Diplomarbeit, 2006
156 Seiten, Note: 1,0
1. PROBLEMATIK, ABGRENZUNG UND METHODIK DER ARBEIT
1.1 PROBLEMATIK
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 ABGRENZUNG VON UNTERSUCHUNGSTHEMA, -RAUM UND -ZIELGRUPPE
1.4 AUFBAU UND METHODIK DER ARBEIT
2. TOURISMUS ALS INFORMATIONSGESCHÄFT
2.1 BEDEUTUNG DER INFORMATION IM TOURISMUS
2.1.1 Aus Sicht des Gastes
2.1.2 Aus Sicht der Tourismusorganisationen
2.2 INFORMATIONSSYSTEME IM TOURISMUS
2.2.1 Touristische Informations- und Kommunikationssysteme (TIKS)
2.2.2 Management Informationssysteme (MIS)
2.2.3 Geographische Informationssysteme (GIS)
2.2.3.1 Die Prozesse und Aufgaben eines Geographischen Informationssystems
2.2.3.2 Die Komponenten eines Geographischen Informationssystems
3. TOURISMUS ALS NETZWERKGESCHÄFT
3.1 DIE TOURISMUSORGANISATION: DEFINITION, AUFGABEN UND FUNKTIONEN
3.2 DIE DESTINATION: DEFINITION UND NEUE WERTENETZE
3.3 NETZEFFEKTE, KERNKOMPETENZEN UND NEUE GESCHÄFTSMODELLE
4. GI-TECHNOLOGIEN IN DESTINATIONEN
4.1 WEB MAPPING
4.1.1 Entwicklung und Definition
4.1.2 Typisierung und Technologie
4.1.3 Einsatzmöglichkeiten in Destinationen
4.2 LOCATION BASED SERVICES
4.2.1 Entwicklung und Definition
4.2.2 Typisierung und Technologie
4.2.3 Einsatzmöglichkeiten in Destinationen
4.3 BUSINESS MAPPING
4.3.1 Entwicklung und Definition
4.3.2 Typisierung und Technologie
4.3.3 Einsatzmöglichkeiten in Destinationen
5. ERGEBNISSE DER EMPIRISCHEN ARBEIT
5.1 EINSATZ DER TECHNOLOGIEN IN TOURISMUSORGANISATIONEN
5.1.1 Web Mapping
5.1.2 Location Based Services
5.1.3 Business Mapping
5.1.4 Thematische Differenzierung
5.1.4.1 Räumliche Unterschiede
5.1.4.2 Finanzielle Ausstattung der Tourismusorganisationen
5.1.4.3 Geschäftsfelder der Tourismusorganisationen
5.1.4.4 Gewerbliche Übernachtungen in den Regionen
5.2 HEMMNISSE IN TOURISMUSORGANISATIONEN
5.2.1 Web Mapping
5.2.2 Location Based Services
5.2.3 Business Mapping
5.2.4 Thematische Differenzierung
5.2.4.1 Räumliche Unterschiede
5.2.4.2 Personelle Ausstattung der Tourismusorganisation
5.3 POTENZIALE DER TECHNOLOGIEN IN TOURISMUSORGANISATIONEN
5.3.1 Web Mapping
5.3.2 Location Based Services
5.3.3 Business Mapping
5.3.4 Thematische Differenzierung
5.3.4.1 Räumliche Unterschiede
5.3.4.2 Ausbildungsabschluss und Zugehörigkeitsdauer der Entscheider
5.3.4.3 Rechtsform der Tourismusorganisation
5.4 GEGENÜBERSTELLUNG DER EMPIRISCHEN ERGEBNISSE
6. BEST PRACTICES FÜR GI-TECHNOLOGIEN
6.1 WEB MAPPING IN OSTTIROL (ÖSTERREICH)
6.2 WEB MAPPING- UND LBS-SYSTEM REGEO
6.3 BUSINESS MAPPING IN GRAUBÜNDEN (SCHWEIZ)
7. HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR TOURISMUSORGANISATIONEN
7.1 VORAUSSETZUNGEN UND RAHMENBEDINGUNGEN FÜR DEN EINSATZ VON GISEN IN TOURISMUSORGANISATIONEN
7.1.1 Technologische Rahmenbedingungen
7.1.2 Interne Rahmenbedingungen in den Organisationen
7.1.3 Politische Rahmenbedingungen
7.2 DIE GIS-EINFÜHRUNG IM ÜBERBLICK
7.3 DIE AUFWAND-NUTZEN-ANALYSE
7.4 FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR GEOGRAPHISCHE INFORMATIONSSYSTEME
7.4.1 Projektfinanzierung durch Sponsoring
7.4.2 Projektfinanzierung durch Landes-, Bundes-, und EU-Mittel
7.4.3 Projektfinanzierung durch Registrierungsgebühren
7.4.4 Projektfinanzierung direkt durch Dienstleistungen
7.4.5 Kooperationen und Netzwerke
7.5 DER SCHLÜSSELFAKTOR INNOVATION
7.6 DESTINATIONSBILDUNG ALS LOGISCHE SCHLUSSFOLGERUNG
8. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht den aktuellen Status, die Hindernisse sowie die Potenziale von geographischen Informationssystemen (GIS) und GI-Technologien in regionalen Tourismusorganisationen im deutschsprachigen Raum, um Handlungsempfehlungen für deren effektiven Einsatz zu erarbeiten.
