Magisterarbeit, 2006
111 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Fernsehen
2.1 Das Medium Fernsehen
2.1.1 Definition Massenmedien und Massenkommunikation
2.1.2 Spezifische Eigenschaften des Fernsehens
2.1.3 Rechtliche Grundlagen des Fernsehens
2.2 Der Fernsehtext
2.3 Produzenten- und Rezipientensituation
2.3.1 Allgemeine Nutzungsdaten
2.3.2 Die Kommunikationssituation und der Produzent
2.3.3 Der Rezipient
2.3.4 Die Rezipientensituation
2.3.5 Parasoziale Interaktion als Wunsch des Produzenten
3. Fernsehnachrichten
3.1 Entwicklung von Fernsehnachrichten und der Nachrichtenforschung
3.2 Nachrichtenwerttheorie
3.3 Nachrichtenfaktoren
3.4 Nachrichtenagenturen
3.5 Politik in Fernsehnachrichten
3.6 Nachrichten: Information oder Unterhaltung
4. Visualisierung von Fernsehnachrichten
4.1 Bedeutung des Bildes
4.2 Text-Bild-Schere
4.3 Funktionen von visuellen Illustrationen
5. Zusammenfassung
6. Forschungsdesign und methodische Umsetzung
6.1 Zur Auswahl des Corpus und des Designs
6.2 Einführung und Vorstellung der zu vergleichenden Nachrichtensender
6.2.1 ARD Tagesschau
6.2.2 RTL II News
6.3 Zielpublikum und Zuschauerquote
7. Präsentation und Visualisierung
7.1 Thematische Aufgliederung
7.2 Sendungsablauf der Nachrichtensendung
7.3 Analyse der Vorspanne und der Sendestruktur
7.4 Funktionen der Nachrichtensprecher
8. Sprachliche Gestaltung der Fernsehnachrichten
8.1 Sprache in der Schlagzeile
8.2 Sprache in der Moderation
8.2.1 Kontaktive Handlungsformen
8.2.1.1 Begrüßen und Verabschieden
8.2.1.2 Ansprechen
8.2.2 Strukturelle Handlungsformen
8.2.2.1 Überleiten
8.2.2.3 Verweisen
8.2.3 Informierende und kommentierende Handlungsformen
Ansagen
8.3 Meldung
8.3.1 Lead
8.3.1.1 Hard Lead
8.3.1.2 Soft Lead
9. Fazit
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen kontrastiven Vergleich der Nachrichtensendungen "ARD-Tagesschau" und "RTL II News" durchzuführen, um Unterschiede in den Inszenierungsstrategien sowie in inhaltlichen, strukturellen und sprachlichen Aspekten aufzuzeigen und zu analysieren.
2.1 Das Medium Fernsehen
Ereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft lassen Millionen von Zuschauern unserer Welt zusammen vor den Fernseher rücken. Wenn sich fast mehr Menschen vor dem Fernseher versammeln als anderswo, komprimiert der Fernseher die Welt zum „globalen Dorf“. Dieser viel beachtete Ausdruck geht auf den Kanadier Marshall McLuhan zurück. McLuhan stellte die These auf, dass die modernen Medien die Welt zusammenwachsen lassen und kulturelle Grenzen sprengen können. Das Fernsehen besitzt unter den Medien die absolute Vorherrschaft. Das zeigt sich in der asymmetrischen Berichterstattung, die durch seine Intertextualität geprägt wird: Seine Moderatoren, Darsteller und Programme werden fortwährend von der Presse und den Journalisten kommentiert, viele Zeitungen haben sich auf das Geschehen im und um das Fernsehen spezialisiert. Analog berichtet das Fernsehen nicht mit der gleichen Intensität über andere Medien.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema ein, skizziert die verschiedenen Nachrichtenstrategien von ARD und RTL II und beschreibt das methodische Vorgehen.
2. Fernsehen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Mediums Fernsehen, den Fernsehtext sowie die spezifischen Rollen von Produzent und Rezipient.
3. Fernsehnachrichten: Hier stehen die Geschichte der Nachrichtenforschung, die Nachrichtenwerttheorie sowie die Frage nach Information versus Unterhaltung im Mittelpunkt.
4. Visualisierung von Fernsehnachrichten: Das Kapitel befasst sich mit der zentralen Bedeutung von Bildern, der Text-Bild-Schere und den Funktionen visueller Illustrationen.
5. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die theoretischen Erkenntnisse zu Fernsehen und Nachrichtensendungen zusammen.
6. Forschungsdesign und methodische Umsetzung: Hier wird das methodische Vorgehen erläutert, der Untersuchungszeitraum sowie die Sender und Zielgruppen vorgestellt.
7. Präsentation und Visualisierung: Dieses Kapitel analysiert die thematische Aufgliederung, den Sendungsablauf, die Vorspanne sowie die Funktionen der Nachrichtensprecher.
8. Sprachliche Gestaltung der Fernsehnachrichten: Die Untersuchung fokussiert sich hier auf die sprachlichen Besonderheiten in Schlagzeilen, Moderationen und Meldungen.
9. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der kontrastiven Analyse zusammen und bewertet die unterschiedlichen Nachrichtenkonzepte.
Fernsehnachrichten, ARD Tagesschau, RTL II News, Nachrichtenwerttheorie, Infotainment, Inszenierungsstrategien, Medienforschung, Nachrichtenproduktion, Text-Bild-Schere, Sprachliche Gestaltung, Zielpublikum, Parasoziale Interaktion, Fernsehanalyse.
Die Arbeit vergleicht die inhaltlichen, strukturellen und sprachlichen Unterschiede der Nachrichtensendungen der "ARD-Tagesschau" und der "RTL II News".
Im Zentrum stehen die Medientheorie, die Nachrichtenwerttheorie, die Bedeutung von Visualisierung sowie die sprachliche Gestaltung von Nachrichtensendungen.
Das Ziel ist die Darstellung und Analyse zweier gegensätzlicher Nachrichtenstrategien, um zu verdeutlichen, wie verschiedene Formate Informationsvermittlung inszenieren.
Es wird eine kontrastive Analyse auf Basis einer quantitativen und qualitativen Untersuchung von Sendungsausschnitten angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über das Fernsehen und Fernsehnachrichten sowie einen Analyseteil, der das Forschungsdesign, die Präsentation und die sprachliche Gestaltung detailliert vergleicht.
Die zentralen Aspekte sind Fernsehnachrichten, Infotainment, Inszenierung, Nachrichtenwerte, Zuschauerbindung und Sprachliche Gestaltung.
Während die Tagesschau formell und distanziert bleibt, nutzen die RTL II News vermehrt umgangssprachliche Elemente, Anglizismen, Metaphern und direkte Ansprachen zur Bindung der jungen Zielgruppe.
Die Arbeit diskutiert Infotainment als Folge der Kommerzialisierung und des Wettbewerbs, wobei die RTL II News diesen Ansatz stärker verfolgen als die ARD-Tagesschau.
Bilder dienen der Authentizitätsvermittlung und können die Informationsaufnahme fördern, jedoch kann ein Ungleichgewicht (Text-Bild-Schere) die Konzentration des Zuschauers beeinträchtigen.
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