Diplomarbeit, 2006
91 Seiten, Note: 1,3
A. EINLEITUNG
B. DIE ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG
1. Historischer Überblick des ,Main Title Designs’
2. Amerikanische Vorbilder
3. Beispiele amerikanischer Vertreter
4. Entwicklungen in Deutschland
5. Beispiele deutscher Vertreter
C. DIE ELEMENTE DES ‚MAIN TITLE DESIGNS’
1. Der Titel als Aufhänger
2. Der Vorspann und seine Wirkung auf das Publikum
3. Die Untersuchung von Beispielen
4. Der Abschluss eines jeden Films: der Abspann
D. DIE GESTALTUNG DES ‚MAIN TITLE DESIGNS’
1. Die Aufgabe der visuellen Faktoren
2. Die Aufgabe der auditiven Faktoren
E. EXKURS: CORPORATE IDENTITY
F. DAS BEISPIELPROJEKT: „DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI“
1. Die Beschreibung des ‚Main Title Designs’
2. Das Artwork und der Wiedererkennungswert
G. SCHLUSSBETRACHTUNG
Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung und Gestaltung des sogenannten Main Title Designs bei Kinoproduktionen, mit einem Fokus auf den US-amerikanischen und deutschen Filmmarkt. Ziel der Untersuchung ist es, aufzuzeigen, wie Vor- und Abspänne als visuelle und auditive "Visitenkarte" fungieren, die Erwartungshaltungen beim Publikum steuern und Synergieeffekte innerhalb eines einheitlichen Corporate-Identity-Konzepts für das Filmmarketing ermöglichen.
3. Beispiele amerikanischer Vertreter
Während der Recherche zu meiner Arbeit, stieß ich verhäuft auf den Titeldesigner Kyle Cooper. Es gibt keine Literatur oder Website, die ihn nicht zitiert oder erwähnt. Er ist der Designer, der aus der Budgetnot eine kreative Tugend machte. Cooper ist dafür bekannt, dass er mit Makrofotografien, Bildbearbeitungssoftware und animierter Typografie den Inhalt des Films reflektiert. Er selbst sagt: „Ich mag es, wenn der Vorspann zur ersten Szene eines Films wird.” 23 Und: „My style is to create a metaphor born out of a concept, instead of something entirely decorative.” 24
Seit der Herstellung der Titelsequenz zu David Finchers „Seven“ steht er mit seinem Namen für die Zunft der Titeldesigner und für deren Stellung im Filmgeschäft.
Seit seinem Durchbruch mit „Seven“ (1995) ist er weltweit in der Presse zu finden und seine Arbeit ist schon heute als Meilenstein in der Filmgeschichte zu bezeichnen. Er steigerte das Interesse und schuf ein neues Bewusstsein für das ‚Main Titel Design’ bei Produzenten, Regisseuren und Zuschauern. Befragt man Filminteressierte nach dem einprägsamsten Titeldesign, ist die häufigste Antwort, dass die zweieinhalbminütige Titelsequenz von „Seven“ die Beste wäre.
A. EINLEITUNG: Einleitung in die Thematik des Main Title Designs, Formulierung der Forschungsfragen und Abgrenzung des Untersuchungsbereichs.
B. DIE ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG: Historischer Überblick über die Entwicklung der Titelgestaltung, Vorstellung prägender internationaler und deutscher Pioniere.
C. DIE ELEMENTE DES ‚MAIN TITLE DESIGNS’: Analyse der Funktion von Filmtiteln, Vor- und Abspännen sowie Kategorisierung verschiedener gestalterischer Ansätze anhand von Fallbeispielen.
D. DIE GESTALTUNG DES ‚MAIN TITLE DESIGNS’: Untersuchung der visuellen und auditiven Gestaltungselemente sowie deren Einfluss auf die unbewusste Wirkung beim Zuschauer.
E. EXKURS: CORPORATE IDENTITY: Darstellung von Synergieeffekten durch die Integration des Main Title Designs in ein ganzheitliches Marketingkonzept.
F. DAS BEISPIELPROJEKT: „DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI“: Praktische Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse anhand der Analyse des Main Title Designs und des Artworks der Produktion.
G. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenführende Beantwortung der Forschungsfragen und Plädoyer für eine stärkere Einbindung des Titeldesigns in die Filmproduktionsplanung.
Main Title Design, Titelgestaltung, Vorspann, Abspann, Kinoproduktion, Corporate Identity, Filmanalyse, Typografie, Filmmarketing, Titeldesigner, visuelle Faktoren, auditive Faktoren, Filmgeschichte, Artwork, Filmrealität.
Die Arbeit analysiert die Funktion und die gestalterischen Möglichkeiten des sogenannten Main Title Designs in Kinoproduktionen und untersucht, wie dieses für das Marketing eines Films genutzt werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, den Gestaltungselementen (visuell und auditiv), der psychologischen Wirkung auf Zuschauer sowie der Synergie mit der Corporate Identity eines Films.
Das Ziel ist es, den Stellenwert des Main Title Designs als "Visitenkarte" eines Films hervorzuheben und aufzuzeigen, wie wichtig eine frühzeitige Einbindung dieses Gestaltungsprozesses in die Filmproduktion ist.
Die Arbeit nutzt die Analyse von Filmbeispielen und greift auf ein selbst entwickeltes Konzept zur Einteilung von Main Title Designs sowie auf Experteninterviews und Fachliteratur zurück.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der historischen Entstehung, die Definition der Gestaltungselemente, einen Exkurs zum Thema Corporate Identity und eine detaillierte Fallstudie zu „Die fetten Jahre sind vorbei“.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Main Title Design, Titeldesigner, Corporate Identity, Filmmarketing, visuelle und auditive Gestaltung sowie Wirkungsanalyse charakterisiert.
Die Autorin stellt fest, dass in den USA eine weitaus stärkere Tradition der professionellen Titelgestaltung existiert, während in Deutschland das Main Title Design oft erst sehr spät in der Postproduktion und mit geringerem Stellenwert behandelt wird.
Die Musik wird als essenzieller auditiver Faktor beschrieben, der das Genre bekräftigt, die Stimmung des Zuschauers steuert und oft untrennbar mit der Wirkung der visuellen Gestaltung verbunden ist.
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