Bachelorarbeit, 2019
62 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Hinführung zur Thematik
1.2 Forschungsfrage und methodische Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Werbung allgemein
2.1.1 Geschichte der Werbung
2.1.2 Ziele der Werbung
2.1.3 Wirkung von Werbung
2.2 Medien der Werbung
2.2.1 Above-the-line-Maßnahmen: Werbeträger und Werbemittel
2.2.2 Below-the-line-Maßnahmen: Werbeträger und Werbemittel
2.2.3 Cross Media
2.3 Werbetechniken
2.3.1 Aktivierungstechniken
2.3.2 Frequenztechnik
2.3.3 Inhaltliche Gestaltungstechniken
2.3.4 Visuelle Gestaltungstechniken
2.3.5 Akustische Gestaltungstechniken
2.3.6 Sonstige Gestaltungstechniken
2.3.7 Integrierte Kommunikation
3 Empirischer Teil: Analyse erfolgreicher Werbetechniken bei aktuellen Werbekampagnen
3.1 Die Werbekampagne von Netto
3.2 Die Werbekampagne von Hornbach
3.3 Die Werbekampagne von Parship
3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
4 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht systematisch die erfolgversprechendsten Werbetechniken im Zeitraum von 2000 bis 2019, um die Forschungsfrage zu beantworten, welche Techniken entscheidend sind, um in der modernen Informationsflut Aufmerksamkeit zu gewinnen und erfolgreich zu werben.
2.3.6 Sonstige Gestaltungstechniken
Während visuelle und auditive Reize schon lange verwendet werden, steigt in den letzten Jahren das Interesse am Einsatz von anderen Sinnesreizen. Zu diesen zählen Geruch, Geschmack oder auch haptische Eindrücke. Diese Gestaltungselemente sind in ihrer Ausarbeitung stark abhängig von dem Produkt und den Kommunikationsmedien. Beispielsweise ist es unmöglich, Gerüche oder Geschmäcker in einen TV-Spot zu integrieren. Daher sind diese eher für Below-the-line-Maßnahmen geeignet. Wie bereits oben erwähnt steht bei diesen Maßnahmen vor allem die Erlebnisorientierung im Vordergrund. Die Suche nach Unterhaltung bringt Werbetreibende dazu, immer häufiger multisensuale Reize einzusetzen.
Olfaktorische Elemente
Zunächst zu der Verwendung von olfaktorischen Reizen, den Gerüchen. Sie spielen eine sehr wichtige Rolle, da Düfte nicht ausgeblendet werden können. Visuelle oder akustische Reize können durch das Schließen der Augen oder der Ohren vermieden werden, jedoch kann ein Mensch nicht aufhören zu atmen und nimmt somit ständig Gerüche wahr. Früher gab es gesundheitliche und ethische Bedenken hinsichtlich des Einsatzes von Düften im Marketing. Heutzutage werden sie jedoch gerne manipulativ verwendet, um Emotionen und eine unbewusste Änderung von Einstellung und Verhalten zu erlangen.
1 Einleitung: Vorstellung der Problematik durch Informationsüberlastung sowie Definition der Forschungsfrage und der methodischen Vorgehensweise.
2 Theoretische Grundlagen: Detaillierte Darstellung der Geschichte, Ziele, Wirkungsmodelle, Medientypen und Werbetechniken in der modernen Werbung.
3 Empirischer Teil: Analyse erfolgreicher Werbetechniken bei aktuellen Werbekampagnen: Praktische Analyse der Werbestrategien von Netto, Hornbach und Parship sowie Zusammenfassung der Erkenntnisse.
4 Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz und Virtual Reality im Marketing.
Werbetechniken, Aufmerksamkeit, Informationsflut, Aktivierung, Werbewirkung, Kampagnenanalyse, Integrierte Kommunikation, Cross Media, Marketingstrategie, Konsumentenpsychologie, Werbegestaltung, Bildkommunikation, Sinnesmarketing.
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen im Zeitraum 2000 bis 2019 durch gezielte Werbetechniken in einer reizüberfluteten Umwelt Aufmerksamkeit gewinnen und ihre Werbebotschaften erfolgreich vermitteln konnten.
Die Arbeit behandelt die psychologischen Grundlagen der Werbewirkung, die Bedeutung verschiedener Medientypen sowie spezifische gestalterische und strategische Werbetechniken.
Das Ziel ist es, die erfolgreichsten Werbetechniken systematisch darzustellen und an realen Kampagnenbeispielen zu prüfen, welche Faktoren für eine Durchsetzung gegenüber der Informationsflut entscheidend sind.
Die Arbeit nutzt ein zweistufiges Vorgehen: einen kompilatorischen Teil zur Literaturaufarbeitung der Werbetheorie und einen empirischen Teil, der drei aktuelle Werbekampagnen analysiert.
Im Hauptteil werden allgemeine Werbetechniken wie Aktivierungs-, Frequenz- und Gestaltungstechniken erläutert und anschließend in Fallstudien von Netto, Hornbach und Parship in der Praxis evaluiert.
Sie zeichnen sich durch ein Zusammenspiel von Strategie, Sozialtechniken und Kreativität aus, wobei besonders das Involvement der Zielgruppe und eine integrierte Kommunikation zentrale Rollen spielen.
Netto wurde ausgewählt, da das Unternehmen erfolgreich in einem gesättigten Markt agiert und die Kampagne exemplarisch zeigt, wie visuelle Reize und eine klare Tonalität genutzt werden, um das Spar-Thema zu forcieren.
Die Kampagne „So riecht das Frühjahr“ ist ein Paradebeispiel für multisensuales Marketing, das versucht, den Geruchssinn indirekt durch visuelle Reize anzusprechen und damit das Baumarkt-Image emotional aufzuladen.
Testimonials dienen bei Parship dazu, durch Bekanntheit Vertrauen aufzubauen und den Nutzen des Dienstes glaubwürdig zu vermitteln, um potenzielle Neukunden von einer Anmeldung zu überzeugen.
Die Digitalisierung und der Einsatz von datengetriebenem Marketing (Big Data) sowie neue Technologien wie Augmented Reality werden die Werbelandschaft verändern, ohne jedoch die Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung und Wirkung auszuhebeln.
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