Diplomarbeit, 2006
139 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Eventkontrolle
2.1 Grundlagen des Eventmarketings
2.1.1 Arten
2.1.2 Planungsprozess
2.1.3 Erfolgsfaktoren
2.2 Grundlagen der Kommunikationswirkung
2.2.1 Kommunikationsmodelle
2.2.2 Modelle zur Erklärung der Kommunikationswirkung
2.3 Wirkungsdeterminanten des Eventmarketings
2.3.1 Grundlagen
2.3.2 Aktivierende Prozesse
2.3.2.1 Emotion
2.3.2.2 Motivation
2.3.2.3 Einstellung
2.3.3 Kognitive Prozesse
2.4 Modelle zur Erklärung der Wirkungsweise von Eventmarketing
2.4.1 Modell nach Nufer
2.4.2 Modell nach Lasslop
2.4.3 Modell nach Drengner
2.5 Begriff und Status Quo der Eventkontrolle
2.6 System der Eventkontrolle
2.6.1 Diagnostische Kontrolle
2.6.2 Ergebnis- bzw. Erfolgskontrolle
2.7 Existierende Messinstrumente zur Eventkontrolle
2.7.1 Messinstrumente zur diagnostischen Kontrolle
2.7.2 Messinstrumente zur Effektivitätskontrolle
2.7.2.1 Instrumente zur Messung von Einstellung bzw. Image
2.7.2.2 Instrumente zur Messung der affektiven Wirkungen
2.7.2.3 Instrumente zur Messung der kognitiven Wirkungen
2.7.2.4 Instrumente zur Messung der konativen Wirkungen
2.7.2.5 Instrumente zur Messung nicht-psychologischer Wirkungen
2.7.3 Effizienzkontrolle
3 Balanced Scorecard
3.1 Entstehung und Grundidee
3.2 Nutzen einer Balanced Scorecard
3.2.1 Umsetzung der Unternehmensvision
3.2.2 Verwirklichung und Kontrolle der gesetzten Ziele
3.2.2.1 Definition Ziel
3.2.2.2 Zielarten
3.2.2.3 Ursache-/Wirkungsbeziehungen
3.3 Typischer Aufbau einer Balanced Scorecard
3.3.1 Perspektiven
3.3.1.1 Finanzwirtschaftliche Perspektive
3.3.1.2 Kundenperspektive
3.3.1.3 Interne Prozessperspektive
3.3.1.4 Lern- und Entwicklungsperspektive
3.3.1.5 Mögliche alternative Perspektiven
3.3.2 Kennzahlen
3.4 Implementierung der Balanced Scorecard im Unternehmen
3.4.1 Voraussetzungen
3.4.2 Entwicklungsprozess einer Balanced Scorecard
3.4.3 Ableitung von Bereichs-Balanced Scorecards
3.5 Modifikationsmöglichkeiten der Balanced Scorecard
3.5.1 Logistik
3.5.2 Key-Account-Management
3.5.3 Personal
3.5.4 Controlling
3.5.5 Wissensmanagement
3.5.6 Projektmanagement
4 Anwendung der Balanced Scorecard auf das Eventmarketing
4.1 Vorgehensweise
4.2 Mögliche Perspektiven einer Balanced Scorecard zur Eventkontrolle
4.2.1 Ableitung aus übergeordneten Balanced Scorecards
4.2.2 Finanzperspektive
4.2.3 Teilnehmerperspektive
4.2.4 Prozessperspektive
4.2.5 Potenzialperspektive
4.2.6 Zusammenhänge der Perspektiven untereinander
4.3 Mögliche Ziele und Kennzahlen
4.3.1 Finanzperspektive
4.3.2 Teilnehmerperspektive
4.3.3 Prozessperspektive
4.3.4 Potenzialperspektive
4.4 Mögliche Messinstrumente zur Kontrolle der gesetzten Ziele
4.4.1 Finanzperspektive
4.4.2 Teilnehmerperspektive
4.4.3 Prozessperspektive
4.4.4 Potenzialperspektive
4.5 Ursache-/Wirkungsbeziehungen
4.6 Gewichtung der Ziele und dazugehörigen Messinstrumente
4.7 Kritische Betrachtung des vorgestellten Modells
5 Schlussbetrachtung
Ziel dieser Arbeit ist es, die Eignung der Balanced Scorecard als Instrument zur Eventkontrolle zu prüfen. Dabei wird untersucht, wie Eventkontrolle in verschiedene Bereiche gegliedert, durch passende Ziele und Kennzahlen operationalisiert und in einen sinnvoll strukturierten Kontext eingebettet werden kann.
