Diplomarbeit, 2006
49 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 BEGRIFFSKLÄRUNGEN
2.1 FLUGHAFENARTEN
2.1.1 FLUGHAFEN
2.1.2 LANDEPLATZ
2.1.3 SEGELFLUGGELÄNDE
2.1.4 REGIONALFLUGHAFEN
2.2 BEZEICHNUNG VON FLUGHÄFEN
2.2.1 IATA CODES
2.2.2 ICAO CODES
2.3 AUFBAU EINES FLUGHAFENS
3 MGL – DER FLUGHAFEN
3.1 ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG
3.2 ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG
4 MGL – INTERESSENSGRUPPEN
4.1 BEFÜRWORTER
4.2 GEGNER
5 MGL – PROBLEMATIK UND ANALYSE
5.1 FLUGHÄFEN SOLLTEN PRIVATISIERT WERDEN. AUCH MGL?
5.2 WIRD EINE BUNDESEINHEITLICHE FLUGHAFENPOLITIK BENÖTIGT?
5.3 FEHLT MGL DIE KRITISCHE GRÖßE ZUM ERFOLG?
5.4 VERSCHLINGT DER AUSBAU VON MGL SUBVENTIONEN?
5.5 IST DER AUSBAU VON MGL VERKEHRSPOLITISCH ERFORDERLICH?
6 FAZIT
Die Diplomarbeit untersucht am Beispiel des Flughafens Mönchengladbach (MGL), ob der geplante Ausbau eine Fehlallokation von Ressourcen darstellt oder ob er eine notwendige und wirtschaftlich sinnvolle Entlastung für den Flughafen Düsseldorf bieten kann.
3.1 Entstehung und Entwicklung
Der Entstehungsgeschichte des Flughafens MGL lässt sich am besten in Form einer Tabelle darstellen. Leider gibt es kein Archiv, in dem Aufzeichnungen von Beginn der Betriebsaufnahme des Flughafens bis hin zur heutigen Zeit gesammelt wurden. Aus diesem Grund werden im Folgenden die wichtigsten Rahmenpunkte dargestellt.
Mit einer offiziellen Startbahnlänge von 1.200 m und einer Breite von 30 m können am Flughafen MGL Maschinen folgender Flugzeugtypen, sortiert aufsteigend nach Sitzen, starten und / oder landen, die meisten jedoch mit Einschränkungen hinsichtlich Reichweite oder Sitzkapazitäten: Saab 340 B (33), Dornier 328 (34), ATR 42 (48), Saab 2000, Fokker 50, Dash 8 (je 50), ATR 72 (70) und BAe 146 (bis 100).
1 EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung bezüglich Regionalflughäfen anhand der Studie der Deutschen Bank und Einleitung in die spezifische Untersuchung des Flughafens Mönchengladbach.
2 BEGRIFFSKLÄRUNGEN: Erläuterung der für die Arbeit zentralen luftfahrtrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fachbegriffe nach Definition der ADV.
3 MGL – DER FLUGHAFEN: Historischer Rückblick auf die Entwicklung des Standorts Mönchengladbach und Ausblick auf künftige infrastrukturelle Pläne.
4 MGL – INTERESSENSGRUPPEN: Gegenüberstellung der Argumentationen von Befürwortern und den organisierten Gegnern (Bürgerinitiativen) zum geplanten Ausbau.
5 MGL – PROBLEMATIK UND ANALYSE: Detaillierte Prüfung der Privatisierungsfrage, der Notwendigkeit einer bundeseinheitlichen Politik, der kritischen Größe und der verkehrspolitischen Relevanz des Ausbaus.
6 FAZIT: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage unter Berücksichtigung der durchgeführten Modellrechnungen und Analyseergebnisse.
Flughafen Mönchengladbach, MGL, Regionalflughafen, Flughafenausbau, Infrastruktur, Luftverkehr, Düsseldorf, Privatisierung, Subventionen, Kapazitätsengpass, Kooperation, Startbahn, Luftverkehrspolitik, Verkehrslage, Wirtschaftsstandort
Die Arbeit analysiert die Problemstellung rund um den Ausbau von Regionalflughäfen, fokussiert auf den Flughafen Mönchengladbach und dessen geplante Startbahnverlängerung.
Zentrale Themen sind die ökonomische und verkehrspolitische Rechtfertigung von Flughafenausbauten, die Kooperation mit dem Großflughafen Düsseldorf sowie die Finanzierung und Teilprivatisierung.
Das Ziel ist es zu untersuchen, ob der geplante Ausbau in Mönchengladbach eine Fehlallokation von Ressourcen ist oder eine sinnvolle Entlastungsfunktion erfüllt.
Es wurde eine qualitative Analyse durchgeführt, die auf Expertenstudien, Daten der ADV, Modellrechnungen zur Passagierentwicklung und Interviews mit der Geschäftsführung basiert.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Flughafenarten, der Historie von MGL, den Positionen der Interessensgruppen sowie einer detaillierten Problemanalyse hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Politik.
Schlüsselbegriffe sind Regionalflughafen, Kapazitätsengpass, Entlastungsfunktion, Privatisierung und die Kooperation mit dem Flughafen Düsseldorf.
Der Angerland-Vergleich ist ein historisches Abkommen von 1965, das den Ausbau des Flughafens Düsseldorf einschränkt und damit die Notwendigkeit für einen Entlastungsflughafen wie Mönchengladbach verstärkt.
Die Autorin argumentiert, dass seit dem Jahr 2000 keine direkten Subventionen geflossen sind und der Ausbau zu marktgerechten Konditionen finanziert werden könnte.
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