Diplomarbeit, 2004
79 Seiten, Note: 2
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Phänomen Burn-Out und verfolgt die Zielsetzung, einen umfassenden Überblick über den Begriff und seine Relevanz in der heutigen Zeit zu bieten. Dabei werden verschiedene Konzepte und Definitionen von Burn-Out aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet und die unterschiedlichen Auslegungen des Begriffs näher erläutert. Die Arbeit analysiert zudem die Symptomatik von Burn-Out und stellt wichtige Messinstrumente zur Bestimmung des Schweregrades vor.
Das Kapitel „Burn-Out - Eine Einführung“ beleuchtet die Entstehung und Geschichte des Begriffs Burn-Out und grenzt ihn von ähnlichen Konzepten wie Arbeitsunzufriedenheit und Depressionen ab. Im Kapitel „Burn-Out Konzepte“ werden verschiedene Definitionen und Auslegungen des Begriffs aus der Burn-Out-Forschung vorgestellt, die unterschiedliche Perspektiven auf die Entstehung und den Verlauf von Burn-Out beleuchten.
Das Kapitel „Symptome“ konzentriert sich auf die vielfältigen körperlichen und psychischen Symptome, die mit Burn-Out einhergehen. Es werden verschiedene Ansätze zur Beschreibung der Symptomatik von Burn-Out vorgestellt und ihre Bedeutung für die Diagnose und Behandlung von Burn-Out erläutert. Im Kapitel „Messinstrumente“ werden die wichtigsten Werkzeuge zur Messung und Bestimmung von Burn-Out vorgestellt, um den Schweregrad des Syndroms objektiv zu erfassen.
Burn-Out, Stress, Depressionen, Arbeitsunzufriedenheit, Konzepte, Symptomatik, Messinstrumente, Führungskräfte, Befragung, Forschung.
Burn-Out bezieht sich primär auf eine chronische Erschöpfung im Arbeitskontext, während Depressionen tiefergehende psychische Erkrankungen sind, die alle Lebensbereiche betreffen. Die Arbeit grenzt diese Begriffe sowie Arbeitsunzufriedenheit voneinander ab.
Eine Untersuchung von 67 Führungskräften zeigt, dass Faktoren wie Erwartungshaltungen, Monotonie und fehlendes Feedback zur psychischen Ermüdung und Frustration beitragen können, was das Burn-Out-Risiko in dieser Gruppe erhöht.
Zu den wichtigsten Instrumenten gehören das Maslach Burn-Out Inventory (MBI) in verschiedenen Varianten sowie das Tedium Measure von Pines, um den Schweregrad der Erschöpfung objektiv zu erfassen.
Diese Konzepte (z. B. nach Freudenberger oder Burisch) suchen die Ursachen für Burn-Out primär in der Persönlichkeitsstruktur und der individuellen Stressbewältigung des Betroffenen.
Situationszentrierte Ansätze (z. B. nach Maslach oder Cherniss) betonen die Rolle der Arbeitsumwelt, der Organisationsstrukturen und der sozialen Rahmenbedingungen bei der Entstehung von Burn-Out.
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