Examensarbeit, 2006
79 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Bildungsstandards im Fach Mathematik für den Mittleren Abschluss
2.1. Ziel, Umfang und Gestaltung von Bildungsstandards
2.2. Allgemeine mathematische Kompetenzen
2.2.1. Mathematisch argumentieren (K 1)
2.2.2. Probleme mathematisch lösen (K 2)
2.2.3. Mathematisch modellieren (K 3)
2.2.4. Mathematische Darstellungen verwenden (K 4)
2.2.5. Mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen (K 5)
2.2.6. Kommunizieren (K 6)
2.3. Leitideen und inhaltsbezogene mathematische Kompetenzen
2.4. Anforderungsbereiche der allgemeinen mathematischen Kompetenzen
3. Planung der Unterrichtsreihe
3.1. Lehr- und Lernbedingungen
3.2. Didaktische Begründung des Unterrichtsinhaltes
3.3. Didaktische Begründung der Unterrichtsmethoden
3.4. Didaktische Begründung der Aufgaben
4. Planung, Durchführung und Reflexion zweier ausgewählter Unterrichtseinheiten
4.1. Unterrichtseinheit am 29. Mai 2006
4.1.1. Didaktisch-methodische Begründung
4.1.2. Durchführung und Reflexion
4.2. Unterrichtseinheit am 20. Juni 2006
4.2.1. Didaktisch-methodische Begründung
4.2.2. Durchführung und Reflexion
5. Durchführung und Reflexion der gesamten Unterrichtsreihe
6. Schlussbetrachtung und Fazit
8. Anhang
8.1. Verlauf der Unterrichtsreihe zu linearen Funktion
8.2. Geplanter Verlauf der Unterrichtsstunden am 29. Mai 2006
8.3. Geplanter Verlauf der Unterrichtsstunden am 20. Juni 2006
Ziel dieser Arbeit ist die Planung und Durchführung einer Unterrichtsreihe zum Thema „Lineare Funktionen“ in der Berufsfachschule, wobei die Umsetzung der allgemeinen mathematischen Kompetenzen gemäß den aktuellen Bildungsstandards für den Mittleren Abschluss im Fokus steht. Es wird untersucht, wie durch den Einsatz offener, realitätsbezogener Problemstellungen die mathematische Modellierungskompetenz sowie die Kommunikationsfähigkeit der Lernenden nachhaltig gefördert werden können.
3.3. Didaktische Begründung der Unterrichtsmethoden
Für die Unterrichtsreihe plane ich einen ständigen Wechsel der Methoden und Sozialformen. Damit möchte ich nicht der nahe liegenden Forderung gerecht werden, Mathematikunterricht einfach abwechslungsreicher gestalten, da mein Unterricht sonst vermutlich am Unterhaltungswert gemessen würde. Ich bin der Ansicht, dass sowohl schülerzentrierte Arbeitsformen wie Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit als auch lehrerzentrierte Unterrichtsformen wie der fragend-entwickelnde Unterricht und der Frontalunterricht ihre Daseinsberechtigung haben, wenn sie gezielt und angemessen eingesetzt werden. Aus gemäßigt konstruktiver Sicht kann man sagen, dass es zu jeder Lernsituation ein oder mehrere optimale Unterrichtsmethoden gibt.
Mit der Gruppenarbeit verfolge ich mehrere Ziele. Zum einen sollen die Schüler durch die gemeinsame Arbeit an einem Problem zum kooperativen bzw. solidarischen Handeln befähigt werden. Die Fähigkeit zur Kooperation und Solidarität kann nämlich nicht alleine, sondern nur im gemeinsamen Arbeiten, Interagieren und Sprechen entwickelt werden. Überdies sollen die Schüler durch den Wechsel der Handlungsmuster und Symbolisierungsmuster zum selbstständigen Denken, Handeln und Fühlen ermutigt werden. Würden die im Unterricht verwendeten Symbolisierungsformen gleich oder sehr ähnlich bleiben, würden die Schüler lediglich nachahmen, was ihnen der Lehrer vormacht, und dadurch nicht kreativ, konstruktiv oder schöpferisch tätig werden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die bildungspolitische Relevanz von Vergleichsstudien wie TIMSS und PISA und führt in die Einführung der Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss ein.
2. Bildungsstandards im Fach Mathematik für den Mittleren Abschluss: Dieses Kapitel erläutert die Konzeption, Ziele und Kompetenzbereiche der Bildungsstandards, insbesondere mit Blick auf die Förderung mathematischer Grundbildung.
3. Planung der Unterrichtsreihe: Hier werden die Rahmenbedingungen der Klasse, die didaktische Begründung von Inhalten, Methoden und die Auswahl der Aufgaben zur Vorbereitung der Unterrichtsreihe dargelegt.
4. Planung, Durchführung und Reflexion zweier ausgewählter Unterrichtseinheiten: Dieses Kapitel enthält die detaillierte didaktische Planung, den tatsächlichen Ablauf und eine kritische Reflexion zu zwei spezifischen Unterrichtseinheiten vom 29. Mai und 20. Juni 2006.
5. Durchführung und Reflexion der gesamten Unterrichtsreihe: Der Autor wertet hier die Ergebnisse aus dem Schüler-Feedback aus und zieht eine kritische Gesamtbilanz über die Arbeit.
6. Schlussbetrachtung und Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zur Output-Orientierung im Mathematikunterricht zusammen und gibt Ausblicke auf die zukünftige Entwicklung.
Bildungsstandards, Mathematikunterricht, Lineare Funktionen, Berufsfachschule, Mathematisches Modellieren, Kompetenzorientierung, Gruppenarbeit, offene Aufgaben, Mathematische Grundbildung, Unterrichtsplanung, Reflexion, Methodenvielfalt, Kommunikationsfähigkeit, PISA-Studie, Fachdidaktik.
Die Arbeit befasst sich mit der Planung, Umsetzung und Reflexion einer Unterrichtsreihe zum Thema „Lineare Funktionen“ in einer 10. Klasse einer Berufsfachschule, unter Berücksichtigung der offiziellen Bildungsstandards.
Im Zentrum stehen die allgemeine mathematische Kompetenzentwicklung, das mathematische Modellieren, die Didaktik von Funktionen und die Förderung selbstständigen Lernens durch offene Unterrichtsmethoden.
Das Ziel ist es, den Mathematikunterricht von einer reinen Input-Steuerung auf eine Kompetenz- und Output-Orientierung umzustellen und die Wirksamkeit realitätsbezogener Problemstellungen zu evaluieren.
Der Autor stützt sich auf didaktische Begründungsstrukturen (u.a. Klafki, Bruner), führt eine Unterrichtsreihe in der Praxis durch und reflektiert diese mittels Schüler-Feedback und eigenständiger Analyse der Lernprozesse.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Bildungsstandards, die didaktische Planung und die detaillierte Auswertung von Unterrichtseinheiten, inklusive der Analyse von Schülerlösungen.
Die Arbeit wird maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Bildungsstandards, Kompetenzorientierung, Modellieren, offene Aufgaben und berufsschulische Fachdidaktik.
Das Feedback der Schüler war überwiegend positiv; sie schätzten die Abwechslung und die Relevanz der Aufgaben, auch wenn die methodische Umstellung auf Gruppenarbeit anfangs teilweise ungewohnt war.
Die Methode der wachsenden Gruppe soll den Lernprozess schrittweise öffnen, von der individuellen Auseinandersetzung in Zweier-Teams bis hin zum kollektiven Vergleich im Plenum, was die Argumentationsfähigkeit und Fehleranalyse stärkt.
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