Examensarbeit, 2004
75 Seiten, Note: 2,5
1. Planung der Unterrichtssequenz
1.1. Begründung bei der Wahl des Themas
1.2. Analyse der Lerngruppe
1.3. Didaktische Überlegungen
1.4. Methodische Planungen
2. Durchführung der Unterrichtssequenz
2.1. Tabellarische Übersicht
2.2. Stundenverläufe
2.2.1. Die ersten vier Stunden der Unterrichtssequenz
2.2.2. Fünfte Stunde der Unterrichtssequenz (G 10) = Erste Schwerpunktstunde
2.2.3. Sechste Stunde der Unterrichtssequenz (G 11) = Zweite Schwerpunktstunde
2.2.4. Die nachfolgenden Stunden (Ausblick)
3. Gesamtreflexion
4. Literatur
5. Anhang
G 6 P 1 Das Märchen vom Schlaraffenland (1. Stunde)
G 6 F 1 Maslows Bedürfnispyramide
G 6 Tb 1 Bedürfnispyramide nach den Schülern der 8f
G 6 HA (Hausaufgabe der 1. Stunde)
G 7 M 1 Marktarten (Material der 2. Stunde)
G 7 HA (Hausaufgabe der 2. Stunde)
G 8 R 1 (Rollenspiel mit „falschen“ Schüleranweisungen für die 3. Stunde)
G 8 M 1 Der Markt und seine wichtigsten Prinzipien (Material 3. Stunde)
G 9 Tb 1 (geplantes Tafelbild der 4. Stunde)
G 9 HA (Hausaufgabe der 4. Stunde)
G 10 Lernspirale (Strukturplan der 5. Stunde)
G 10 HA (Hausaufgabe der 5. Stunde)
G 10 Tb 1 (Tafelbild der 5. Stunde)
G 10 M 1 (Material der 5. Stunde)
G 10 R 1 (Anweisungen Rollenspiel, 5. Stunde)
G 11 Lernspirale (Strukturplan der 6. Stunde)
G 11 HA (Hausaufgabe der 6. Stunde)
G 11 M 1 Fragebogen Nachfrager (Material der 6. Stunde)
G 11 M 2 Fragebogen Anbieter (Material der 6. Stunde)
G 11 F 1 (Folie als Unterlage für den OHP, 6. Stunde)
G 11 F 3 (Nachfragewerte der Schüler, 6. Stunde)
G 11 F 4 (Angebotswerte der Schüler, 6. Stunde)
G 11 F 4 (Angebotswerte der Schüler, 6. Stunde)
G 11 F 5 (Kombination von F 3 und F 4, 6. Stunde)
G 11 M 3 Die Nachfragefragekurve und die _________________kurve
G 10 SH 1: Hausaufgabe G 10 HA, Aufgabe 1 (von Schülerin B)
G 10 SH 2: Hausaufgabe G 10 HA, Aufgabe 1 (von Schülerin M)
G 10 SH 3: Hausaufgabe G 10 HA, Aufgabe 2 (von Schüler H)
G 11 SH 1: Hausaufgabe G 11 HA (von Schüler S)
G 11 SH 2: Hausaufgabe G 11 HA (von Schülerin M)
Marktforschung & Preisgestaltung - Projekt "Wir sind Helden"
Fragebogen
Handzettel
Evaluationsscheibe
Die Arbeit dokumentiert die Planung, Durchführung und Reflexion einer Unterrichtssequenz in der Jahrgangsstufe 8, mit dem Ziel, den Schülerinnen und Schülern ökonomisches Basiswissen praxisnah zu vermitteln, um sie für einen geplanten Verkauf auf dem schulinternen Weihnachtsmarkt handlungsfähig und selbstständig zu machen.
1.1. Begründung bei der Wahl des Themas
Der aktuelle Lehrplan des Fachs Politik und Wirtschaft schreibt für die Klassenstufe 8 das Thema „Ökonomische Bildung: Markt“ verbindlich vor. Die SchülerInnen sollen durch den Unterricht unter anderem „Wirkungszusammenhänge zwischen Angebot, Nachfrage und Preis“ erkennen und somit in ökonomischer Hinsicht eine gewisse Handlungsfähigkeit erlangen.
