Masterarbeit, 2018
135 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation, Relevanz und Einblick in das Themenfeld
1.2 Forschungsfrage und Methodik
2 Megatrend Nachhaltigkeit
2.1 Herleitung der Begrifflichkeiten auf allen Ebenen
2.1.1 Wortfindung Nachhaltig (-keit)
2.1.2 Nachhaltige Entwicklung: politische Definition und Leitbild
2.2 Spezifizierung von Perspektiven, Kriterien und Modellen
2.2.1 Drei Dimensionen
2.2.2 CSR und Modelle der Nachhaltigkeitsdimensionen
3 Megatrend Informatisierung und Digitalisierung
3.1 Informatisierung und die Informations-/Wissensgesellschaft
3.2 Digitalisierung und Perspektiven der Dynamiken
3.2.1 Technische Einordnung und Perspektiven
3.2.2 Industrie 4.0
4 Synergien und Widersprüche der Megatrends
4.1 Parallelen und Schnittmengen
4.2 Ambivalenz von Technik bezogen auf Nachhaltigkeit
4.3 Systematischer Ansatz
4.4 Diskussion ökologischer Aspekte
4.4.1 Entsorgung und Rohstoffe
4.4.2 Effizienz, Rebound und Entmaterialisierung
4.5 Diskussion sozialer Aspekte
4.5.1 Einfluss von Informationen und exponentieller Digitaltechnik
4.5.2 Integration von Digitalisierung in den intendierten Wandel
4.6 Diskussion sozioökonomischer Aspekte
4.6.1 Unternehmensgestaltung 4.0
4.6.2 CSR und eine digitale Nachhaltigkeitsdimension
5 Fazit und Ausblick
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Kontext aktueller und zukünftiger Entwicklungen zu analysieren und zu untersuchen, inwiefern die Digitalisierung als Treiber für eine nachhaltige Entwicklung fungieren kann.
2.1.1 Wortfindung Nachhaltig (-keit)
Dem nicht selbsterklärenden Begriff nachhaltig werden heutzutage zwei simultane Bedeutungen zugemessen: Nachhaltig meint zum einen die Eigenschaft, dass etwas langfristig nachwirkend (DWDS 2018) sei. Zum anderen meint es das ursprünglich aus der Forstwirtschaft und Ökologie stammende später durch die Definition Brundtlands geprägte Konzept der Nachhaltigkeit bzw. der nachhaltigen Entwicklung. Wird der Begriff im alltäglichen Sprachgebrauch nicht weiter spezifiziert, trifft die erste Bedeutung zu, welche sich vielfältig in populistischen und nichtwissenschaftlichen Artikeln der Öffentlichkeit wiederfindet (Grießer 2013: 4), sodass die bloße Verwendung des Begriffs keine soliden Rückschlüsse über das Nachhaltigkeitskonzept zulässt. (Reidel 2010: 95ff) Popularität erhielt der Begriff Nachhaltigkeit gleichermaßen durch den internationalen Brundtland-Bericht 1987 (Tremmel 2003: 89f).
Das Konzept Nachhaltigkeit unterliegt verschiedenen Wechselwirkungen und ist kontextbeladen (Tremmel 2003: 67). Als Einstieg in die Thematik wird oft auf Carl von Carlowitz verwiesen, welcher vor knapp 300 Jahren durch seine Schrift ’Sylvicultura oeconomica‘ den Begriff in der Forstwirtschaft prägte. Einhergehend mit der Verknappung der Holzressource, wird hier der Rückgang des ökonomischen Wachstums und der Prosperität befürchtet (von Carlowitz/Irmer 2000: 105):
„Wird derhalben die größte Kunst, Wissenschaft, Fleiß, und Einrichtung hiesiger Lande darinnen beruhen, wie eine sothane Conservation und Anbau des Holtzes anzustellen, daß es eine continuirliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe, weiln es eine unentberliche Sache ist, ohne welche das Land in seinem Esse nicht bleiben mag.“
Dies veranschaulicht bereits die Interdependenz von zweckmäßigem Wirtschaftsdenken und gesellschaftlichen Wohlstandswirkungen (Hasel/Schwartz 2006: 319), wovon sich das noch heute gültige ressourcenökonomische Prinzip ableitet: Man soll nur so viele Bäume in einem Jahr fällen wie nachwachsen.
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit vor und begründet die Forschungsfrage nach deren Synergien und Konfliktfeldern.
2 Megatrend Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel definiert Nachhaltigkeit, erläutert die drei Dimensionen und diskutiert verschiedene Modelle zur Operationalisierung.
3 Megatrend Informatisierung und Digitalisierung: Hier werden Informatisierung, Digitalisierung und Konzepte wie Industrie 4.0 technisch und konzeptionell eingeordnet.
4 Synergien und Widersprüche der Megatrends: Dieser Hauptteil analysiert die komplexen Wechselwirkungen, ökologischen Folgen, sozialen Aspekte und das Potenzial von CSR in einer digitalisierten Welt.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert, dass die Digitalisierung als "Mittel zum Zweck" sowohl Chancen als auch Risiken bietet und eine wertebasierte Gestaltung erfordert.
Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Industrie 4.0, CSR, Nachhaltige Entwicklung, IKT, Ressourcenmanagement, Rebound-Effekte, Entmaterialisierung, ökologischer Fußabdruck, technologische Transformation, Informationsgesellschaft, Cyber-Physische Systeme, Unternehmenskultur, Wertewandel.
Die Arbeit untersucht das ambivalente Verhältnis zwischen den beiden Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit und geht der Frage nach, ob sie sich ergänzen oder widersprechen.
Die zentralen Felder sind die ökologische und soziale Dimension der Digitalisierung, der Wandel zur Industrie 4.0 sowie die Rolle der Unternehmensverantwortung.
Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf eine nachhaltige Entwicklung strukturiert darzustellen und Handlungsfelder für eine verantwortungsvolle Transformation zu identifizieren.
Die Arbeit basiert auf einer explorativen, qualitativen und komparativen Literaturrecherche, um den aktuellen Forschungsstand strukturiert zusammenzufassen.
Der Hauptteil analysiert Parallelen und Widersprüche, ökologische Folgen wie Ressourcenbedarf und Rebound-Effekte, sowie soziale Auswirkungen der digitalen Arbeitswelt.
Begriffe wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Industrie 4.0, Rebound-Effekte, Corporate Social Responsibility (CSR) und die ökologische Entkopplung stehen im Mittelpunkt.
Die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) wird als Basistechnologie betrachtet, die tiefgreifende Auswirkungen auf ökonomische und soziale Prozesse hat.
Die Autorin plädiert dafür, digitale Strategien in das klassische CSR-Management zu integrieren, um proaktiv auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren zu können.
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