electronic Government, New Public Management, E-Administration, E-Democracy, Bürgerkarte und digitale Signatur.
Der Autor sieht das Prinzip zwar als begrüßenswerten Denkansatz, hält es aber in der aktuellen Ausbaustufe für E-Government in kleinen Gemeinden für verfrüht, da es hohe organisatorische Umstellungen erfordert.
Herausforderungen sind unter anderem begrenzte finanzielle Ressourcen, mangelnde Personalkapazitäten, heterogene technische Voraussetzungen und das Fehlen einheitlicher Standards.
Das Dokument sieht in der sogenannten "50+ Generation" ein aufgeschlossenes Marktsegment, für das Angebote, wie etwa seniorengerechte Webseiten, in E-Government-Strategien gezielt berücksichtigt werden sollten.
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