Bachelorarbeit, 2019
124 Seiten, Note: 2,7
1. Einführung
2 Definitionen von Eifersucht
2.1 Variablen von Eifersucht
2.2 Abgrenzung zu anderen Begriffen
2.2.1 Argwohn
2.2.2 Neid
2.3. Montadas Ansicht von Eifersucht
3. Methode
3.1 Akquisition der Stichprobe
3.2 Deskriptive Statistiken der Stichprobe
3.3 Operationalisierung
3.4 Soziodemographische Variablen
3.5 Erhebungsinstrumente
3.5.1 Eifersuchtskriterien Bauer
3.5.2 Montada Rivalen
3.5.3 Montada Familie
3.5.4 Reaktion Eifersucht
3.5.5 Montada Beruf und Hobbies
3.5.6 Szenario 1
3.5.7 Szenario 2
3.5.8 Szenario 3
3.5.9 Szenario 4
3.5.10 Szenario 5
3.5.11 Szenario 6
3.6 Verwendete statistische Verfahren
3.6.1 Handhabung fehlender Werte
3.6.2 Identifizierung und Ausschließung
3.6.3 Z-Transformation
3.6.4 Boxplots und Extremwerte
3.6.5 Korrelationsanalyse
3.6.6 Einfaktorielle Varianzanalyse
3.6.7 Multiple lineare Regression
3.6.8 Faktorenanalyse
3.6.9 Extraktionsmethode: Hauptkomponentenanalyse
3.6.10 Reliabilitätsanalyse
4. Untersuchung des Datensatzes
4.1 Thesen von Montada
4.2 Teilabschnitte des Fragebogens
4.2.1 Montada Rivalen
4.2.2 Montada Familie und Freunde
4.2.3 Eifersuchtskriterien Bauer
4.2.4 Reaktion Eifersucht
4.2.5 Eifersucht Partner
4.2.6 Wahrnehmung Eifersucht
4.2.7 Montada Beruf und Hobbies
4.3 Erläuterungen der verwendeten Fachterminologie
4.3.1 Korrelation
4.3.2 Signifikanzniveau
4.3.3 Mittelwert
4.4 Ergebnisse und Auswertungen von Mittelwerten und Korrelationen
4.4.1 Demographische Daten
4.4.2 Geschlecht
4.4.3 Alter
4.4.4 Beziehungsstatus
4.4.5 Fremdgeher
4.4.6 Kinder / keine Kinder
4.4.7 Selbstwert
4.4.8 Ehrgeiz
4.4.9 Szenario eins
4.4.10 Szenario zwei
4.4.11 Szenario drei
4.4.12 Szenario vier
4.4.13 Szenario fünf
4.4.14 Szenario sechs
4.5 Untersuchung des Datensatzes anhand Regressions- und Faktorenanalyse
4.5.1 Beschreibung der benutzten Variablen
4.6 Regressionsanalyse für Modell 1
4.6.1 Methode des Variableneinschlusses
4.6.2 Festlegung des Signifikanzniveaus α
4.6.3 Überprüfung der Voraussetzungen für die Regressionsanalyse
4.6.3.1 Multikollinearität
4.6.3.2 Normalverteilung der Residuen
4.6.3.3 Heteroskedastizität
4.6.3.4 Autokorrelation
4.6.4 Beurteilung der Modellgüte
4.6.5 Interpretation der Koeffizienten
4.7 Faktorenanalyse
4.7.1 Bivariate Korrelationen
4.7.1.1 Korrelationen
4.7.1.2 Signifikanzniveaus der Korrelationen
4.7.2 Inverse der Korrelationsmatrix
4.7.3 KMO-Maß und Bartlett-Test
4.7.4 Image-Analyse nach Guttman
4.7.5 Kommunalitäten
4.7.6 Erklärte Gesamtvarianz
4.7.7 Screeplot
4.7.8 Reproduzierte Korrelationsmatrix und Residualmatrix
4.7.9 Festlegung der Anzahl zu extrahierenden Faktoren
4.7.10 Interpretation der gefundenen Faktoren
4.7.11 Bestimmung der Faktorwerte
4.7.12 Überprüfung der Merkmale anhand von vier ZSP
4.7.12.1 KMO-Maß und Bartlett-Test
4.7.12.2 Anti-Image-Korrelationsmatrizen
4.7.12.3 Vergleich der extrahierten Faktoren
4.8 Reliabilitätsanalyse
4.9 Bildung Summenscores
4.10 Dummy Codierung
4.11 Regressionsanalyse mit qualitativen Variablen
4.11.1 Überprüfung der Voraussetzungen
4.11.1.1 Multikollinearität
