Fachbuch, 2005
33 Seiten
Bisherige Tätigkeiten des Autors im Bereich Psychologische Forschung
Vorwort
1. Allgemeine Erörterungen
1.1. Erklärungen über das Vokabular
1.2. Weitere Erklärungen
2. Kurze Abhandlungen
2.1. Die Gestalttherapie als in Österreich gesetzlich anerkannte Therapie als Rahmen für den therapeutischen Vorgang in naturwissenschaftlicher Sicht
2.2. Dreistufenplan einer neuen Mal- und Gestalttherapie
3. Drei von des Autors Fallbeispielen zur Disziplinübergreifenden Therapie
3.1.1. Fallbeispiel: Norbert W.
3.1.2. Die Persönlichkeit des Norbert W.
Zur Notwendigkeit einer Einzigartigkeitsdefinition
3.2. Falleispiel: Mag. Sa. Ob.
3.3. Fallbeispiel: Ko.Kö.
4. Persönlichkeitsskalen
4.1. Die vh – Skala
4.2. Die hu – Achse
4.3. Die stgw – Achse
5. Die zur Entwicklung des Globus-Modells führenden Geschichtlichen Vorgänge in der neueren Psychologie
6. Weitere Fallbeispiele:
Zwei Fallbeispiele der Partikulogischen Therapie für Personen mit Kriegstraumata und Opfern von politischen Umstürzen
6.1. Fallbeispiel R. A.:
6. 2. Fallbeispiel S. P., geb. im Iran, Teheran, Asylantin in Österreich, Behandlung bei D. Leitha
7. Aus dem Psychiatrischen Jahresbericht 2001, verfaßt von Heinz Katschnig, beauftragt vom Österreichischen Bundesministerium
8. Europaweite Erfassung der Persönlichkeitsmerkmale der Bevölkerung
9. Fallbeschreibungen von vor Entwicklung der Partikulogischen Therapie
9.1. Ausblick
9.2. Danksagung
9.3. Autorenverzeichnis
9. 5. Anhang
9. 5.1. Persönlichkeitsskalen unterstützendes Instrumentarium
9. 5. 2. Das Globusmodell
9. 5. 3. Zweck des Globus-Modells
9. 5. 4. Ausblick auf Anwendungen unter Einbeziehung des Globus-Modells
Dieses Buch zielt darauf ab, die Grundlagen der "Partikulogie" als disziplinübergreifende psychotherapeutische Methode einzuführen. Es untersucht die Besonderheiten der menschlichen Persönlichkeit durch die Integration psychologischer, wissenschaftlicher und geistiger Aspekte, um therapeutische Wege jenseits klassischer, rein symptomatisch orientierter Ansätze aufzuzeigen.
3. 1. 2. Die Persönlichkeit des Norbert W.:
Ich unterschied jedoch sehr stark zwischen Seelen- und Geisteskrankheit, wollte die Heilung des gesamten Menschen, nicht nur durch Vorbeugung mittels Trost – vorübergehend – oder gar Beschneidung – dauernd –die Seele heilen. Das Erscheinungsbild einer sogenannten multiplen Persönlichkeit, eines heute als schizophren eingestuften Menschen, wird vom Ansinnen nichtige Assoziation als motivationsbildend zu verinnerlichen, geprägt. Das ist die humanistische Erklärung. In der Geschichte der Menschheit gingen den humanistischen Doktrinen parallellaufend die Exorzismen weiter, bis sie nur noch in verschwindend kleinem Ausmaß verblieben, abgewechselt von der Psychiatrie und der Psychotherapie. Dem gegenüber existiert in Wirklichkeit nur die eine Persönlichkeit. Wenn der Klient straffällig und zum Kriminellen wird, von seinem Vater oder seiner Mutter, seinem Erzieher oder seiner Erzieherin in frühester Kindheit oder in seiner Jugend mißbraucht worden ist für ein moralisches oder ein kriminelles Vergehen, kann dieser Teil seiner Persönlichkeit der stärkere Teil sein, der die eigentliche Persönlichkeit dieser Person ausmacht. Dem Betroffenen zu helfen, wenn man nicht sicher ist und es versuchen will, bewirkt einen Persönlichkeitsverlust und einen Triumph des von Menschen mit epochaler Bedeutung erfundenen Evolutionsprinzips, weil diejenigen durch den verlorenen Teil der Persönlichkeit des Betroffenen eine Schuld auf sich laden.
Veranschaulichungen davon begegnen uns tagtäglich in Form von Vergewaltigung der Natur zu pharmazeutischen Zwecken und im weiteren in Form der Vergewaltigung alles Geschaffenen, der Schöpfung, zum Zweck der natürlichen Selektion (sie gibt es selbstverständlich in der einen oder anderen Weise, sie wurde aber unter diesem Namen, den Stellenwert Gottes als Selektierer einzunehmen, als theoretischer Begriff neu erfunden).
