Fachbuch, 2021
88 Seiten
1 Einleitung
2 Annäherung an den theoretischen Hintergrund und Forschungsstand
2.1 Digitale Medien – zwischen Produktion und Distribution
2.2 Digitale Medienkompetenz – zwischen Kommunikation und Partizipation
2.3 Fake News– zwischen Falschmeldung und Propaganda
2.4 Digital Natives & Digital Immigrants – zwischen analog und digital
2.5 Strategien zur Vermittlung digitaler Medienkompetenz an Schulen am Beispiel Niedersachsen
2.6 Digitale Medienkompetenz und digitaler Medienkonsum bei Jugendlichen in Deutschland
3 Ausführung der Fragestellung
4 Darstellung der Methode
4.1 Leitfadeninterviews und qualitatives Experiment als Untersuchungsdesign
4.2 Die Rekrutierung der Stichprobe
4.3 Die qualitative Interventionsstudie als Erhebungsverfahren
4.4 Durchführung der Interventionsstudie
4.5 Auswertung der durchgeführten Interventionsstudie
5 Ergebnisse
5.1 Ergebnisse des ersten Interviewteils
5.2 Ergebnisse der Intervention
5.3 Ergebnisse des zweiten Interviewteils
5.4 Gesamtergebnis
6 Diskussion der Ergebnisse
7 Ausblick zu den gewonnenen Befunden
Die Arbeit untersucht, wie kompetent sich Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Medien einschätzen und inwiefern eine aktive Auseinandersetzung mit Fake News zu einem Kompetenzzuwachs führt, der in der Selbsteinschätzung sichtbar wird.
4.1 Leitfadeninterviews und qualitatives Experiment als Untersuchungsdesign
In der vorliegenden Untersuchung wurde der qualitative Forschungsansatz gewählt. Dieser eignet sich besser zur Beantwortung der Forschungsfrage, denn die Antworten der Befragten sind abhängig von ihrer subjektiven Einschätzung und ihren Erfahrungen, eine quantitative Untersuchungsmethode würden in diesem Fall nicht zielführend sein. Ein Fragebogen mit geschlossenen Fragen beispielsweise könnte den Effekt der sozialen Erwünschtheit evozieren und die Ergebnisse verfälschen. Außerdem sollen zum Forschungsgegenstand neue Informationen ermittelt werden und daher hat das Forschungsprojekt einen explorativen Charakter (vgl. Bacher und Horwath 2011, S. 15 f.).
Ein zentraler Gegenstand ist hier die digitale Medienkompetenz der Teilnehmenden, welcher sich genähert werden soll und darum jene auch ausgewählt wurden (vgl. Lamnek und Krell 2010, S. 14). Insofern ist eine Forschungsmethode nah an den Teilnehmenden vonnöten, die sie als gleichwertig sieht und entsprechend mit geringer Distanz gezielt befragt (Lamnek und Krell 2010, S. 16) sowie eine Wahrnehmung als handelndes Subjekt und nicht lediglich als Untersuchungsgegenstand (Lamnek und Krell 2016, S. 30). Zudem ist auf diese Weise eine praxisnahe Perspektive gesichert (Zelewski 2008, S. 249). Die zu erhebenden Daten sind in diesem Fall nicht standardisiert, weshalb sich die Auswertung bestmöglich mittels einer qualitativen Methode durchführen lässt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit digitaler Medien im Leben von Jugendlichen und hinterfragt, ob eine hohe Nutzung automatisch mit einer ausgebildeten digitalen Medienkompetenz einhergeht.
2 Annäherung an den theoretischen Hintergrund und Forschungsstand: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie digitale Medien, Medienkompetenz und Fake News und setzt sie in den Kontext bildungspolitischer Rahmenpläne.
3 Ausführung der Fragestellung: Hier wird das Erkenntnisinteresse formuliert, welches den Ist-Zustand der Medienkompetenz sowie die Wirksamkeit einer aktiven Auseinandersetzung mit Fake News untersucht.
4 Darstellung der Methode: Dieses Kapitel erläutert das dreiteilige Forschungsdesign, bestehend aus Leitfadeninterviews und einer Interventionsstudie in Form eines qualitativen Experiments.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse fassen die Erkenntnisse aus den Interviews vor und nach der Intervention zusammen und belegen den Kompetenzzuwachs der Teilnehmenden.
6 Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und in den theoretischen Kontext sowie die schulische Praxis eingeordnet.
7 Ausblick zu den gewonnenen Befunden: Der Ausblick bietet Überlegungen zur Skalierbarkeit der Ergebnisse und notwendigen Weiterentwicklungen für die pädagogische Arbeit.
Digitale Medienkompetenz, Fake News, Medienbildung, qualitative Interventionsstudie, Schülerinnen und Schüler, Medienverhalten, Leitfadeninterview, Medienkritik, Digital Natives, Schule, Informatik, Medienkunde, Medienerziehung, Medienkonsum, Unterrichtsprojekt.
Die Arbeit untersucht die digitale Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern und deren Fähigkeit, Fake News in einer digitalen Umgebung kritisch zu identifizieren und einzuordnen.
Zentrale Felder sind die theoretische Definition digitaler Medienkompetenz, die Analyse von Fake-News-Phänomenen sowie die praktische Vermittlung dieser Kompetenzen im schulischen Kontext.
Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie kompetent Schüler sich selbst einschätzen und ob eine aktive Auseinandersetzung mit Fake News zu einem Zuwachs digitaler Kompetenzen führt.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, bestehend aus leitfadengestützten Interviews und einer kontrollierten Interventionsstudie in Form eines qualitativen Experiments.
Der Hauptteil analysiert theoretische Modelle zur Medienkompetenz, beleuchtet Strategien zur Vermittlung in Niedersachsen und dokumentiert die Durchführung und Auswertung der qualitativen Interventionsstudie.
Die wichtigsten Schlagworte sind Digitale Medienkompetenz, Fake News, Medienbildung, qualitative Interventionsstudie und Medienverhalten.
Die Schüler untersuchen Fake News in Kleingruppen anhand einer Checkliste und identifizieren Merkmale wie fehlende Impressen, pseudonyme Autoren und aus dem Kontext gerissene Bilder.
Die Autorin bestätigt, dass die bloße digitale Umgebung nicht ausreicht; Medienkompetenz muss gezielt und unabhängig vom Alter der Schüler durch Lehrkräfte vermittelt werden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