4.11.1.2 Normalverteilung der Residuen
4.11.1.3 Heteroskedastizität
4.11.1.4 Autokorrelation
4.11.2 Überprüfung der Modellgüte
4.11.3 Überprüfung der Koeffizienten
4.11.4 Überprüfung der Modellstrukturen anhand zwei 50% - ZSP
4.11.4.1 Vergleich der Voraussetzungen
4.11.4.2 Vergleich der Modellgüte
4.11.4.3 Vergleich der Koeffizienten
4.11.5 Zwischenfazit Untersuchung des Datensatzes
5. Diskussion
5.1 Selbstwert
5.2 Beziehungsstatus
5.3 Szenarien
6. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwieweit die von Montada (1995) aufgestellten Thesen zur Entstehung und Dynamik von Eifersucht verifiziert werden können. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Überprüfung dieser theoretischen Annahmen mittels einer quantitativen empirischen Analyse, die auf einer Online-Fragebogenerhebung mit 211 Fällen basiert.
4.1 Thesen von Montada
In der Bachelorarbeit möchten wir einige Thesen des Autors unserer Hauptquelle auf deren Wahrheitsgehalt überprüfen und feststellen, ob diese wiederlegt werden können. Diese Thesen fungieren als Grundlage für den folgenden Fragebogen.
Die erste aufgestellte These sagt aus, dass es nur dann zu Eifersucht kommen wird, wenn das wahrgenommene Interesse von P an DP von DP erwidert wird, wenn es also zu einer Beziehung zu kommen droht (Montada 1955, 2). In der zweiten These wird behauptet, dass Eifersucht erst denkbar ist, wenn zwischen EGO und P eine Beziehung besteht, die EGO wegen DP als gefährdet ansieht (Montada 1995, 3). Montada führt in seiner dritten These an, dass DP die Partnerschaft von EGO zu P auch dadurch gefährden könnte, dass DP die Person P ersetzt, also z.B., dass EGO von DP in herausgehobener Weise geschätzt wird und dadurch die Bedeutung von P vermindert wird. In letzterem Falle hätte allenfalls P Anlass zur Eifersucht (Montada 1995, 4). Die vierte These suggeriert, dass für Eifersucht bereits der Wunsch P's nach einer Partnerschaft zu DP ausreichend ist. Nicht jede beliebige Beziehung P's zu DP ist Anlass für Eifersucht, nur wenn P zu DP eine Verbindung ähnlich oder analog zu der zu EGO bestehenden und von EGO geschätzten entwickelt, ist Eifersucht möglich. (Montada 1995, 4). Daraus erschließt sich die fünfte These, welche unterstreicht, dass, damit es zu Eifersucht kommt, eine andere Person DP als Konkurrent erlebt werden muss. Das setzt voraus, dass EGO nicht bereit ist, die Wertschätzung von P mit DP zu teilen oder gar an DP abzugeben (Montada 1995, 6). In der sechsten These erklärt Montada, dass die Wertschätzung durch P für bestimmte Zwecke wichtig sein kann (z.B. um berufliche, soziale und finanzielle Ziele zu erreichen). Sie kann ebenso für das Selbstbild und das Selbstbewusstsein bedeutsam sein. Eifersucht erwarten wir nicht im ersten Fall: Wenn die Wertschätzung nur strategisch für andere Zwecke von Bedeutung ist, dann ist ein Wegfall der herausgehobenen Wertschätzung enttäuschend oder ärgerlich, es besteht aber kein Grund zur Eifersucht. Eifersucht ist im zweiten Fall zu erwarten: Der (drohende) Verlust gefährdet das Selbstbild und das Selbstbewusstsein (Montada 1995, 7).