Der Triumph ist nicht wahr – auch wenn er wirklich empirisch nachvollziehbar stattfindet, er ist hier zu relativieren. Evolution (Die Makroevolution, die jede Schöpferperson ausschließt, im Gegensatz zur Mikroevolution. Ein „missing link“ darf nicht fälschlich als zur Theorie gehörig verifiziert werden, um die Prizipien der Mikro- auf die Makroevolution zu übertragen.
1. Allgemeine Erörterungen: Einführung in das Verständnis des Menschen als Ganzheit und Erläuterung des in der Arbeit verwendeten Vokabulars.
2. Kurze Abhandlungen: Diskurs über die Gestalttherapie im naturwissenschaftlichen Kontext und Vorstellung des Dreistufenplans einer Mal- und Gestalttherapie.
3. Drei von des Autors Fallbeispielen zur Disziplinübergreifenden Therapie: Detaillierte Darstellung therapeutischer Erfolge und Herausforderungen anhand von Fallbeispielen und die Notwendigkeit einer Einzigartigkeitsdefinition.
4. Persönlichkeitsskalen: Einführung und Erklärung der vh-, hu- und stgw-Skalen als Instrumente zur Typisierung innerhalb der Partikulogie.
5. Die zur Entwicklung des Globus-Modells führenden Geschichtlichen Vorgänge in der neueren Psychologie: Kontextualisierung der Partikulogie innerhalb der neueren psychologischen Strömungen und Entstehungsgeschichte des Globus-Modells.
6. Weitere Fallbeispiele: Anwendung der Partikulogischen Therapie bei Menschen mit Kriegstraumata.
7. Aus dem Psychiatrischen Jahresbericht 2001, verfaßt von Heinz Katschnig, beauftragt vom Österreichischen Bundesministerium: Analyse statistischer Daten zur psychiatrischen Unterbringung in Österreich und kritische Einordnung.
8. Europaweite Erfassung der Persönlichkeitsmerkmale der Bevölkerung: Vorschlag und methodischer Rahmen für eine europaweite Erhebung von Persönlichkeitsmerkmalen mittels empirischer Studien.
9. Fallbeschreibungen von vor Entwicklung der Partikulogischen Therapie: Dokumentation von Gebets- und Therapieaktivitäten in Konfliktgebieten vor der formalen Etablierung der Methode.
Partikulogie, Psychotherapie, Globus-Modell, Gestalttherapie, Persönlichkeitsskalen, Disziplinübergreifende Therapie, Seelenheilkunde, Empirie, Bioelektrisches Potenzial, Geist, Seele, Traumatherapie, Differenzielle Psychologie.
Das Buch stellt die "Partikulogie" vor, einen neuen Ansatz in der Psychotherapie, der Naturwissenschaft, Psychologie und geistige Aspekte miteinander verknüpft, um den Menschen als Ganzheit zu erfassen.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung des Globus-Modells, den Einfluss von Glaube und Spiritualität auf psychische Heilungsprozesse sowie die methodische Erforschung der Persönlichkeit durch spezielle Skalierungen.
Das Hauptziel ist die Etablierung einer ganzheitlichen therapeutischen Methode, die über rein symptomatische Ansätze hinausgeht und eine individuelle, geistig fundierte Gesundung anstrebt.
Der Autor verwendet eine empirische, disziplinübergreifende Methode, die sich unter anderem auf die Differenzielle Psychologie, die Gestalttherapie und psychometrische Ansätze stützt, jedoch um eine geistige Dimension erweitert wird.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretischen Grundlagen der Partikulogie, die Vorstellung des Globus-Modells sowie auf konkrete Fallbeispiele zur therapeutischen Anwendung bei Patienten mit unterschiedlichen psychischen Belastungen.
Wichtige Begriffe sind Partikulogie, das Globus-Modell, bioelektrische Potenziale, die vh-, hu- und stgw-Skalen sowie die Ganzheitlichkeit von Körper, Seele und Geist.
Die Partikulogie verzichtet auf eine klassische Diagnose im Sinne der reinen Fehlererkennung und erarbeitet stattdessen Faktoren der Leidensentfaltung, um den Menschen aktiv bei der Gesundung zu unterstützen.
Diese Skalen dienen als Austeilungs- und Analyseinstrumente, um die Vielfalt menschlicher Partikeln und ihre Verschiebbarkeit in verschiedenen Dimensionen (Liebe, Glaube, Generation/Weltanschauung) transparent und erforschbar zu machen.
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