Diplomarbeit, 2002
95 Seiten, Note: 1,4
1. Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
1.3 Begriffsabgrenzung
1.3.1 Führungskraft
1.3.2 Potential
1.3.3 Kompetenzen
1.3.4 Anforderungsprofil für Führungskräfte
1.3.5 Schlüsselqualifikationen
2. Die Potentialanalyse
2.1 Differenzierung von Leistungs- und Potentialbeurteilung
2.1.1 Leistungsbeurteilung
2.1.2 Potentialbeurteilung
2.1.3 Vorteile der Potentialanalyse
2.2 Qualitätsstandards für Potentialanalyseverfahren
2.2.1 Wissenschaftliche Gütekriterien
2.2.2 Sonstige Qualitätskriterien
2.2.3 Zertifizierung
2.3 Nutzenanalyse-Modelle
2.3.1 Basiselemente
2.3.2 Taylor-Russell-Modell
2.3.3 Das B-C-G-Modell
3. Computergestützte Potentialbeurteilungsverfahren
3.1 Kategorisierung der Testgruppen
3.1.1 Computergestützte Paper-Pencil-Tests
3.1.2 Computergestützte Arbeitsproben
3.1.3 Dynamische Simulationsverfahren
3.2 Kritische Würdigung
3.3 Analyse ausgewählter computerunterstützten Testverfahren
3.3.1 Der Paper-Pencil-Test „CAPTain“
3.3.2 Die Arbeitsprobe „PC-Postkorb–Ausbildungszentrum Seeblick“
3.3.3 Das Simulationsverfahren „UTOPIA“
4. Potentialermittlung am Beispiel der ???
4.1 Ist-Zustand
4.2 Soll-Zustand
4.3 Handlungsempfehlung
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine fundierte Handlungsempfehlung für die künftige Potentialermittlung von Führungskräften bei der „???“ zu erarbeiten. Dabei soll insbesondere untersucht werden, inwieweit computergestützte Testverfahren (CUT) sinnvoll in den Auswahl- und Beurteilungsprozess implementiert werden können, um die Validität und Effizienz der Prognoseverfahren zu steigern.
3.1.3 Dynamische Simulationsverfahren
Diese Form der CUT erschließt eine völlig neue Dimension von Testverfahren. Schuler ist der Auffassung, dass „sich mit der Nutzung des Computers für komplexe dynamische Problemlöseaufgaben oder Szenarios schließlich eine Verwendung anbietet, die durch andere Medien nicht ersetzt werden kann“. Ursprünglich wurden diese dynamischen Computersimulationen von kognitionswissenschaftlich arbeitenden Psychologen konstruiert, um die Logik des menschlichen Denkens zu ergründen. Zunehmend wird diese Form jedoch auch von Unternehmen zur Potentialanalyse der Mitarbeiter eingesetzt. Bei diesen modularen Verfahren simuliert eine Software mehr oder weniger schwierige Entscheidungsprobleme in dynamisch ablaufenden Prozessen, bei denen -je nach Anforderungsprofil- viele unterschiedliche Faktoren miteinander vernetzt werden können.
Ziel dieser teils mehr, teils weniger realitätsnahen CUT ist es, Verhaltens- und Leistungsunterschiede bei der Bewältigung komplexer Handlungs- und Entscheidungssituationen zu diagnostizieren. Indikatoren für die Zustände des Systems werden dem Probanden rückgekoppelt und stellen so die Ausgangsbedingungen für den nächsten Durchgang dar.
1. Einführung: Grundlegende Hinführung zum Wandel der Anforderungen an Führungskräfte und der daraus resultierenden Bedeutung moderner Instrumente zur Potentialanalyse.
2. Die Potentialanalyse: Theoretische Auseinandersetzung mit der Differenzierung zwischen Leistungs- und Potentialbeurteilung, notwendigen Gütekriterien sowie Modellen zur Nutzenanalyse.
3. Computergestützte Potentialbeurteilungsverfahren: Kategorisierung und eingehende Analyse verschiedener computergestützter Testgruppen sowie eine kritische Würdigung ihrer Vor- und Nachteile.
4. Potentialermittlung am Beispiel der ???: Konkrete Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse auf den Fall der „???“ inklusive einer Handlungsempfehlung zur Methodenkombination.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der Ergebnisse und Bewertung des Einsatzes von Computertechnologie als nachhaltige Ergänzung in der Personalauswahl.
Potentialanalyse, Führungskräfte, Computergestützte Testverfahren, CUT, Validität, Reliabilität, Personalauswahl, Leistungsbeurteilung, CAPTain, PC-Postkorb, UTOPIA, Nutzenanalyse, Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen, Eignungsdiagnostik.
Die Arbeit untersucht den Einsatz moderner, computergestützter Verfahren zur Potentialermittlung von Führungskräften, um diese objektiver und effizienter zu gestalten.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen der Eignungsdiagnostik, den wissenschaftlichen Gütekriterien, verschiedenen Nutzenmodellen sowie der Analyse spezifischer Softwaresysteme.
Das Ziel ist eine konkrete Handlungsempfehlung für die „???“, wie Potentialanalyseverfahren optimiert und durch computergestützte Tools ergänzt werden können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Vergleich von Qualitätsstandards für Testverfahren und einer kritischen Würdigung der computergestützten Methodik.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Potentialanalyse, die Analyse von Nutzenmodellen und die detaillierte Vorstellung der Testkategorien (Paper-Pencil, Arbeitsproben, Simulationen).
Wichtige Begriffe sind Potentialanalyse, Eignungsdiagnostik, Validität, Reliabilität und computergestützte Testverfahren (CUT).
Während CAPTain als Selbsteinschätzungsprogramm primär Persönlichkeitsmerkmale und Arbeitsstile misst, dient UTOPIA als dynamisches Simulationsplanspiel zur Analyse strategischen Problemlöseverhaltens.
Die Nutzenanalyse ist entscheidend, um den finanziellen Mehrwert (Nettonutzen) der Investition in aufwendige Auswahlverfahren gegenüber einer Zufallsauswahl oder weniger validen Methoden zu rechtfertigen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

