Bachelorarbeit, 2020
46 Seiten, Note: 12
Die Bachelorarbeit analysiert das Masernschutzgesetz und untersucht dessen Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz. Sie befasst sich insbesondere mit der Frage, ob die gesetzliche Masernimpfpflicht mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG) vereinbar ist.
Kapitel 2 bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Masernerkrankung und -impfung. Es beleuchtet die epidemiologische Situation, die Wirksamkeit der Impfung und die Risiken einer Maserninfektion.
Kapitel 3 erläutert die wesentlichen Inhalte des Masernschutzgesetzes, einschließlich der Impfpflicht, der Meldepflicht und der Sanktionen.
Kapitel 4 untersucht die Vereinbarkeit des Masernschutzgesetzes mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit. Es analysiert den Schutzbereich des Grundrechts, den Eingriff durch die Impfpflicht und die verfassungsrechtliche Rechtfertigung.
Kapitel 5 behandelt weitere betroffene Grundrechte, wie das Elternrecht, das Recht auf Berufsfreiheit, das Recht auf Religionsfreiheit und das Recht auf allgemeine Handlungsfreiheit.
Kapitel 6 bietet einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen im Zusammenhang mit der Masernimpfpflicht.
Masernschutzgesetz, Masernimpfpflicht, Grundgesetz, Recht auf körperliche Unversehrtheit, Elternrecht, Berufsfreiheit, Religionsfreiheit, öffentliche Gesundheit, Infektionsschutz, Epidemiologie, Impfpflichtgesetzgebung, Verfassungsrecht.
Das Gesetz zielt darauf ab, die Impfquoten gegen Masern zu erhöhen, um die Bevölkerung, insbesondere vulnerable Gruppen, vor Infektionen zu schützen und die Krankheit langfristig zu eliminieren.
In erster Linie ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit gemäß Art. 2 Abs. 2 S. 1 Grundgesetz betroffen, da die Impfung einen medizinischen Eingriff darstellt.
Die Arbeit untersucht, ob der Eingriff durch legitime Ziele wie den Schutz der öffentlichen Gesundheit gerechtfertigt ist und ob er verhältnismäßig (geeignet, erforderlich und angemessen) ist.
Neben der körperlichen Unversehrtheit werden auch das elterliche Erziehungsrecht (Art. 6), die Berufsfreiheit (Art. 12) und die Religionsfreiheit (Art. 5) tangiert.
Betroffen sind vor allem Kinder in Kitas und Schulen sowie Personal in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen.
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