Diplomarbeit, 2002
95 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Definitionen und historische Entwicklung
2.1 Definition von Vergütung
2.2 Definition von Stock-Options
2.3 Von der traditionellen zur modernen Vergütung
3. Der Einsatz von Stock-Options in der Managementvergütung
3.1 Zielsetzungen von Stock-Option Plänen
3.1.1 Allgemeine Ziele der Mitarbeiterbeteiligung
3.1.2 Shareholder Value und wertorientierte Unternehmensführung
3.1.3 Principal - Agent - Beziehung
3.2 Rahmenbedingungen und Ausgestaltungsmöglichkeiten
3.2.1 Arten von Stock-Option Plänen
3.2.2 Allgemeine Anforderungen an wertorientierte Anreizsysteme
3.2.3 Möglichkeiten der Optionsbeschaffung
3.2.4 Beschaffung der Aktien
3.2.4.1 Erwerb eigener Aktien
3.2.4.2 Kapitalerhöhung
3.2.5 Inhalte des Hauptversammlungsbeschlusses
3.2.5.1 Zweck der Kapitalerhöhung und Festlegung des Ausgabepreises
3.2.5.2 Kreis der Bezugsberechtigten
3.2.5.3 Erwerbs- und Ausübungszeiträume
3.2.5.4 Erfolgsziele
3.2.6 Weitere Ausgestaltungsmerkmale
4. Die Long-Term-Incentive Pläne der Dresdner Bank AG und der Allianz Group
4.1 Der Stock-Option Plan der Dresdner Bank von 1998
4.1.1 Die Dresdner Bank AG
4.1.2 Allgemeine Aussagen zum Stock-Option Plan
4.1.3 Kreis der Berechtigten
4.1.4 Zeichnungs- und Ausübungsfristen
4.1.5 Erfolgsziele und Ermittlung des Wandlungspreises
4.1.6 Sonstige Ausgestaltungsmerkmale
4.1.7 Zusammenfassende Bewertung
4.2 Langfristiger Incentive Plan der Allianz 2001
4.2.1 Die Allianz
4.2.2 Allgemeine Aussagen zum Long-Term-Incentive Plan
4.2.3 Ausübungszeiträume
4.2.4 Erfolgsziele
4.2.5 Sonstige Ausgestaltungsmerkmale
4.2.6 Zusammenfassende Bewertung
4.3 Der Long-Term-Incentive Plan nach der Übernahme der Dresdner Bank AG durch die Allianz Group
4.3.1 Ziele der Übernahme
4.3.2 Der neue Long-Term-Incentive Plan
5. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung von Stock-Option Plänen (SOP) als Vergütungsinstrument für Führungskräfte in Deutschland. Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob solche Anreizsysteme die Interessen von Management und Aktionären effektiv angleichen können und unter welchen Voraussetzungen deren Implementierung sinnvoll ist, insbesondere vor dem Hintergrund internationaler Wettbewerbsanforderungen und der Globalisierung.
3.1.2 SHAREHOLDER VALUE UND WERTORIENTIERTE UNTERNEHMENSFÜHRUNG
Wie schon zu Beginn erwähnt wurde, spielt das Shareholder Value Konzept seit einigen Jahren auch in Deutschland eine große Rolle. Warum dieser Trend zunehmend stattfindet, wo er seinen Ursprung hat und welche Konsequenzen daraus gezogen werden müssen, soll Gegenstand dieses Kapitels sein.
In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts waren Umsatz- und Gewinnwachstum die dominierenden Zielsetzungen der strategischen Unternehmensführung. Dadurch sind riesige diversifizierte Konglomerate entstanden. Wachstum allein schafft aber nicht notwendigerweise ökonomischen Mehrwert für die Eigentümer. Aus diesem Grund wurde diese strategische Ausrichtung zunehmend durch eine wertorientierte Denkhaltung abgelöst.
Mitte der 80er Jahre hat Rappaport mit seinem Buch „Creating Shareholder Value“ diese Entwicklung im amerikanischen Markt forciert. Das Wachstum des Eigentümervermögens rückt in das Zentrum der Betrachtung und es wird unterstellt, dass die Eigentümer primär an der Entwicklung ihres Vermögens interessiert sind. Wichtigstes Ziel ist demnach die nachhaltige Maximierung des Marktwertes des Eigenkapitals.
1. Einleitung: Definiert die Problemstellung im Kontext von Globalisierung und Shareholder Value sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Definitionen und historische Entwicklung: Liefert die theoretischen Grundlagen zur Vergütung und zu Aktienoptionen sowie einen Abriss über moderne Vergütungsansätze.
3. Der Einsatz von Stock-Options in der Managementvergütung: Analysiert die Zielsetzungen, Rahmenbedingungen und Ausgestaltungsformen von Aktienoptionsplänen.
4. Die Long-Term-Incentive Pläne der Dresdner Bank AG und der Allianz Group: Untersucht kritisch die praktischen Umsetzungskonzepte zweier Großunternehmen und deren LTIPs.
5. Resümee: Fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die zukünftige Bedeutung aktienbasierter Vergütung in Deutschland.
Stock-Options, Managementvergütung, Shareholder Value, Principal-Agent-Beziehung, Führungskräfte, Wertorientierte Unternehmensführung, Aktienkultur, KonTraG, Wandelschuldverschreibungen, Long-Term-Incentive Plan, Eigenkapitalbeteiligung, Unternehmenswertsteigerung, Anreizsysteme, Vergütungspolitik, Kapitalmarkt
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Implementierung von Stock-Option Plänen als leistungsabhängiges Vergütungsinstrument für Führungskräfte in deutschen Unternehmen.
Im Fokus stehen die Ausrichtung der Unternehmenspolitik am Shareholder Value, die Lösung der Principal-Agent-Problematik sowie die praktischen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Aktienoptionen.
Die Untersuchung zielt darauf ab, die Eignung von Stock-Option Plänen zur Steigerung des langfristigen Unternehmenserfolgs zu prüfen und aufzuzeigen, wie diese in Deutschland erfolgreich eingesetzt werden können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse der Vergütungsstrukturen sowie einer Fallstudienanalyse der Incentive-Pläne der Dresdner Bank und der Allianz Group.
Der Hauptteil erörtert detailliert die Gestaltungsmöglichkeiten von Aktienoptionsplänen, von der Aktienbeschaffung bis hin zur Definition von Erfolgszielen, und vergleicht diese mit den realen Plänen der beiden Finanzkonzerne.
Zentrale Begriffe sind Shareholder Value, Managementvergütung, Principal-Agent-Beziehung, Stock-Options, langfristige Anreizsysteme und die Angleichung an internationale Standards.
Der Autor stellt fest, dass in Deutschland eine eher skeptische Haltung gegenüber variablen, aktienbasierten Vergütungsanteilen herrscht, was eine stärkere Aktienkultur im Vergleich zu angloamerikanischen Ländern erschwert.
Diese beiden Unternehmen dienen als praktische Beispiele, um aufzuzeigen, wie unterschiedliche Ziele und Ausgangslagen (eigene Optionen vs. SARs) die Gestaltung von langfristigen Anreizprogrammen beeinflussen können.
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