4.1.3 Einsatzmöglichkeiten in Destinationen
Die Einsatzmöglichkeiten und -notwendigkeiten der unterschiedlichen Web Mapping-Systeme differieren je nach den Funktionalitäten des jeweiligen Kartentyps. So genügen für einfache Thematiken wie z.B. einfache Anfahrtsskizzen statische Karten vollkommen, wohingegen für komplexe Thematiken mit verschiedenen Informationsschichten nur individuell generierbare Kartentypen oder Web-GISe als Optionen in Frage kommen. Infolge dessen bleibt offen, ob ein Web-GIS für die Darstellung der Anfahrt von Nöten ist, oder ob ein Link zu einem der im Internet kostenlos zur Verfügung gestellten Routenplaner ausreicht. Insofern enthält die nachstehende Auflistung nur typische Einsatzfelder allerdings keine durchgängig gültigen Aussagen:
• Statische Karten: Anfahrtsskizzen, eingescannte Karten,
• sensitive Karten: komplexere Anfahrtsdarstellungen, als Link fungierende Karten
• individuell generierbare Karten: u.a. Wander-, Radweg-, Mountainbike-, Loipen- und Nordic Walking-Karten, Darstellungen mit Sehenswürdigkeiten (points of interest = POIs),
• animierte Karten: Wetterkarten, Rundflüge,
• 3D-Karten: Panoramadarstellungen,
• Web-GISe: u.a. Wander-, Radweg-, Mountainbike- und Nordic Walking-Karten, Darstellungen mit Sehenswürdigkeiten (POIs), Tourenplanung (Routing), Unterkunfts- und Attraktionsabfragen sowie -lokalisierungen, usw.
1. PROBLEMATIK, ABGRENZUNG UND METHODIK DER ARBEIT: Dieses Kapitel erläutert den Handlungsdruck auf Tourismusorganisationen durch technologische Entwicklungen und definiert die Zielsetzung, Forschungsfrage sowie das zweidimensionale Untersuchungsdesign der Arbeit.
2. TOURISMUS ALS INFORMATIONSGESCHÄFT: Es wird die strategische Bedeutung von Information im Tourismus untersucht und eine theoretische Basis für verschiedene Informationssysteme wie TIKS, MIS und GIS gelegt.
3. TOURISMUS ALS NETZWERKGESCHÄFT: Dieses Kapitel betrachtet die Transformation von Dienstleistungsketten hin zu Dienstleistungsnetzwerken und die Rolle der Destination sowie notwendiger neuer Geschäftsmodelle für Tourismusorganisationen.
4. GI-TECHNOLOGIEN IN DESTINATIONEN: Hier werden die GI-Technologien Web Mapping, Location Based Services und Business Mapping hinsichtlich ihrer Entwicklung, Typisierung und technischer Einsatzmöglichkeiten detailliert definiert und abgegrenzt.
5. ERGEBNISSE DER EMPIRISCHEN ARBEIT: Das Kapitel präsentiert die Ergebnisse der quantitativen Befragung und der Experteninterviews, unterteilt in aktuelle Einsatzbereiche, Hemmnisse und Potenziale der Technologien.
6. BEST PRACTICES FÜR GI-TECHNOLOGIEN: Es werden exemplarische Best-Practice-Beispiele aus Österreich und der Schweiz vorgestellt, die als Modell für den erfolgreichen Einsatz von GI-Technologien dienen.
7. HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR TOURISMUSORGANISATIONEN: Basierend auf den empirischen und theoretischen Erkenntnissen werden konkrete Empfehlungen zu Voraussetzungen, Finanzierungsmöglichkeiten und dem Change Management bei der GIS-Einführung gegeben.
8. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND AUSBLICK: Das Kapitel schließt die Arbeit mit einem Resümee über die zentrale Rolle des Destinationsbildungsprozesses für den technologischen Erfolg ab.
Tourismusorganisationen, Geographische Informationssysteme, GIS, Web Mapping, Location Based Services, LBS, Business Mapping, Destinationsmanagement, Informationstechnologie, Netzwerke, Destinationsbildung, Empirische Studie, Tourismuswirtschaft, Kartographie, Digitalisierung
Die Arbeit analysiert, wie regionale Tourismusorganisationen geographische Informationssysteme (GIS) nutzen, welche Hindernisse bei der Einführung bestehen und welches Potenzial diese Technologien für die Zukunft bieten.
Die Schwerpunkte liegen auf den drei GI-Technologien Web Mapping, Location Based Services (LBS) und Business Mapping sowie deren Anwendung in Destinationen.
Die Arbeit untersucht den aktuellen Einsatz, die Hemmnisse und die Potenziale von GI-Technologien in regionalen Tourismusorganisationen im deutschsprachigen Raum.
Es wurde ein zweidimensionales Untersuchungsdesign gewählt: eine quantitative schriftliche Befragung aller relevanten regionalen Tourismusorganisationen im Untersuchungsraum sowie ergänzende qualitative, problemzentrierte Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Informations- und Netzwerkgeschäften, eine technologische Definition von Web Mapping, LBS und Business Mapping sowie eine umfangreiche Auswertung der empirischen Daten.
Kernbegriffe sind Tourismusorganisationen, GIS, Web Mapping, LBS, Business Mapping, Destinationsmanagement und Innovationsfähigkeit.
Die Analyse zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der personellen und finanziellen Ausstattung einer Organisation und ihrer Fähigkeit, GIS-Technologien effektiv einzusetzen.
Der Autor argumentiert, dass die kleinteiligen Strukturen heutiger Tourismusorganisationen den Einsatz professioneller GIS-Instrumente oft überfordern und nur eine Restrukturierung in Destination Management Organisationen (DMOs) die nötigen Ressourcen bereitstellen kann.
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