Bachelorarbeit, 2019
52 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
1.1 Bedeutung von körperlicher Aktivität
1.2 Langzeitmotivation durch Fitnesstracker
2 Motivationspsychologische Grundlagen
2.1 Körperliche Aktivität als Gesundheitsverhalten
2.2 Motivation zu gesundheitsfördernder Aktivität
2.2.1 Self-Determination Theory: extrinsische und intrinsische Motivation
2.2.2 Theorie des geplanten Verhaltens
2.2.3 Stadien- und Prozessmodelle: Das transtheoretische Modell der Verhaltensänderung
2.3 Sport- und Bewegungsmotivation durch Fitnesstracker
3 Fitbit-Geräte – Präzises Messinstrument oder Lifestyle-Objekt?
3.1 Über die Marke Fitbit
3.1.1 Entwicklung in der Sparte Fitness-Tracker
3.1.2 Zielgruppen
3.1.3 Selbstdarstellung und Bewerbung der Fitbit-Tracker
3.2 Körperliche Aktivität – Was genau messen Fitnesstracker
3.3 Bewegung messen – Welche Daten erhält der Nutzer
3.3.1 Schritte, zurückgelegte Strecke und Höhenmeter
3.3.2 Kalorien
3.3.3 Herzfrequenz und Herzfrequenzzonen
3.3.4 Aktive Minuten
3.3.5 Stündliche Aktivität
3.3.6 Schlafdaten
3.4 Möglichkeiten und Funktionen der Fitbit-App
3.4.1 Ziele festlegen
3.4.2 Manuelle Eingabe von Aktivitäten
3.4.3 Food-Tracking und Gewicht
3.4.5 Community und Einbindung von Social Media
3.4.6 Fitbit Coach
4 Methodik
4.1 Entwicklung eines Fragebogens zur Langzeitmotivation von Fitnesstrackern
4.1.1 Kaufmotivation
4.1.2 Bewegungsverhalten vor und seit Erwerb des Fitnesstrackers
4.1.3 Individuelle Nutzung der angebotenen Funktionen
4.2 Auswertung der Ergebnisse
5 Darstellung der Ergebnisse
5.1 Kaufmotivation und Bewegungsmotivation
5.2 Auswertung der angegebenen und gemessenen körperlichen Aktivität
5.2.1 Ergebnisse im Bereich Schritte
5.2.2 Unterschiedliche Effekte durch Motivation bei Kauf
5.2.3 Ergebnisse bei aktiven Minuten
5.3 Nutzungsverhalten und Steigerung der körperlichen Aktivität
6 Diskussion
6.1 Steigerung der täglichen Bewegung
6.2 Veränderung des Sportverhaltens
6.3 Nutzungsverhalten und Steigerung der körperlichen Aktivität
6.4 Einschränkungen und Ausblick
7 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht, ob die dauerhafte Integration eines Fitnesstrackers der Marke Fitbit in den Alltag zu einer langfristigen Verhaltensänderung in Richtung eines aktiveren Lebensstils führt. Dabei wird analysiert, ob die initiale Motivation nachlässt oder ob das Gerät dauerhaft als Motivator fungiert und welche Rolle dabei die spezifische Nutzung der verschiedenen App-Funktionen spielt.
3.1.1 Entwicklung in der Sparte Fitness-Tracker
Fitbit wurde im März 2007 mit Hauptsitz in San Francisco gegründet. Das junge IT Start-up wollte die mittlerweile ausgereifte Sensortechnik nutzen, um kleine Geräte zum Tracking des Bewegungs- und Sportverhaltens zu entwickeln – eben genau das, was heute als Fitnesstracker bekannt ist.
Das erste Modell, der Fitbit Classic war ein einfaches Gerät mit einem dreidimensionalen Beschleunigungssensor, der die Anzahl der Schritte seines Nutzers erkannte. Zusammen mit den vom Nutzer angegebenen Daten zu Größe, Gewicht und Schrittlänge errechnete er damit außerdem die insgesamt zurückgelegte Strecke sowie ungefähr dabei verbrannten Kalorien. Auch ein Schlaftracking über den Bewegungssensor war bereits integriert. Die nächsten Geräte, der Fitbit Ultra und der Fitbit One waren ebenfalls Geräte zum in die Hosentasche stecken oder um sie mit einem Clip an der Hose zu befestigen. Sie waren außerdem erstmals mit einem Höhenmesser ausgestattet, um die zurückgelegten Etagen genauer bestimmen zu können. Außerdem wurde eine Stoppuhr-Funktion hinzugefügt, mit der die Länge von Trainingseinheiten aufgezeichnet werden kann.