Für den Unterricht bedeutet die Forderung nach ökonomischer Handlungsfähigkeit eine große Herausforderung, da beispielsweise eine Kaufsituation nur unter erschwerten Bedingungen simuliert werden kann. Andererseits wirken die Begriffe Preis, Angebot, Nachfrage und ökonomisches Prinzip ohne einen realen Hintergrund gerade für SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 meist sinn- und inhaltsleer. Glücklicherweise haben alle Mitglieder der Lerngruppe eine gemeinsame ökonomische Erfahrung gemacht, an die der Unterricht permanent anknüpfen konnte und wollte: Die Klasse 8f hat auf dem Weihnachtsmarkt des Gymnasiums M. im Jahr 2003 Sandwichs und Waffeln verkauft.
Da die SchülerInnen im Jahr 2004 wieder Produkte auf dem Schulweihnachtsmarkt verkaufen wollen, wird das Thema „Markt und wirtschaftliches Handeln“ immer vor dem Hintergrund dieser konkreten Verkaufssituation gesehen, so dass in der gesamten Unterrichtseinheit (welche die beschriebene Unterrichtssequenz und eine Projektarbeitsphase umfasst) nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch Handlungswissen vermittelt wird. Auch wenn die SchülerInnen die Schule verlassen, ist das Wissen über ökonomische Zusammenhänge sehr wichtig. Durch die Abschaffung des Rabattgesetzes sind die Möglichkeiten der Verkaufspreisminderung viel höher geworden – vor allem beim Autokauf oder bei Bankverhandlungen ist ein Kunde durch entsprechendes Handlungswissen viel mündiger und kann seine Vorstellungen eher durchsetzen.
1. Planung der Unterrichtssequenz: Dieses Kapitel erläutert die didaktische Begründung, analysiert die Lerngruppe und legt die methodischen Ansätze zur Vermittlung ökonomischer Grundlagen fest.
2. Durchführung der Unterrichtssequenz: Hier werden die tabellarische Übersicht der Sequenz sowie die detaillierten Stundenverläufe von der Bedürfnisanalyse bis zur Erarbeitung von Angebot- und Nachfragekurven beschrieben.
3. Gesamtreflexion: Das Fazit bewertet den Lernerfolg der Klasse, reflektiert die Lehrerrolle im Unterrichtsgeschehen und analysiert die Akzeptanz der gewählten Methoden durch die Schülerinnen und Schüler.
4. Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen und didaktischen Quellen für die Unterrichtsvorbereitung.
5. Anhang: Zusammenstellung aller Unterrichtsmaterialien, Tafelbilder, Arbeitsblätter, Hausaufgaben und Beispiele für Schülerarbeiten.
Ökonomische Bildung, Unterrichtssequenz, Markt, Preisbildung, Angebot, Nachfrage, Schülerorientierung, Handlungskompetenz, Weihnachtsmarkt, Preispolitik, Marktgleichgewicht, Fachwissen, Projektarbeit, Mikroökonomie, Didaktik.
Die Arbeit dokumentiert die Planung und Durchführung einer sechsstündigen Unterrichtssequenz zum Thema ökonomische Bildung für eine 8. Klasse an einem Gymnasium.
Die Schwerpunkte liegen auf den ökonomischen Grundbegriffen Bedarf, Markt, Angebot, Nachfrage, Preisbildung sowie dem ökonomischen Prinzip.
Das Hauptziel ist es, die Schülerinnen und Schüler durch die Vermittlung ökonomischen Basiswissens in die Lage zu versetzen, selbstständig und handlungsorientiert ein Verkaufskonzept für den schulinternen Weihnachtsmarkt zu entwickeln.
Der Autor nutzt einen mikroökonomischen Ansatz, verknüpft theoretische Inhalte mit der realen Verkaufssituation der Klasse und setzt schülerzentrierte Methoden wie Rollenspiele, Partnerarbeit und Stillarbeitsphasen ein.
Der Hauptteil gliedert sich in die Planung der Unterrichtssequenz, die detaillierte Darstellung und Reflexion der sechs Unterrichtsstunden sowie die Gesamtreflexion der Sequenz.
Ökonomische Bildung, Handlungsfähigkeit, Schülerorientierung, Marktmechanismen, Praxisbezug und Unterrichtsreflexion.
Er dient als reale, gemeinsame ökonomische Erfahrung der Klasse, um die im Lehrplan oft trocken wirkenden Themen wie Preis, Angebot und Nachfrage mit einer konkreten Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler zu verknüpfen.
Sie ist notwendig, damit die Lerngruppe das vermittelte theoretische Basiswissen direkt in die Praxis umsetzen kann, indem sie Strategiepapiere für den nächsten Weihnachtsmarkt entwirft.
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