Bachelorarbeit, 2017
80 Seiten, Note: 1.0
1. Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau
2. Die Blue Ocean Strategie
2.1 Herkunft und Entstehung
2.2 Ansatz
2.2.1 Rote vs. Blaue Ozeane
2.2.2 Die Nutzeninnovation als Grundelement
2.3 Werkzeuge der Blue Ocean Strategie
2.3.1 Die strategische Kontur
2.3.2 Das Vier-Aktionen-Format
2.3.3 Das ERSK-Quadrat
2.3.4 Die sechs Suchpfade
2.4 Einordnung der Blue Ocean Strategie
3. Die Subbranche der Kosmetik- und Körperpflegeprodukte
3.1 Definition und Abgrenzung
3.2. Gesellschaftliche Einordung
3.3 Wirtschaftliche Einordung
3.3.1 Globale Betrachtung
3.3.2 Nationale Betrachtung
3.4 Unternehmen
3.5 Vertriebsformen
3.6 Kaufverhalten
4. Zwischenfazit
5. Anwendung der Blue Ocean Strategie
5.1 Aktuelle Nutzenkurve
5.1.1 Anwendung der strategischen Kontur
5.1.2 Beschreibung der aktuellen Marktgrenzen
5.2 Neue Nutzenkurve
5.2.1 Anwendung der sechs Suchpfade
5.2.2 Anwendung des Vier-Aktionen-Formats
5.2.3 Darstellung über das ERSK-Quadrat
5.2.4 Beschreibung der neuen Marktgrenzen
5.3 Bewertung der neuen Nutzenkurve
6. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, die Anwendbarkeit der Blue Ocean Strategie auf die Subbranche der Kosmetik- und Körperpflegeprodukte zu untersuchen, um neue Geschäftsfelder zu erschließen und die aktuelle Marktpositionierung zu hinterfragen.
2.2.1 Rote vs. Blaue Ozeane
Das Hauptziel der BOS steckt bereits in deren Begrifflichkeiten. Ziel ist es, als Unternehmen in einem völlig konkurrenzlosen Markt zu agieren, dem sogenannten „blauen Ozean“. Blaue Ozeane, auch „blue oceans“, stehen für Branchen, die noch nicht bestehen, und für Märkte, die noch nicht existieren. Den Gegenpol zum blauen Ozean bildet der „rote Ozean“. Metaphorisch gesehen kann man sich unter dem roten Ozean ein Meer aus unzähligen Mitstreitern aller Branchen vorstellen, die sich einen blutigen Konkurrenzkampf ums Überleben liefern.
Wie auch in der Realität versuchen in den roten Ozeanen die Unternehmen sich gegenseitig zu übertreffen, indem mit verschiedenen Mitteln versucht wird, die größten Marktanteile für sich zu gewinnen. Das kann durch das Anbieten der besten Qualität oder durch das Streben nach niedrigen Kosten geschehen. Die roten Ozeane, oder „red oceans“, zeichnen sich durch klar abgegrenzte Branchen und klare Wettbewerbsregeln aus. Da die Konkurrenz in den roten Ozeanen groß und die vorhandene Nachfrage klar verteilt ist, sind die Gewinne und Marktanteile für den einzelnen Wettbewerber gering.
Blaue Ozeane dagegen sind das, wovon viele Unternehmen träumen. Sie definieren sich durch höchst profitables Wachstum, da es sich um neue, noch nicht erschlossene Märkte handelt, in denen die Nachfrage erst noch erzeugt werden muss. Da Konkurrenz noch nicht vorhanden ist, herrscht keine klare Wettbewerbsregelung. Bei blauen Ozeanen sind die Branchengrenzen anders als bei den roten Ozeanen nicht klar definiert, vielmehr entstehen die blauen Ozeane durch eine Verschiebung dieser Grenzen aus den roten Ozeanen heraus. Ein blauer Ozean kann aber auch aus eigener Kraft heraus geschaffen werden.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Markterschließung durch die Blue Ocean Strategie und Darlegung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.
2. Die Blue Ocean Strategie: Theoretische Herleitung und Erläuterung der Werkzeuge zur Strategieentwicklung, insbesondere Fokus auf Nutzeninnovation und das ERSK-Quadrat.
3. Die Subbranche der Kosmetik- und Körperpflegeprodukte: Umfassende Analyse der Branche hinsichtlich gesellschaftlicher Bedeutung, wirtschaftlicher Kennzahlen, führender Unternehmen und Kaufverhalten.
4. Zwischenfazit: Zusammenführung der Erkenntnisse aus der Branchenanalyse zur Vorbereitung der praktischen Anwendung.
5. Anwendung der Blue Ocean Strategie: Praktische Untersuchung der Branchenfaktoren zur Neugestaltung der Marktgrenzen und Erarbeitung einer neuen Nutzenkurve.
6. Fazit: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage hinsichtlich der praktischen Anwendbarkeit der Strategie.
Blue Ocean Strategie, Nutzeninnovation, Kosmetikbranche, Körperpflege, Wettbewerbsfaktoren, Nutzenkurve, ERSK-Quadrat, Marktgrenzen, Differenzierung, Kostensenkung, Käuferverhalten, strategische Kontur, Trendanalyse, Branchenanalyse, Wettbewerbsvorteil.
Die Arbeit untersucht, ob und wie Unternehmen in der Kosmetik- und Körperpflegebranche die Blue Ocean Strategie nutzen können, um sich von einem hart umkämpften Marktumfeld zu lösen und neue, konkurrenzfreie Geschäftsfelder zu erschließen.
Der Fokus liegt auf der theoretischen Erläuterung der Blue Ocean Strategie, der detaillierten Marktanalyse der deutschen Kosmetik- und Körperpflegebranche sowie der praktischen Anwendung strategischer Instrumente zur Identifikation von Innovationspotenzialen.
Das Ziel ist die Erstellung einer neuen Nutzenkurve für die Branche durch die Umgestaltung von Marktgrenzen und die Neudefinition von Wettbewerbsfaktoren, um nachhaltigen Kundennutzen bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung zu erzielen.
Es wird eine deduktive Herangehensweise gewählt, die auf der Analyse von Fachliteratur, Branchenstatistiken und Fallbeispielen basiert, um die Instrumente der Blue Ocean Strategie (wie die strategische Kontur oder die sechs Suchpfade) auf das Beispiel der Kosmetik- und Körperpflegemittel anzuwenden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Basis, die detaillierte Beschreibung der Subbranche inklusive Konsumentenverhalten und Vertriebsformen sowie die anschließende praktische Anwendung der Strategiewerkzeuge zur Identifikation neuer Nutzenpotenziale.
Zentrale Begriffe sind Nutzeninnovation, strategische Kontur, ERSK-Quadrat, Marktabgrenzung und Differenzierung bei gleichzeitiger Kosteneinsparung.
Die Arbeit analysiert Sephora als Beispiel für ein Unternehmen, das durch ein hybrides Konzept – die Verbindung von Drogerie- und Parfümerie-Vorteilen – versucht, eine Lücke im deutschen Markt zu besetzen.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass eine vollständige Eliminierung von Branchenmerkmalen schwierig ist, da hohe Markteintrittsbarrieren bestehen; dennoch bietet die Strategie wertvolle Impulse, insbesondere in Bereichen wie Digitalisierung und Einkaufserlebnis.
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