1. Einführung: Vorstellung des Themas Eifersucht, Einbettung in den theoretischen Kontext nach Montada und Erläuterung der Forschungsziele sowie der methodischen Vorgehensweise.
2. Definitionen von Eifersucht: Detaillierte Begriffsbestimmung, Abgrenzung von verwandten Emotionen wie Neid und Argwohn sowie theoretische Herleitung der verschiedenen Formen von Eifersucht.
3. Methode: Beschreibung der Datenerhebung mittels Online-Fragebogen, der Stichprobenbeschreibung sowie der statistischen Verfahren wie Regression und Faktorenanalyse.
4. Untersuchung des Datensatzes: Präsentation der Thesen Montadas als Hypothesengrundlage und detaillierte Auswertung der erhobenen Daten in Bezug auf die Szenarien und soziodemographische Variablen.
5. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf die Forschungsfrage und Vergleich mit dem aktuellen Forschungsstand zur Psychologie der Eifersucht.
6. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage, Bestätigung der Thesen Montadas sowie Reflexion über die Limitationen der Studie.
Eifersucht, Montada, psychologische Forschung, Selbstwert, Partnerschaft, Drei-Personen-Konstellation, emotionale Untreue, Regressionsanalyse, Faktorenanalyse, Beziehungsstatus, soziodemographische Variablen, Eifersuchtstat, Bindungstheorie, empirische Analyse, Szenarienanalyse.
Die Arbeit untersucht das weitverbreitete Gefühl der Eifersucht auf empirischer Basis und überprüft, ob sich die theoretischen Thesen des Autors Montada (1995) in der Realität verifizieren lassen.
Die zentralen Themen sind die Definition und Abgrenzung von Eifersucht, deren Entstehung in sozialen Dreierkonstellationen, der Einfluss des Selbstwerts und die Rolle von Vertrauen und Bindung innerhalb von Partnerschaften.
Das Ziel der Untersuchung ist es, die wissenschaftliche Forschungsfrage zu beantworten: "Inwiefern können die von Montada aufgestellten Thesen bezüglich Eifersucht verifiziert werden?"
Es wurde ein quantitatives Design gewählt, bei dem mittels eines Online-Fragebogens Daten von 211 Teilnehmern erhoben und anschließend mittels statistischer Verfahren wie Korrelationsanalysen, multipler linearer Regression und Faktorenanalyse ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden zunächst die Thesen Montadas detailliert dargestellt, gefolgt von einer Vorstellung der Erhebungsinstrumente (Szenarien) und einer ausführlichen statistischen Auswertung der Daten hinsichtlich verschiedener soziodemographischer Faktoren.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Eifersucht, Montada, Selbstwert, Partnerschaftsmodell, empirische Sozialforschung und emotionale Dynamiken charakterisieren.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Eifersuchtsempfinden in Arbeits- und Freundschaftsbeziehungen mit zunehmendem Alter der Teilnehmer tendenziell zunimmt, wobei insbesondere die Gruppe der 24- bis 29-Jährigen signifikante Zusammenhänge aufweist.
Ja, die Studie zeigt, dass bei Frauen ein stärkerer Zusammenhang zwischen einem niedrigen Selbstwert und der Eifersucht in den verschiedenen Szenarien besteht als bei Männern, obwohl sich die Mittelwerte des Selbstwerts zwischen den Geschlechtern kaum unterscheiden.
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