Diplomarbeit, 2006
72 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Rolle des Fernsehens als Agenda-Setter im Kontext von Bundestagswahlkämpfen. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, inwieweit das Fernsehen die Themen des Wahlkampfes beeinflusst und somit mitbestimmt, worüber in der öffentlichen Diskussion gesprochen wird.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Erkenntnisinteresse und stellt die Relevanz der Medienwirkung im Kontext der modernen Gesellschaft dar. Anschließend werden die Grundlagen der Medienwirkungsforschung beleuchtet, wobei der Fokus auf dem Wirkungsbegriff und der Entwicklung verschiedener Paradigmen liegt.
Im dritten Kapitel wird die Agenda-Setting-Hypothese als zentrales Modell zur Erklärung der Medienwirkung vorgestellt. Hierbei werden sowohl das ursprüngliche Modell als auch zentrale Begriffe und Variable erläutert, sowie die verschiedenen Wirkungsmodelle und Effektebenen besprochen.
Das vierte Kapitel widmet sich der Analyse der Bundestagswahlkämpfe 2002 und 2005. Hierbei werden die politische Situation, das Themenmanagement der Regierung und der Opposition sowie die Agenda der Wähler und des Fernsehens im Vergleich betrachtet.
Medienwirkung, Agenda-Setting, Fernsehen, Wahlkampf, Bundestagswahl, Themenmanagement, politische Kommunikation, Medienmanipulation, öffentliche Meinung.
Medien geben nicht vor, WAS wir denken sollen, aber sie bestimmen sehr erfolgreich, WORÜBER wir nachdenken sollen.
Das Fernsehen strukturiert die Themen des Wahlkampfes und beeinflusst dadurch, welche politischen Probleme die Wähler als am wichtigsten wahrnehmen.
Das Salience-Modell beschreibt die gefühlte Wichtigkeit eines Themas, während das Prioritäten-Modell die Rangfolge der Themen im Bewusstsein analysiert.
Die Arbeit vergleicht das Themenmanagement von Regierung und Opposition sowie die Übereinstimmung der Medien-Agenda mit der Wähler-Agenda in diesen Jahren.
Wegen ihrer enormen Machtfülle bei der Informationsvermittlung und ihrer Kontrollfunktion gegenüber der Politik.
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