Bachelorarbeit, 2019
64 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Abgrenzung
1.3 Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Digitalisierung
2.2 Digitale Tools
3 Eingangsrechnungstools
3.1 Eingangsrechnung
3.1.1 Papierrechnung
3.1.2 Elektronische Rechnung
3.1.2.1 Allgemeines
3.1.2.2 Strukturierte Datenformate
3.1.2.3 Unstrukturierte Datenformate
3.1.2.4 Hybride Datenformate
3.1.3 Eingangsrechnungsprozess
3.2 Eingangsrechnungstool 1
3.2.1 Funktionen
3.2.2 Zulässigkeit
3.2.3 Benutzerfreundlichkeit
3.3 Eingangsrechnungstool 2
3.3.1 Funktionen
3.3.2 Zulässigkeit
3.3.3 Benutzerfreundlichkeit
3.4 Vergleich der Eingangsrechnungstools
4 Ausgangsrechnungstools
4.1 Ausgangsrechnung
4.2 Ausgangsrechnungsprozess
4.3 Ausgangsrechnungstool 1
4.3.1 Funktionen
4.3.2 Zulässigkeit
4.3.3 Benutzerfreundlichkeit
4.4 Ausgangsrechnungstool 2
4.4.1 Funktionen
4.4.2 Zulässigkeit
4.4.3 Benutzerfreundlichkeit
4.5 Vergleich der Ausgangsrechnungstools
5 Buchführungstools
5.1 Buchführung
5.1.1 Buchführungspflicht
5.1.1.1 Handelsrechtliche Regelungen
5.1.1.2 Steuerrechtliche Regelungen
5.1.2 GoB
5.1.3 GoBD
5.1.4 Buchführungsprozess
5.2 Buchführungstool 1
5.2.1 Funktionen
5.2.2 Zulässigkeit
5.2.3 Benutzerfreundlichkeit
5.3 Buchführungstool 2
5.3.1 Funktionen
5.3.2 Zulässigkeit
5.3.3 Benutzerfreundlichkeit
5.4 Vergleich der Buchführungstools
6 Archivierungstools
6.1 Archivierung
6.1.1 Rechtliche Aspekte zur Archivierung
6.1.2 Anforderungen an die digitale Archivierung
6.1.3 Ersetzendes Scannen
6.1.4 Archivierungsprozess
6.2 Archivierung durch die untersuchten Tools
7 Konsequenzen aus der Nutzung der Tools
7.1 Eingangsrechnungstools
7.2 Ausgangsrechnungstools
7.3 Buchführungstools
7.4 Archivierungstools
7.5 Toolübergreifende Konsequenzen
8 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, wie sich der Einsatz digitaler Tools auf das Rechnungswesen in Steuerberatungskanzleien und bei deren Mandanten auswirkt, um Effizienz- und Prozessoptimierungspotenziale zu identifizieren.
3.1.2.4 Hybride Datenformate
Als hybrides Datenformat hat sich in der Wirtschaft das ZUGFeRD-Format etabliert. ZUGFeRD ist die Abkürzung für Zentraler User Guide des Forums elektronischer Rechnung Deutschland. Es handelt sich hierbei um ein einheitliches Rechnungsdatenformat für den elektronischen Rechnungsaustausch. Das Format verbindet die jeweiligen Vorteile der strukturierten und unstrukturierten Daten, wodurch die Rechnung dann im Gegensatz zur XRechnung nicht nur von Maschinen, sondern auch von Menschen gelesen werden kann. Dies wird dadurch ermöglicht, dass ein PDF-Dokument mit einer integrierten Rechnungsdatei im XML-Format kombiniert wird. Das erleichtert die Anwendung und führt zu einer häufigeren Nutzung, da Daten wie bspw. Rechnungsdatum, -nummer und -betrag automatisiert ausgelesen werden können. Im Rahmen der EU-Richtlinie sind hybride Formate ausdrücklich erlaubt, sofern sie den Anforderungen an die europäische Norm entsprechen.
1 Einleitung: Erläutert die Relevanz der Digitalisierung für den steuerberatenden Berufsstand und definiert das Ziel der Untersuchung.
2 Theoretische Grundlagen: Vermittelt Grundlagen zur Digitalisierung sowie zur allgemeinen Definition und Nutzung digitaler Werkzeuge.
3 Eingangsrechnungstools: Untersucht Prozesse und Tools zur Bearbeitung von Eingangsrechnungen unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben.
4 Ausgangsrechnungstools: Analysiert Möglichkeiten zur Optimierung des Ausgangsrechnungsprozesses durch spezialisierte Software.
5 Buchführungstools: Behandelt die Buchführungspflichten sowie den Einsatz von Software zur Digitalisierung der Buchhaltung.
6 Archivierungstools: Erläutert rechtliche Rahmenbedingungen wie die GoBD und die Anforderungen an eine digitale, revisionssichere Archivierung.
7 Konsequenzen aus der Nutzung der Tools: Reflektiert die Auswirkungen des Tool-Einsatzes auf die Prozesse und die Zusammenarbeit zwischen Kanzlei und Mandant.
8 Fazit: Führt eine kritische Reflexion der Ergebnisse durch und gibt Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Digitalisierung, Steuerberatungskanzlei, Rechnungswesen, Digitale Tools, Eingangsrechnung, Ausgangsrechnung, Buchführung, Archivierung, GoBD, Prozessoptimierung, Automatisierung, Cloud-Anwendung, DATEV, Effizienzsteigerung, Mandanten
Die Arbeit analysiert den Einfluss von digitalen Tools auf die Rechnungswesenprozesse in Steuerberatungskanzleien und bei deren Mandanten.
Zu den zentralen Themen gehören die Digitalisierung von Belegprozessen, die Anforderungen an eine rechtskonforme Archivierung und die Nutzung cloudbasierter Softwarelösungen.
Es soll untersucht werden, inwiefern digitale Werkzeuge den Rechnungswesenprozess beeinflussen und wie dadurch Effizienz sowie die Zusammenarbeit zwischen Mandant und Steuerberater verbessert werden können.
Die Arbeit nutzt einen prozessorientierten Ansatz, bei dem theoretische Grundlagen (Gesetze, Normen) mit dem Vergleich und der Bewertung praktischer Softwareanwendungen verknüpft werden.
Der Hauptteil analysiert die Schritte des Rechnungswesens – von der Eingangsrechnung über Ausgangsrechnungen und Buchführung bis hin zur Archivierung – und bewertet verschiedene Tools anhand von Funktionalität, Zulässigkeit und Benutzerfreundlichkeit.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitalisierung, DATEV, GoBD, Prozessoptimierung und Automatisierung zusammenfassen.
Aufgrund des fortschreitenden Wandels und der steigenden Erwartungen an Effizienz durch Automatisierung riskieren Kanzleien ohne Anpassung ihre Wettbewerbsfähigkeit.
DATEV dient oft als Standard, wobei die Arbeit zeigt, dass ergänzende oder alternative Tools wie sevDesk oder lexoffice in spezifischen Prozessschritten Vorteile bieten können.
Es ermöglicht die rechtskonforme Vernichtung von Papierbelegen nach der Digitalisierung, was den Aufwand für die physische Archivierung massiv reduziert.
Nach Einschätzung des Autors erfüllt CANDIS die Voraussetzungen für ein revisionssicheres Archiv nicht und ist in diesem Punkt anderen Lösungen unterlegen.
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