2.4.1 Modell nach Nufer
Das 2002 von Nufer entwickelte Modell zur Erklärung der Wirkungsweise von Events war das erste seiner Art. Zu Beginn seiner Ausführungen weist Nufer darauf hin, dass die vorgenommene Einteilung der Wirkungsgrößen primär der gedanklichen Strukturierung dient und keine streng chronologische Wirkungsfolge darstellen soll, da bei der Informationsverarbeitung keine sukzessiv ablaufenden Teilwirkungen auftreten, sondern die Prozesse teilweise simultan oder in Rückkopplungsschleifen ablaufen (Nufer 2002: 156, 158).
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung des Eventmarketings sowie die Problematik mangelnder Erfolgskontrolle und definiert das Ziel, die Eignung der Balanced Scorecard als Kontrollinstrument zu prüfen.
2 Eventkontrolle: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen des Eventmarketings, erklärt Kommunikationswirkungen durch verschiedene Modelle und definiert das System sowie die Messinstrumente der Eventkontrolle.
3 Balanced Scorecard: Hier werden Entstehung, Grundidee und der typische Aufbau der Balanced Scorecard (BSC) sowie deren Implementierung in Unternehmen ausführlich dargestellt.
4 Anwendung der Balanced Scorecard auf das Eventmarketing: Dieser Hauptteil führt die Konzepte der ersten Kapitel zusammen, leitet Perspektiven, Ziele und Kennzahlen für die Eventkontrolle ab und bietet eine kritische Beurteilung des Modells.
5 Schlussbetrachtung: Dieses abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zur Eignung der modifizierten Balanced Scorecard zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Bereich der Eventkontrolle.
Eventmarketing, Eventkontrolle, Balanced Scorecard, BSC, Erfolgskontrolle, Kommunikationswirkung, Effektivität, Effizienz, Marketing-Events, Strategie, Kennzahlen, Performance Measurement, Imagetransfer, Wirkungsdeterminanten, Zielgruppen.
Die Arbeit untersucht, wie das Management-Konzept der Balanced Scorecard (BSC) auf den Bereich der Erfolgskontrolle von Events (Eventmarketing) angewendet und als strukturiertes Kontrollinstrument nutzbar gemacht werden kann.
Die Arbeit deckt Grundlagen des Eventmarketings und der Kommunikationswirkung ab, erläutert die Theorie der Balanced Scorecard und deren Implementierung und führt diese Aspekte in einem spezifischen Modell zur Eventkontrolle zusammen.
Das primäre Ziel ist es, die Eignung der Balanced Scorecard zu prüfen, um Eventkontrolle in verschiedene Bereiche zu gliedern, geeignete Ziele und Kennzahlen zu definieren und Messinstrumente in einen sinnvollen Kontext zu setzen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Analyse existierender Modelle (z.B. S-O-R-Modell, Modelle nach Nufer, Lasslop, Drengner) und überführt diese in einen konzeptionellen Rahmen (BSC), ergänzt durch Ansätze zur Gewichtung und Effizienzmessung.
Der Hauptteil widmet sich der konkreten Anwendung des BSC-Modells auf das Eventmarketing, der Ableitung spezifischer Perspektiven (Finanz-, Teilnehmer-, Prozess- und Potenzialperspektive) sowie der Definition von Zielen und Messmethoden.
Die wichtigsten Begriffe sind Eventmarketing, Eventkontrolle, Balanced Scorecard, Erfolgskontrolle, Kommunikationswirkung, Effektivität, Effizienz und Imagetransfer.
Die Autorin stellt fest, dass in der Praxis oft "fehlende Instrumente" als Grund für unregelmäßige Kontrollen genannt werden und die Umwandlung von psychologischen Kommunikationswirkungen in monetäre Größen bisher ein ungelöstes bewertungsdefektes Problem darstellt.
Sie adaptiert die klassischen BSC-Perspektiven und schlägt für die Eventkontrolle eine Finanzperspektive, eine Teilnehmerperspektive (statt Kunden), eine Prozessperspektive und eine Potenzialperspektive vor.
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