Diplomarbeit, 2005
132 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Medien im Umbruch
2.1 Mediennutzung
2.2 Medienkonvergenz
2.3 Medienkompetenz
2.4 Fazit
3. Fernsehen in Deutschland
3.1 Dualer Rundfunk
3.2 Rahmen des ö.-r. Rundfunks
3.3 Bedeutung von Quote und Qualität
3.4 Motive der Zuschauer
3.5 Programminhalte aktuell
3.6 Macht des Fernsehens
3.7 Fazit
4. Digitales Fernsehen
4.1 Technik des analogen Fernsehens
4.2 Digitalisierung
4.3 Kompressionsverfahren
4.4 Digitale Übertragung
4.5 Set-Top-Box
4.6 MHP
4.7 Marktentwicklung
4.8 Fazit
5. Interaktives Fernsehen
5.1 Begriffsdefinitionen
5.2 Ist diTV ein neues Medium
5.3 Ausdrucksformen von diTV
5.4 Rückkanal
5.5 Impulse
5.6 Aufbereitung
5.7 Umgang
5.8 Fazit
6. Vorbild Großbritannien
6.1 Besonderheiten im Königreich
6.2 diTV in Großbritannien
6.3 BSkyB
6.4 Programmbeobachtung
6.5 Fazit
7. Modell Gedankenspielplatz
7.1 Wahl des Themas
7.2 Der zu vermittelnde Inhalt
7.3.Gliederung der Inhalte
7.4 Ideensammlung für diTV
8. Zusammenfassung
9. Glossar
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und das Potenzial des digitalen interaktiven Fernsehens (diTV) in Deutschland, mit dem Ziel, Barrieren für eine breite Akzeptanz zu identifizieren und beispielhafte Konzepte für eine sinnvolle Implementierung zu entwickeln.
2.2 Medienkonvergenz
Neben diesen technischen Neuerungen wirkt bei den Medieninhalten besonders der Mix aus Information, Unterhaltung und Kommunikation beschleunigend auf das Zusammenwachsen von Medienformen, Märkten und Unternehmen – vor allem auf funktionaler Ebene. Die ARD/ZDF Online-Studie 2000 stellt drei Aspekte heraus, die im Zusammenhang mit dem Konvergenzbegriff beachtet werden müssen. „Neben die rein technologische Seite treten die Angebots- sowie die Nutzerperspektive.“
Matthias Knothe trifft in seinem Buch “Konvergenz der Medien - eine rechtliche Betrachtung” eine eher allgemein gehaltene Definition: „Ein Zusammenwachsen und Verschmelzen bisher traditionell getrennter Kommunikationsbereiche.“ Diese Begriffsauslegung lässt es zu, sowohl das Zusammenwachsen der Endgeräte als auch die Inhalte unter dem Stichwort Medienkonvergenz zu beschreiben. Im Bereich der Technik wird der Konvergenzbegriff in immer vielseitigeren Endgeräten greifbar. Ein Beispiel hierfür sind Handys mit integriertem Internet-Zugang, Video- und Fotokamera, MP3 und Radio-Funktion.
1. Einleitung: Die Arbeit stellt die langsame Evolution von diTV in Deutschland dar und beleuchtet die Rolle der öffentlich-rechtlichen Sender bei der Programmplanung.
2. Medien im Umbruch: Dieses Kapitel analysiert das sich wandelnde Mediennutzungsverhalten und die zunehmende Konvergenz der Medien sowie die Notwendigkeit von Medienkompetenz.
3. Fernsehen in Deutschland: Es werden der duale Rundfunk, der gesetzliche Grundversorgungsauftrag und die Rolle von Quote und Qualität für deutsche Fernsehsender untersucht.
4. Digitales Fernsehen: Die technischen Grundlagen von der analogen Vergangenheit bis zur digitalen Übertragung, Kompression und MHP als Standard werden erläutert.
5. Interaktives Fernsehen: Der Begriff wird definiert, diTV als neues Medium eingeordnet und verschiedene Ausdrucksformen sowie der Rückkanal diskutiert.
6. Vorbild Großbritannien: Anhand des Pay-TV-Anbieters BSkyB werden in Großbritannien erfolgreich umgesetzte interaktive Angebote exemplarisch analysiert.
7. Modell Gedankenspielplatz: Es wird ein Grobkonzept entwickelt, wie die europäische Verfassung als komplexes Thema interaktiv für Zuschauer aufbereitet werden könnte.
8. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer evolutionsbiologischen Metapher, um die langsame, kontinuierliche und fortschreitende Entwicklung des diTV in Deutschland zusammenzufassen.
Digitales interaktives Fernsehen, diTV, Medienkonvergenz, Medienkompetenz, DVB, MHP, Rückkanal, Programmplanung, Grundversorgungsauftrag, Set-Top-Box, BSkyB, Europa-Verfassung, Nutzerschaft, Digitalisierung.
Die Diplomarbeit analysiert die Evolution des digitalen interaktiven Fernsehens (diTV) in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der öffentlich-rechtlichen Rahmenbedingungen.
Die Arbeit behandelt Themen wie Mediennutzung, Konvergenz, die Rolle des dualen Rundfunks, technische Voraussetzungen wie DVB und MHP sowie die Bedeutung von Medienkompetenz.
Ziel ist es, die Potenziale und Hindernisse für interaktive Fernsehangebote zu identifizieren und ein Grobkonzept für die informative Gestaltung von diTV zu liefern.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse, eine Auswertung aktueller Studien sowie eine vergleichende Analyse des britischen Fernsehmarktes.
Im Hauptteil werden technische Grundlagen, rechtliche Vorgaben für Sendeanstalten und konkrete interaktive Anwendungsformen detailliert dargelegt.
Neben "diTV" sind "Medienkompetenz", "MHP", "Konvergenz" und der "Grundversorgungsauftrag" zentral für das Verständnis der Argumentation.
Großbritannien dient als Vorbild für die praktische Umsetzung interaktiver Dienste, wobei jedoch auch deutlich wird, dass technische Möglichkeiten allein nicht für den Erfolg ausreichen.
Es dient als praxisorientiertes Beispiel, um zu zeigen, wie komplexe politische Themen wie die EU-Verfassung durch interaktive Elemente für den Zuschauer verständlich aufbereitet werden können.
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