Diplomarbeit, 2005
91 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Methodik
1.4. Abgrenzung
2. Strategischen Standortplanung
2.1. Definitionen
2.1.2. Standortfaktoren
2.1.3. Standortanforderungen
2.1.4. Standortbedingungen
2.1.5. Standortspaltung
2.1.6. Internationale Standortverlagerung
2.2. Standortstrategien
2.3. Motive für Standortverlagerungen
2.4. Problemfelder der Standortwahl
2.5. Ansätze nationaler und internationaler Standortlehren
2.5.1. Die traditionelle Theorie von Weber
2.5.2. Der Ansatz von Sabathil
2.5.3. Der Ansatz von Tesch
2.6. Traditionelle Standortbewertungsverfahren
2.6.1. Quantitative Verfahren
2.6.2. Qualitative Verfahren
2.6.3. Fazit
2.7. Neue Instrumente der Standortbewertung
3. Wertschöpfungsketten und Netzwerke im Blickpunkt der Standortplanung
3.1. Wertschöpfungsketten als moderne Ausprägung grenzenloser Unternehmen
3.2. Der Kunde als Wertschöpfungspartner
3.3. Die wachsende Bedeutung der Netzwerke
3.4. Netzwerke in der Automobilindustrie
3.5. Risiken und Gefahren der bestehenden Strukturen
3.6. Fazit
4. Einfluss der Globalisierung auf die Standortwahl
4.1. Zentrale Merkmale der Globalisierung
4.2. Ursachen der Globalisierung
4.3. Globalisierungsstrategien
4.4. Globalisierung und Standortwettbewerb
5. Die Automobilindustrie im Zeichen der Standortplanung
5.1. Die Automobilhersteller
5.1.1. Strategien der Automobilhersteller
5.1.2. Chancen und Risiken für die Automobilhersteller
5.2. Die Zuliefererindustrie
5.2.1. Strategien der Zuliefererindustrie
5.2.2. Chancen und Risiken für die Zuliefererindustrie
5.3. Zielrichtung der automobilen Globalisierung
5.3.1. Westeuropa als Produktionsstandort
5.3.2. Osteuropa als Produktionsstandort
5.3.3. Asien als Produktionsstandort
5.3.4. Nordamerika als Produktionsstandort
5.3.5. Südamerika als Produktionsstandort
6. Fallstudie
6.1. Grundsätzlicher Aufbau von Fallstudien
6.2. Das Unternehmen DaimlerChrysler AG
6.3. Standortplanung am Beispiel Tuscaloosa
6.3.1. Allgemeiner Überblick
6.3.2. Motive
6.3.3. Projektteams
6.3.4. Standortauswahl
6.3.5. Heutige und zukünftige Situation
6.3.6. Zusammenfassung
7. Schlussbetrachtung
8. Quellenverzeichnis
Die Diplomarbeit untersucht die strategische Standortplanung in globalen Wertschöpfungsketten, wobei die Automobilindustrie als zentrales Anwendungsbeispiel dient, um Entscheidungsprozesse bei internationalen Produktionsverlagerungen theoretisch zu fundieren und praktisch zu illustrieren.
1.1. Problemstellung
Die Globalisierung der Weltwirtschaft erfordert von Unternehmen die Nutzung der Vorteile der internationalen Standorte um den Herausforderungen der internationalen Konkurrenz begegnen zu können und den differenzierten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Daher ist die Problematik der Standortplanung eine Fragestellung, die immer größere Bedeutung erlangt.
Gerade auch die Automobilindustrie, als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands, entdeckte in der ersten Hälfte der 1990er Jahre die Globalisierung. Dadurch stand sie vor der Entscheidung zukünftige Produktionsstandorte den geänderten Anforderungen abzupassen.
Es hat sich auch gezeigt, dass verschiedene Länder weltweit unterschiedliche Vorteile für einzelne Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette haben. Das Unternehmen muss die maßgeblichen Investitionen auf den einzelnen Stufen betrachten, um dann zu bewerten, ob es sich lohnt, verschiedenen Aktivitäten an unterschiedlichen Orten nachzugehen.
Die Verlegung von Standorten bzw. die Errichtung von neuen Standorten im Ausland ist ein strategischer Entscheidungsprozess und erfordert eine detaillierte Planung und eine Auseinandersetzung mit den zukünftigen Zielen des Unternehmens.
1. Einleitung: Definiert die Problemstellung der globalen Standortplanung, das Ziel der Arbeit und die methodische Vorgehensweise.
2. Strategischen Standortplanung: Analysiert theoretische Grundlagen, Begrifflichkeiten, Standortstrategien und Bewertungsverfahren sowie neue Instrumente.
3. Wertschöpfungsketten und Netzwerke im Blickpunkt der Standortplanung: Untersucht die Bedeutung von Supply Chain Management, Kunden als Partner und die Rolle von Netzwerken, insbesondere in der Automobilindustrie.
4. Einfluss der Globalisierung auf die Standortwahl: Beleuchtet Merkmale, Ursachen und Strategien der Globalisierung sowie den daraus resultierenden Standortwettbewerb.
5. Die Automobilindustrie im Zeichen der Standortplanung: Analysiert Strategien, Chancen und Risiken der Automobilhersteller und Zulieferer sowie die Zielregionen der automobilen Globalisierung.
6. Fallstudie: Detaillierte Darstellung des Standortplanungsprozesses der DaimlerChrysler AG am Beispiel des Werks in Tuscaloosa.
7. Schlussbetrachtung: Fasst die theoretischen und praktischen Erkenntnisse zur Bedeutung der Standortplanung als Determinante für den Unternehmenserfolg zusammen.
8. Quellenverzeichnis: Listet sämtliche in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen und praxisbezogenen Quellen auf.
Standortplanung, Wertschöpfungskette, Globalisierung, Automobilindustrie, Standortwahl, Standortstrategie, Produktionsverlagerung, Supply Chain Management, Netzwerkorganisation, DaimlerChrysler, Tuscaloosa, Standortfaktoren, Direktinvestition, Standortwettbewerb, Produktionsnetzwerk
Die Arbeit behandelt die komplexe Problematik der strategischen Standortplanung für international agierende Industrieunternehmen unter Berücksichtigung moderner globaler Wertschöpfungsketten.
Die zentralen Felder umfassen theoretische Grundlagen der Standortwahl, die Auswirkungen der Globalisierung, das Management von Unternehmensnetzwerken und die spezifischen Herausforderungen der Automobilindustrie.
Das Ziel ist es, den theoretischen Rahmen der strategischen Standortplanung zu erläutern und diesen anhand einer detaillierten Fallstudie in der Praxis der Automobilindustrie zu veranschaulichen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche sowie einer Fallstudienanalyse, ergänzt durch Expertenbefragungen bei DaimlerChrysler zur Untersuchung des Standortentscheidungsprozesses.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Standortplanung, die Untersuchung von Wertschöpfungsketten und Netzwerken, den Einfluss der Globalisierung und eine vertiefende Fallstudie zur DaimlerChrysler AG.
Wichtige Begriffe sind Standortplanung, globale Wertschöpfungsketten, Automobilindustrie, Standortstrategien, Supply Chain Management und internationales Standortmanagement.
Die Fallstudie dient dazu, den praktischen Ablauf eines internationalen Standortwahlprozesses – konkret die Standortentscheidung für das Werk in Tuscaloosa – transparent und nachvollziehbar darzustellen.
Zulieferer werden zunehmend als strategische Partner in komplexen Netzwerken betrachtet, die mit an die Standorte der Endhersteller folgen müssen, um Qualität und globale Standards zu sichern.
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