Mit dem Fitbit Flex kam 2013 der erste Fitnesstracker von Fitbit in Form eines Armbandes auf den Markt. Dank der angebrachten fünf LEDs sehen die Nutzer auf einen Blick, wie weit sie ihr tägliches Ziel erreicht haben. Die Einführung eines Displays zur Anzeige der Uhrzeit und Integration der Funktionalitäten einer Uhr erfolgte im Jahr darauf mit der Fibit Force, bzw. Fitbit Charge.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung von körperlicher Aktivität für die Volksgesundheit und stellt die Forschungsfrage zur Langzeitwirkung von Fitnesstrackern auf das Bewegungsverhalten.
2 Motivationspsychologische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert theoretische Modelle der Verhaltensänderung, wie das transtheoretische Modell, und ordnet die Rolle von Fitnesstrackern als Motivationsinterventionsinstrument ein.
3 Fitbit-Geräte – Präzises Messinstrument oder Lifestyle-Objekt?: Es wird die Unternehmenshistorie von Fitbit sowie die technische Funktionsweise der Sensorik und der begleitenden App zur Erfassung verschiedener Aktivitätsdaten detailliert beschrieben.
4 Methodik: Hier wird das quantitative Forschungsdesign beschrieben, welches mittels einer Online-Fragebogenerhebung Daten von Fitbit-Nutzern über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren auswertet.
5 Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Befragungsdaten, insbesondere die signifikante Zunahme der täglichen Schritte und aktiven Minuten nach Nutzung des Trackers.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und kritisch hinterfragt, wobei insbesondere die Rolle der anfänglichen Kaufmotivation und die langfristige Wirksamkeit der digitalen Motivationshilfen erörtert werden.
7 Fazit: Das Fazit bestätigt, dass die Integration eines Fitnesstrackers nachweislich zu einer nachhaltigen Steigerung der körperlichen Aktivität führt, weist aber auf weiteren Forschungsbedarf bezüglich der genauen Einflussfaktoren hin.
Fitnesstracker, Bewegungsmotivation, Verhaltensänderung, körperliche Aktivität, Fitbit, Langzeitmotivation, Gesundheitsverhalten, Schrittzahl, Transtheoretisches Modell, App-Nutzung, Schrittziel, Herzfrequenzmessung, Gesundheitsprävention, Sportverhalten, Datenauswertung.
Die Arbeit untersucht, ob die langfristige Nutzung von Fitnesstrackern der Marke Fitbit zu einer dauerhaften Steigerung der körperlichen Aktivität und einer nachhaltigen Verhaltensänderung führt.
Die Arbeit verknüpft sportwissenschaftliche Aspekte der Bewegungsmotivation mit der technischen Funktionsweise von Wearables und einer empirischen Datenauswertung des Nutzerverhaltens.
Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob der anfängliche Motivationsschub durch einen Fitnesstracker auch nach Jahren anhält oder ob er mit der Zeit wieder abflacht.
Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt, bei dem mittels einer Online-Umfrage Daten von 51 Personen ausgewertet wurden, die seit mindestens zwei Jahren einen Fitbit-Tracker verwenden.
Neben der theoretischen Fundierung (Motivationsmodelle) werden die technischen Möglichkeiten der Geräte, die methodische Erhebung sowie die detaillierte statistische Darstellung der Ergebnisse behandelt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Fitnesstracker, Verhaltensänderung, Langzeitmotivation, Bewegungsmotivation und körperliche Aktivität definiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass Nutzer, die den Tracker bereits mit einem bewussten Ziel für mehr Bewegung kauften, oft eine noch stärkere Tendenz zur Steigerung zeigten, wobei die Motivation jedoch auch extrinsisch durch die Funktionen des Trackers gestärkt wurde.
Nein, die Untersuchung zeigt überraschenderweise keine direkte Korrelation zwischen der Intensität der App-Nutzung (Nutzungsscore) und der tatsächlichen Steigerung der körperlichen Aktivität, was darauf hindeutet, dass nicht alle App-Funktionen gleichermaßen zur Motivation beitragen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

