Magisterarbeit, 2006
122 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit untersucht die Verbindung von Tod und Leidenschaft in der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen exemplarisch ausgewählte Werke von Arnold Böcklin, Max Klinger und Franz von Stuck. Die Arbeit zielt darauf ab, die Verbindung dieser beiden Themenkomplexe aufzuzeigen, indem sie den Fokus auf die Rolle der Frau als vermittelndes Element legt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Forschungslage, die Methode und die Forschungsziele vorgestellt werden. Im zweiten Kapitel wird die symbolistische Malerei im Kontext des 19. Jahrhunderts beleuchtet. Das dritte Kapitel widmet sich den sagenhaften Gestalten Sphinx, Sirene und Nixe und ihrer Darstellung in der Antike sowie im europäischen Volksglauben. Das vierte Kapitel analysiert und interpretiert ausgewählte Werke von Arnold Böcklin, Max Klinger und Franz von Stuck. Das fünfte Kapitel untersucht die Verbindung von Tod und Leidenschaft in der Kunst des 19. Jahrhunderts, insbesondere anhand der Darstellung von Sirenen und Nixen, sowie der Figur der femme fatale. Abschließend fasst das Resümee die Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Tod, Leidenschaft, Eros, Thanatos, Symbolismus, Femme fatale, Mythologie, Sphinx, Sirenen, Nixen, Böcklin, Klinger, Stuck und 19. Jahrhundert. Sie beleuchtet die Verbindung dieser Themenbereiche in der deutschen Malerei des späten 19. Jahrhunderts, insbesondere im Kontext der Darstellung von weiblichen Figuren und deren symbolischer Bedeutung.
Die Kunst des Symbolismus verknüpft Eros (Leidenschaft) und Thanatos (Tod) oft durch weibliche Figuren oder Mischwesen, die verführerisch und zugleich tödlich wirken.
Die femme fatale verkörpert die verführerische, aber verhängnisvolle Frau, in der sich männliche Wunsch- und Angstträume der Jahrhundertwende vereinigten.
Häufige Motive sind die Sphinx, Sirenen und Nixen, die als Mischwesen aus Mensch und Tier die Verbindung von animalischer Leidenschaft und tödlicher Gefahr symbolisieren.
Die Untersuchung konzentriert sich auf exemplarische Werke von Arnold Böcklin, Max Klinger und Franz von Stuck.
In Werken wie „Der Kuss der Sphinx“ wird die Sphinx als Synthese von Leidenschaft und Tod dargestellt, die den Mann zugleich anzieht und vernichtet.
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