Diplomarbeit, 2002
92 Seiten, Note: 1,0
2 Einleitung und Motivation
2.1 Einleitung
2.2 Motivation
3 Grundlagen
3.1 Allgemeines
3.1.1 Interpolation nach Lagrange
3.1.2 Three-Tier-Architektur
3.1.3 Two-Tier-Architektur
3.1.4 Demilitarisierte Zone
3.2 Protokolle
3.2.1 Internet Protocol
3.2.2 Transport Control Protocol
3.2.3 Hypertext Transport Protocol
3.2.4 Secure Socket Layer
3.3 Kommunikationstechniken
3.3.1 Parallel Virtual Maschine
3.3.2 Remote Method Invocation
3.3.3 Common Object Request Broker Architekture
3.3.4 Simple Object Access Protocol
3.4 PHP
3.4.1 Allgemeines
3.4.2 Variablen-Handling
3.5 Datenbanken
3.6 3D-Computergra£k
3.6.1 Modellierung
3.6.2 Animation
3.6.3 Rendering
4 Anforderung
4.1 IST-Analyse
4.1.1 Renderbus
4.1.2 RenderControl V.2
4.2 Zielbestimmung
4.2.1 Renderer
4.3 Zielgruppe
4.4 Einsatzgebiet
4.5 Funktionsumfang
4.5.1 GUI des Kunden
4.5.2 GUI des Administrator
4.5.3 Verteilanwendung
4.6 Hardwarespezi£kation
4.7 Betriebssystemspezi£kation
5 Konzeption und Entwurf
5.1 Datenbankentwurf
5.1.1 Wahl des Datenbankbetriebsystems
5.1.2 De£nition der Datenbanktabellen
5.1.3 De£nition der Relationen
5.2 verschiedene Client / Server Kommunikationsansätze
5.2.1 Parallel Virtual Maschine
5.2.2 Remote Methode Invocation
5.2.3 Common Object Request Broker Architekture
5.2.4 Fazit
5.3 gra£sche Benutzerober¤äche
5.3.1 Programmierung
5.3.2 Gestaltung
5.4 Sicherheitsanforderungen
5.4.1 Verschlüsselung
5.4.2 Authentisierung
5.4.3 Session-Management
5.4.4 Angriff eines authentisierten Benutzers
5.4.5 Angriffspunkt Datenbank
5.4.6 Sicherheitsrisiko FTP
5.4.7 Komplexitätsanalyse
5.5 Verteilalgorithmus
5.6 Abrechnungsmechanismen
6 Implementierung
6.1 Entwicklungsumgebung
6.2 Klassendiagramm
6.3 Probleme
6.3.1 Renderer
6.3.2 Überprüfung der tatsächlichen Existenz von gerenderten Frames
6.3.3 Anbindung von Renderknoten über das WAN
6.3.4 Parallelität der Auftragsvergabe
7 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines objektorientierten Client-Server-Systems zur effizienten Verteilung von rechenintensiven Renderprozessen, um Kunden eine transparente Abrechnung zu ermöglichen und den administrativen Aufwand bei der Verwaltung der Renderfarm zu minimieren.
3.1.2 Three-Tier-Architektur
Die Three-Tier-Architektur wird in der Literatur auch in der Kurzbezeichnung 3-Tier geführt. Das englische Wort „Tier” bezeichnet eine Schicht. Demnach geht es also um drei Schichten. Im einzelnen sind diese:
Schicht 1 Datenschicht
Schicht 2 Logikschicht
Schicht 3 Präsentationsschicht
Die Datenschicht wird auch als Backend bezeichnet. Das Backend weiss, wie die zu verarbeitenden Daten physikalisch gespeichert sind. Die Schicht kennt also die Daten, kann mit ihnen aber nichts anfangen. Ein Beispiel wäre eine SQL-Datenbank.
Die Logikschicht ist auch als Middletier bekannt. Wie beide Bezeichnungen es bereits andeuten, bedindet sich diese Schicht in der Mitte des Modells und in ihr läuft die eigentliche Programmintelligenz ab. So würde beispielsweise ein Programm zum Errechnen von Primzahlen in dieser Schicht die Berechnungen vornehmen.
Die Präsentationsschicht, auch als Frontend bezeichnet, dient der Darstellung der in der 2. Schicht gewonnenen Informationen. Ein simples Beispiel hierfür ist ein Browser. Er stellt die ihm übermittelten Daten einfach nur dar.
2 Einleitung und Motivation: Die Arbeit thematisiert den Bedarf an skalierbaren Renderservices für computeranimierte Filme und stellt die Intention des Autors zur Entwicklung eines effizienten Systems vor.
3 Grundlagen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Basis-Technologien wie Interpolationsverfahren, Schichten-Architekturen, Netzwerkprotokolle und Kommunikationstechniken wie RMI erläutert.
4 Anforderung: Hier erfolgt eine detaillierte IST-Analyse des bestehenden Renderbus-Systems sowie die Definition der neuen Anforderungen an das System RenderControl V.3 hinsichtlich GUI, Zielgruppen und Hardware.
5 Konzeption und Entwurf: Dieses Kapitel behandelt die architektonischen Entscheidungen, den Datenbankentwurf, die Wahl der Kommunikationsplattform RMI sowie Sicherheits- und Verteilungsstrategien.
6 Implementierung: Der Fokus liegt auf der praktischen Umsetzung der entwickelten Konzepte, der verwendeten Entwicklungsumgebung und der Lösung von technischen Problemen bei der Einbindung von Renderern.
7 Fazit: Das Fazit fasst die erreichten Ziele zusammen und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung mittels SOAP und das Potenzial von Open-Source-Lösungen.
Client-Server-System, Rendering, Renderfarm, Java RMI, Three-Tier-Architektur, Datenbankdesign, Lastverteilung, Benutzerauthentisierung, Abrechnungsmechanismen, 3D-Animation, Netzwerksicherheit, Web-Interface, Session-Management, SQL, Prozessverteilung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines webbasierten Client-Server-Systems zur automatisierten Verteilung von Renderprozessen, um rechenintensive Aufgaben für Filmproduktionen effizienter und transparenter zu gestalten.
Zentrale Felder sind die Netzwerk-Kommunikation zwischen Client und Server, die Gestaltung von grafischen Benutzeroberflächen, IT-Sicherheit in verteilten Systemen und die Datenbankkonzeption zur Abrechnung.
Ziel ist der Aufbau einer Renderfarm, die mit minimalem administrativem Aufwand betrieben werden kann und Kunden eine einfache, transparente Kostenabrechnung bietet.
Die Arbeit folgt dem Ingenieursansatz: Analyse der IST-Situation, Anforderungsdefinition, Konzepterstellung, technische Umsetzung (Implementierung) und anschließende Evaluierung der Lösung.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Anforderungen an das neue System, das architektonische Konzept und die praktische Implementierung unter Einbeziehung von Java RMI und MySQL.
Die wichtigsten Schlagworte sind Renderfarm, Java RMI, Lastverteilung, Session-Management und Client-Server-Architektur.
Bei der Auswertung der Kommandozeilenausgabe von Mentalray kam es zu Performance-Problemen, da der Java-Prozess die gesamte Systemleistung beanspruchte, was durch eine Multithreading-Implementierung gelöst wurde.
Die Integrität wird durch einen Blockierungsmechanismus mittels Lockdateien sichergestellt, der einen atomaren Zugriff auf die Verteilroutine ermöglicht und so parallele, fehlerhafte Auftragszuweisungen verhindert.
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