Fachbuch, 2020
87 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Forschungsziel und Forschungsfrage
1.3 Umfang der Studie
2 Theorie
2.1 Literaturüberblick
2.1.1 Generation Y
2.1.2 Studierende und Selbstständigkeit – Studie (2002)
2.1.3 Guesss Studie (2016)
2.1.4 Fazit der Studien
2.2 Gründungsdeterminanten
2.3 Push-Pull-Theorie
3 Methodik
3.1 Erhebungsmethode: Mixed-Methods Forschung
3.2 Aufbau und Erstellung des Fragebogens
3.3 Aufbau und Erstellung der Experteninterviews
4 Ergebnis
4.1 Befragung
4.1.1 Ergebnisdarstellung
4.1.2 Vergleich der Ergebnisse
4.1.2.1 Allgemeine Fragen
4.1.2.2 Push-Pull-Theorie
4.1.2.3 Demotivatoren
4.2 Experteninterviews
4.2.1 Durchführung
4.2.2 Ergebnisdarstellung
4.3 Vergleich der Ergebnisse beider Erhebungen
4.4 Vergleich der Ergebnisse mit der Push-Pull-Theorie
5 Fazit/Ausblick
Die Arbeit untersucht das Interesse der deutschen Generation Y an unternehmerischer Selbstständigkeit, um zu ermitteln, welche Motivationen, Hindernisse und Faktoren (insbesondere im Rahmen der Push-Pull-Theorie) die Entscheidungsfindung für oder gegen ein eigenes Unternehmen beeinflussen.
2.3 Push-Pull-Theorie
Um die Motive, die dem Schritt in die Selbstständigkeit zugrunde liegen, zu ergründen, müssen diejenigen, die sich vorstellen können Entrepreneur*in zu werden, nach den auslösenden Momenten für ihre berufliche Laufbahn gefragt werden. Dabei wirken auf die Motive verschiedene Einflussfaktoren ein. Zum einen beeinflussen Erlebnisse und Prägungen aus der Vergangenheit, aber auch die aktuelle Situation nimmt Einfluss auf die Motive. Gleichzeitig teilen die Motive mit, inwieweit die Entscheidung für eine unternehmerische Tätigkeit auf Grundlage von bestimmten persönlichen Merkmalen wie z.B. Neigungen, Mut, Gewinnstreben usw. oder auch durch äußere Rahmenbedingungen wie die Erkennung von Marktchancen oder Arbeitslosigkeit herbeigeführt wurde. Dies wird in der Literatur als der Ansatz der Push-Pull-Theorie beschrieben. Sie bezeichnet in der Wirtschaft und in Bezug auf die Selbstverwirklichung die Ökonomie des Wohlstandes / Ökonomie der Selbstverwirklichung als Pull-Faktoren und die Ökonomie der Armut / Ökonomie der Not als Push-Faktoren.
Damit betrifft die Pull-Theorie die Personen, die sich mit guten Chancen selbstständig machen und aktiv nach einer eigenständigen Tätigkeit suchen, während die zuletzt genannte Gruppe Personen umfasst, die in die Selbstständigkeit gedrängt werden, da sie beispielsweise nur geringe Chancen am Arbeitsmarkt haben. Damit stellen Push-Faktoren die aktuelle Situation als unattraktiv dar und gelten als Vermeidungsziele wie zum Beispiel die Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder Probleme am Arbeitsplatz. Die Reihe an Indikatoren für die Gründung, die aus der Not oder aus einem Zwang heraus geboren wurden, ist zwar kürzer als die Liste der Anreize, aber Push-Faktoren sind in der öffentlichen Debatte weit stärker präsent. Sie resultieren im Wesentlichen aus den Bedingungen und ggf. Benachteiligungen am Arbeitsmarkt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Unternehmertums für die Generation Y ein, stellt die Forschungsfragen sowie das Ziel der Untersuchung dar und erläutert den weiteren Aufbau der Arbeit.
2 Theorie: Dieses Kapitel liefert einen Literaturüberblick über die Generation Y, erläutert Gründungsdeterminanten und führt die Push-Pull-Theorie als zentralen theoretischen Rahmen zur Erklärung von Gründungsentscheidungen ein.
3 Methodik: Hier wird der Forschungsansatz einer Mixed-Methods Studie beschrieben, einschließlich der Erstellung und Durchführung des Online-Fragebogens sowie der Konzeption der Experteninterviews.
4 Ergebnis: Dieses Kapitel präsentiert die gesammelten Daten aus Befragung und Interviews, führt einen Vergleich der Ergebnisse durch und setzt diese in Bezug zur Push-Pull-Theorie.
5 Fazit/Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen empirischen Ergebnisse zusammen, diskutiert diese im Kontext der theoretischen Hypothesen, benennt Limitationen und gibt Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten.
Generation Y, Entrepreneurship, Unternehmensgründung, Selbstständigkeit, Push-Pull-Theorie, Motivatoren, Demotivatoren, Gründungsentscheidung, Arbeitsmarkt, Work-Life-Balance, Flexibilität, Empirische Studie, Mixed-Methods, Experteninterview, Fachkräftemangel.
Die Arbeit analysiert das Interesse der deutschen Generation Y an unternehmerischer Selbstständigkeit und beleuchtet die Beweggründe sowie Barrieren für eine mögliche Unternehmensgründung.
Zu den zentralen Themen gehören die spezifischen Werte und Einstellungen der Generation Y, die psychologischen und ökonomischen Gründungsdeterminanten sowie die Relevanz von Push- und Pull-Faktoren bei der Berufswahl.
Das Hauptziel ist es, zu ergründen, ob die deutsche Generation Y am Unternehmertum interessiert ist, welche Faktoren diese Entscheidung beeinflussen und ob sie sich selbst als künftige Unternehmer*innen sieht.
Die Arbeit nutzt einen Mixed-Methods-Ansatz. Dieser kombiniert quantitative Daten aus einer Online-Befragung von 110 Personen mit qualitativen Erkenntnissen aus zwei leitfadengestützten Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine methodische Beschreibung, eine detaillierte Ergebnisdarstellung der Umfrage und Interviews sowie eine abschließende theoretische Reflexion anhand der Push-Pull-Theorie.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Generation Y, Entrepreneurship, Selbstständigkeit, Gründungsentscheidung, Push-Pull-Theorie, Flexibilität und Motivatoren charakterisiert.
Die Untersuchung zeigt, dass die Pull-Theorie (Selbstverwirklichung, Autonomie) tendenziell besser auf die Zielgruppe zutrifft, während die Push-Faktoren (Not, Arbeitslosigkeit) für die beruflich sorgenfreie Generation Y kaum Relevanz haben.
Das finanzielle Risiko stellt für die befragten Personen der Generation Y den größten Demotivator dar, auch wenn die interviewten Unternehmer diesen Aspekt aus ihrer Perspektive neutraler bewerten.
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