Fachbuch, 2021
68 Seiten
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob junge Frauen und Männer unterschiedliche Erwartungen an ihre Karriere haben und inwiefern diese Erwartungen mit der Realität übereinstimmen. Im Fokus steht die Analyse der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Wahrnehmung von Karrierechancen beim Berufseinstieg.
Die Einleitung führt in die Thematik der Geschlechterunterschiede in der Karriere ein und benennt die Forschungsfragen und Hypothesen. Das Kapitel Status Quo beleuchtet die aktuelle Situation der Geschlechtersegregation in Deutschland, insbesondere in den Bereichen Bildung und Beruf. Das Kapitel Horizontale und vertikale Geschlechtersegregation beschreibt die Ungleichverteilung von Frauen und Männern in verschiedenen Berufsfeldern und auf unterschiedlichen Hierarchieebenen. Das Kapitel Sichtbare und Unsichtbare Barrieren analysiert die strukturellen und gesellschaftlichen Faktoren, die Frauen beim Berufseinstieg benachteiligen können. Das Kapitel Erwartungen und Erwartungshaltung thematisiert die psychologische Bedeutung von Erwartungen und deren Einfluss auf die Karriereplanung. Der empirische Teil stellt die durchgeführte Befragung und deren Ergebnisse dar. Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und diskutiert mögliche Schlussfolgerungen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Geschlechtersegregation, Karrierechancen, Berufseinstieg, Erwartungen, Wahrnehmung, Geschlechterstereotype, Vorurteile, informelle Netzwerke, Männerbünde, Familienplanung, Elternzeit, Entgelttransparenz, Unternehmenskultur, Akzeptanz, Gleichstellung.
Obwohl Bildungsleistungen heute fast identisch sind, zeigen sich bereits beim Berufseinstieg Unterschiede in der Bezahlung, den Hierarchieebenen und den Aufstiegschancen.
Horizontale Segregation bezeichnet die Trennung nach Berufsfeldern („Männer-“ vs. „Frauenberufe“), vertikale Segregation die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen.
Dazu zählen Geschlechterstereotype, Vorurteile bei der Personalauswahl sowie informelle Netzwerke („Männerbünde“), zu denen Frauen oft schwerer Zugang finden.
Junge Frauen antizipieren oft künftige Vereinbarkeitsprobleme, was ihre Karriereambitionen unbewusst dämpfen kann, während bei Männern oft noch das Ernährermodell dominiert.
Bereits bei den ersten Gehaltsverhandlungen entstehen oft Unterschiede, teilweise bedingt durch unterschiedliches Verhandlungsverhalten oder strukturelle Benachteiligungen in bestimmten Branchen.
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