Diplomarbeit, 1994
114 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit dem Alternantensatz in der Geschichte der besten Čebyšev-Approximation. Sie untersucht die Entwicklung des Satzes von seinen ersten Ansätzen bis hin zu den ersten vollständigen Beweisen. Die Arbeit verfolgt dabei das Ziel, die historische Entwicklung des Satzes zu beleuchten und die verschiedenen Beiträge von bedeutenden Mathematikern zu analysieren.
Die wichtigsten Schlüsselwörter in dieser Arbeit sind: Alternantensatz, Čebyšev-Approximation, beste Approximation, Approximationstheorie, historische Entwicklung, Mathematikgeschichte, Euler, Laplace, Čebyšev, Blichfeldt, Kirchberger, Borel, Young.
Der Alternantensatz ist ein zentrales Ergebnis der Approximationstheorie. Er gibt Kriterien an, wann eine Funktion (z.B. durch ein Polynom) so angenähert ist, dass der maximale Fehler minimal wird (Beste Chebyshev-Approximation).
Leonhard Euler nutzte die Grundidee des Alternantensatzes bereits bei der Erstellung von Landkarten, indem er versuchte, den Projektionsfehler an verschiedenen Punkten der Karte gleichmäßig zu minimieren.
Unter der Leitung von Pafnutij L. Čebyšev (Tschebyscheff) wurden die theoretischen Grundlagen der besten Approximation systematisch ausgebaut, auch wenn Čebyšev selbst noch keinen vollständigen Beweis des Alternantensatzes lieferte.
Die ersten vollständigen Beweise wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von Mathematikern wie Kirchberger, Borel und Young erbracht, basierend auf Vorarbeiten von Blichfeldt.
Die Haar'sche Bedingung verallgemeinert das Problem der Approximation von Polynomen auf eine breitere Klasse von Funktionen, für die der Alternantensatz ebenfalls gültig ist.
Die Untersuchung technischer Mechanismen wie dem von James Watt gab Čebyšev wichtige Anstöße, um mathematische Methoden zur Minimierung von Abweichungen in der Bewegungsübertragung zu entwickeln.
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