Examensarbeit, 2003
88 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Computereinsatz in der Grundschule
2.1 Medienpädagogik
2.2 Das Werkzeug Computer
2.2.1 Der Computer als Schreib- und Lesewerkzeug
2.2.2 Der Computer als Lern- und Übungswerkzeug
2.2.3 Der Computer als Kommunikationsmittel
2.2.4 Der Computer als Wissensvermittler
2.2.5 Der Computer als Spiel- und Spaßgerät
2.3 Nutzung des Computers im Unterricht
2.3.1 Standort/ Medienecken
2.3.2 Organisationsformen
2.3.3 Software
2.3.4 Internet
2.4 Auswirkungen und Funktionen der Lehrerrolle
2.5 Der Computer im Unterricht
2.5.1 Der Computer im Deutschunterricht
2.5.2 Der Computer im Mathematikunterricht
2.5.3 Der Computer in anderen Fächern
3 Erfahrungsberichte – Empirische Beobachtungen
3.1 Grundschule Karlschule Paderborn
3.1.1 Angaben zur Schule
3.1.2 Medienkonzept der Schule
3.2 Der Computereinsatz im Deutschunterricht
3.2.1 Ausstattung der Schule
3.2.2 Situation der Klasse
3.2.3 Beobachtungen
3.2.4 Bewertung
3.3 Der Computereinsatz im Mathematikunterricht
3.3.1 Ausstattung der Schule
3.3.2 Situation der Klasse
3.3.3 Beobachtungen
3.3.4 Bewertung
3.4 Ergebnisse – Reichweite und Grenzen des Mediums „Computer“
4 Schlussbemerkung
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von Computern im Grundschulunterricht, um Unsicherheiten bei Lehrkräften abzubauen und aufzuzeigen, wie das Medium sinnvoll in den Schulalltag integriert werden kann, um Lernprozesse zu fördern und die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken.
2.2.1 Der Computer als Schreib- und Lesewerkzeug
Der Computer hat als Schreibwerkzeug schon jetzt seinen festen Platz in der Schule. Er bietet zahlreiche Schreibanlässe, so dass sich die Kinder motiviert mit dem Schreiben, und darausfolgend auch dem Lesen, befassen. Schon mit einfachsten Textverarbeitungsprogrammen, wie “WordPad” oder “Word”, können erste Schreiberfahrungen gemacht werden (vgl. Müller, 2001, S.21).
Besonders die jederzeit wieder aufrufbaren und sofort zur Verfügung stehenden gespeicherten Texte und deren vielfältigen Möglichkeiten zur Layoutgestaltung und Veränderung faszinieren die Kinder, und so ist eine Motivation zum Schreib- und Leseanlass gegeben (vgl. Blatt, 1999, S.94). Kinder können Texte auf dem Computer schreiben, entwickeln, wieder ändern und nach ihrem Belieben gestalten, sie dann in der Gruppe besprechen und reflektieren, und haben dann wiederum die Möglichkeit, diesen Text dahingehend zu verändern, zu korrigieren und auszudrucken, um sie in der Klasse zu präsentieren.
Besonders Spaß macht den Schülerinnen und Schülern das Experimentieren, Spielen und drucktechnische Gestalten mit den verschiedenen Schriften, Größen und Stilen (vgl. Mitzlaff, 1996a, S.103). Dabei sind sie auch immer wieder angehalten, den Text zu lesen, zu überarbeiten und können ihn für sich individuell erschließen.
Durch kooperatives Schreiben in der Gruppe (Partner- oder Kleingruppen) wird nach Kochan (1998) über den Inhalt verhandelt, die Gedanken, das Wissen und die Fragen kommen dabei miteinander ins Gespräch (S.39). Die Kinder müssen gemeinsam Zusammenhänge suchen, klären, überprüfen und sich inhaltlich verständigen, welches sich auf die Formulierungen und Ausdrucksweisen des Inhalts positiv auswirkt.
1 Einleitung: Die Autorin begründet ihr Interesse am Thema aus persönlichen Erfahrungen und erläutert die Zielsetzung, Unsicherheiten von Lehrkräften bei der Medienintegration zu verringern.
2 Computereinsatz in der Grundschule: Dieses Kapitel legt den theoretischen Rahmen dar, definiert Medienkompetenz und erläutert die vielfältigen Funktionen des Computers als Werkzeug im Unterricht verschiedener Fächer.
3 Erfahrungsberichte – Empirische Beobachtungen: Hier werden eigene Praxiserfahrungen an der Karlschule Paderborn reflektiert, wobei der konkrete Einsatz in Deutsch- und Mathematikprojekten sowie die schulische Ausstattung analysiert werden.
4 Schlussbemerkung: Die Arbeit resümiert, dass der Computer als Ergänzung zur klassischen Grundschuldidaktik sehr sinnvoll ist, jedoch eine gute Planung und Unterstützung erfordert.
Grundschule, Computereinsatz, Medienpädagogik, Medienkompetenz, Deutschunterricht, Mathematikunterricht, Lernsoftware, Schreibwerkzeug, Projektarbeit, Stationsarbeit, Lehrerrolle, Unterrichtsentwicklung, Lernstatt Paderborn, Internet, informationstechnische Basiskompetenz
Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen des Computereinsatzes im Unterricht der Grundschule, basierend auf theoretischen Ansätzen und praktischen Erfahrungen.
Zu den Schwerpunkten zählen Medienpädagogik, die didaktische Einordnung von Computeranwendungen, Anforderungen an die Lehrperson sowie die technische und organisatorische Ausstattung in der Schule.
Das Ziel ist es, Lehrkräften eine Grundlage und Ermutigung zu bieten, den Computer als sinnvolles und machbares Medium in ihren Unterricht zu integrieren.
Die Arbeit basiert auf einem empirischen Erfahrungsbericht, bei dem die Autorin Hospitationen und eigene Unterrichtsdurchführungen an einer Grundschule beobachtet und reflektiert hat.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Medien im Unterricht und einen empirischen Teil, der konkrete Projekte im Deutsch- und Mathematikunterricht beschreibt.
Grundschule, Medienkompetenz, Computer, Unterrichtspraxis, Lernsoftware und Lehrerrolle.
Die „Lernwerkstatt“ dient als konkretes Beispiel für eine eingesetzte Lern- und Übungssoftware, die bei den Schülern vor allem im Mathematikunterricht für Motivation und selbstständiges Lernen sorgt.
Die Autorin bewertet die Einbindung als sehr positiv, betont jedoch, dass der Computer die herkömmliche Didaktik ergänzen und nicht ersetzen sollte.
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