Examensarbeit, 2006
38 Seiten, Note: 2,6
1 Einleitung
2 Projektkonzeption und –ziele
2.1 Entstehung des Konzepts
2.2 Lerngruppenbeschreibung
2.3 Zielsetzungen
2.3.1 Stärkung des Selbstbewusstseins durch selbstständiges Arbeiten an einem Projekt
2.3.2 Gemeinschaftsgefühls
2.3.3 Motivation
2.4 Festlegung der Auswertungskriterien
3 Planung der Sportnacht
3.1 Rechtliche Grundlagen
3.2 Lehrerfunktionen
3.3 Die einzelnen Planungsstunden
3.3.1 1. Stunde: Die Idee entsteht
3.3.2 2. Stunde: Was wollen, können, müssen wir planen?
3.3.3 3. Stunde: Themen- und Gruppenbildung
3.3.4 4. Stunde: Regeln für die Gruppenarbeit und Teamchefbestimmung
3.3.5 5. bis 8. Stunde: Die Ergebnisse
3.4 Ausblick auf die Durchführung
4 Schlussbetrachtung
4.1 Auswertung
4.2 Fazit
Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen, wie Schülerinnen und Schüler einer 4. Klasse durch die eigenständige Planung und Durchführung einer Sportnacht als Abschlussabend ihrer Grundschulzeit in ihrer Selbstständigkeit gestärkt und zu einer Gemeinschaft verknüpft werden können.
3.3.1 1. Stunde: Die Idee entsteht
Mein erster Schritt bei der Planung der Sportnacht bestand darin, dass ich den Kindern von dem Vorhaben der Durchführung einer Sportnacht erzählte. Die Begeisterung war groß, steigerte sich aber noch, als sie erfuhren, dass sie die Arbeit selbstständig planen sollten. Die Schülerinnen und Schüler äußerten sofort viele Ideen, was sie machen wollten. Ich schlug ihnen vor, dass wir erst einmal gemeinsam über das Thema sprechen müssten, um zu klären, warum denn die Sportnacht überhaupt gemacht und was das Ganze bringen soll. Erste Probleme gab es beim gegenseitigen Zuhören, da nun alle Kinder ihre Gedanken mitteilen wollten und über Gesagtes sofort mit ihrem Nachbarn tuschelten. Die Unruhe brachte uns dazu, Regeln im Austausch miteinander zu vereinbaren. So schrieben wir kurzerhand Regeln an die Tafel, an die wir uns beim Gespräch halten wollten. Dieses waren:
1. Wir hören dem anderen zu!
2. Wir warten so lange, bis wir dran genommen werden!
3. Wenn wir etwas sagen wollen, aber nicht dran genommen werden, dann schreiben wir es uns kurz auf.
4. Jeder darf seine Meinung äußern. Niemand wird ausgelacht.
Nun sollte das Gespräch eine bessere Form erhalten. Ich schrieb die erste Frage an die Tafel: Sportnacht - Warum?
Es entstand ein Tafelbild, bei dem bereits auf viele Aspekte, die ich mir gewünscht hatte, eingegangen wurde.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen moderner Lebensbedingungen auf Kinder und begründet die Notwendigkeit der Förderung von Selbstständigkeit und Gemeinschaftsgefühl durch schulische Projekte wie eine Sportnacht.
2 Projektkonzeption und –ziele: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der Idee, beschreibt die spezifische Lerngruppe und leitet daraus pädagogische Zielsetzungen sowie Kriterien zur Evaluation ab.
3 Planung der Sportnacht: Hier wird der praktische Planungsprozess der Sportnacht dargestellt, inklusive rechtlicher Rahmenbedingungen, der Lehrerrolle und der detaillierten Beschreibung der acht Planungsstunden.
4 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel wertet die erreichten Ziele anhand der zuvor definierten Kriterien aus und zieht ein Fazit über den Erfolg des Projekts hinsichtlich der Schülerentwicklung.
Sportnacht, Grundschule, Selbstständigkeit, Projektunterricht, Gemeinschaftsgefühl, Motivation, soziale Kompetenz, Sportpädagogik, Gruppenarbeit, Schulentwicklung, Eigenverantwortung, Klassengemeinschaft, Abschlussfeier, Bewegungsförderung, Partizipation.
Die Arbeit dokumentiert die Konzeption und Planung einer Sportnacht als eigenständiges Projekt für eine 4. Klasse der Grundschule.
Zentrale Themen sind die Förderung von Selbstständigkeit, die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls durch Projektarbeit und die Steigerung der Motivation für Sport.
Das Ziel ist es, den Schülern durch die selbstständige Planung ihres Abschlussabends Erfahrungen in Mitbestimmung und sozialer Kooperation zu ermöglichen und diese Prozesse wissenschaftlich zu evaluieren.
Die Arbeit nutzt die Methode der systematischen Beobachtung von Situationen während der Planungsstunden, ergänzt durch die Auswertung nach Leitfragen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Konzeptionsphase, die Darlegung der rechtlichen Rahmenbedingungen und die detaillierte Beschreibung des schrittweisen Planungsprozesses in den Unterrichtsstunden.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Projektunterricht, Selbstständigkeit, Sportnacht, Klassengemeinschaft und Motivation.
Die Kinder bilden Arbeitsgruppen zu Themen wie Essen, Halle herrichten, Schlafplätze und Programm und wählen Teamchefs, um ihre Arbeit selbstständig und verantwortungsbewusst zu organisieren.
Die Lehrkraft versteht sich primär als Impulsgeberin, Beraterin und Helferin, die sich bei den Planungsschritten weitgehend zurückhält, um den Schülern eigenverantwortliches Handeln zu ermöglichen.
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