Diplomarbeit, 2006
86 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Betrachtung des deutschen Heimtiermarktes
2.1 Beziehung des Menschen zum Tier
2.2 Strukturdaten
2.2.1 Heimtierpopulation
2.2.2 Soziodemografisches Profil der deutschen Heimtierhalter
2.3 Entwicklung des Marktvolumens und Marktteilnehmer
2.3.1 Umsatz durch Fertignahrung
2.3.2 Umsatz durch Zubehör
2.3.3 Verteilung des Umsatzes auf den LEH und Zoofachhandel
2.4 Inhabergeführter Zoofachhandel
2.4.1 Betriebsformen
2.4.1.1 Zoofachhandels- und Spezialgeschäfte
2.4.1.2 Serviceorientierte Zoofachmärkte
2.4.2 Die Bedeutung von Verbundgruppen für den inhabergeführten Zoofachhandel
2.4.2.1 Begriffsbestimmung Verbundsysteme
2.4.2.2 Die Sagaflor AG als größte Verbundgruppe der Heimtierbranche
2.5 Franchisesysteme auf dem deutschen Heimtiermarkt
2.5.1 Begriffsbestimmung Franchising
2.5.2 Die Betriebsform discountorientierter Heimtierbedarf-Fachmärkte
2.5.3 Die Fressnapf Tiernahrungs GmbH als erfolgreichstes Franchiseunternehmen auf dem Heimtiermarkt
3 Gegenüberstellung von inhabergeführtem Zoofachhandel und Franchisesystemen des Heimtiermarktes
3.1 Profilierungsmöglichkeiten über die Leistungsgestaltung
3.1.1 Sortiments- und Produktpolitik
3.1.1.1 Einheitlichkeit versus Einzigartigkeit
3.1.1.2 Einführung von Eigenmarken
3.1.1.3 Zubehörprodukte für die Heimtierbestattung
3.1.2 Preispolitik
3.1.2.1 Preisgestaltung
3.1.2.2 Sonderangebote und Rabattsysteme
3.1.3 Servicepolitik
3.1.3.1 Qualifikation des Personals
3.1.3.2 Ergänzend angebotene Service- und Dienstleistungen
3.1.3.3 Standort
3.1.3.4 Ladenöffnungszeiten
3.1.4 Kommunikationspolitik
3.1.4.1 Mediawerbung
3.1.4.2 Öffentlichkeitsarbeit
3.1.4.3 Verkaufsförderung durch die Ladengestaltung und die Tier bzw. Produktpräsentation
3.1.4.4 Internetauftritt
3.2 Einkaufsverhalten von Heimtierhaltern in Bezug auf die Einkaufsstätte
3.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
4 Zukünftige Rahmenbedingungen für den deutschen Heimtiermarkt und daraus resultierende Zukunftstrends
4.1 Politische und volkswirtschaftliche Entwicklungen
4.2 Einzelhandelsspezifische Veränderungen
4.3 Alterung der deutschen Gesellschaft
4.4 Sozioökonomische Einflussfaktoren
5 Schluss
Die Diplomarbeit analysiert die Erfolgspotenziale des inhabergeführten Zoofachhandels im direkten Vergleich mit den marktbeherrschenden Franchisesystemen auf dem deutschen Heimtiermarkt, um Handlungsempfehlungen und Zukunftsperspektiven für kleinere Marktteilnehmer abzuleiten.
3.1.3.1 Qualifikation des Personals
Für die Heimtierhaltung ist die intensive Beratung des Zoofachhandels von großer Bedeutung, denn nicht nur Tierliebe allein reicht aus; die kompetente Beratung bezüglich einer artgerechten Haltung ist für Tiere oft lebenswichtig. Vor allem das im branchenfremden Handel erhältliche Zubehör ist teilweise nicht nur ungeeignet sondern sogar lebensgefährlich für die Heimtiere. Dem Zoofachhandel kommt in der alltäglichen Beziehung zwischen Mensch und Tier eine Schlüsselrolle zu. Er sollte sehr viel von Heimtieren aber nahezu genau so viel vom Menschen verstehen, um im Verkaufsgespräch falsche Vorstellungen des Menschen beseitigen zu können. Diese Leistung können lediglich Personen erbringen, die sowohl Tierexperten als auch Kaufleute sind. In Deutschland darf ein Zoofachgeschäft nur von Personen mit langjähriger Erfahrung im Umgang mit Heimtieren eröffnet werden. Den örtlichen Veterinärämtern muss diese nachgewiesen werden.
Die Franchiseunternehmen legen großen Wert auf Beratung und fachkompetentes Personal, jedoch ist Branchenkennern wohl bekannt, dass die großen Zoofachhandelsketten erhebliche Probleme haben, solches zu finden. Inhabergeführte Zoofachbetriebe, insbesondere die Spezialgeschäfte, haben bezüglich der Personalqualifikation unter anderem aufgrund von jahrelanger Erfahrung einen deutlichen Vorteil. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass sie prinzipiell Lebendtiere im Sortiment führen, was eine besondere Schulung des Personals erfordert, ist ihnen die größte Fachkompetenz zuzuordnen.
1 Einleitung: Einführung in die Entwicklung des deutschen Heimtiermarktes und die Zielsetzung der Arbeit hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Handelsformate.
2 Betrachtung des deutschen Heimtiermarktes: Umfassende Marktanalyse inklusive der Beziehung von Mensch und Tier, Strukturdaten, Marktentwicklungen sowie der Vorstellung von Inhabergeführten Betrieben und Franchisesystemen.
3 Gegenüberstellung von inhabergeführtem Zoofachhandel und Franchisesystemen des Heimtiermarktes: Detaillierter Vergleich der Leistungsgestaltung in Bereichen wie Sortiment, Preis, Service und Kommunikation sowie Analyse des Kundenverhaltens.
4 Zukünftige Rahmenbedingungen für den deutschen Heimtiermarkt und daraus resultierende Zukunftstrends: Ausblick auf kommende Herausforderungen durch demografische und wirtschaftliche Veränderungen sowie deren Auswirkungen auf die Marktteilnehmer.
5 Schluss: Zusammenfassende Bewertung der Erfolgspotenziale mit dem Ergebnis, dass Spezialisierung und Serviceorientierung für den inhabergeführten Handel essenziell sind.
Heimtiermarkt, Zoofachhandel, Franchisesysteme, Fressnapf, Sagaflor, Sortimentspolitik, Preispolitik, Servicepolitik, Personalqualifikation, Eigenmarken, Kundenbindung, Marktdaten, Strukturwandel, Wettbewerbsfähigkeit, Tierbestattung
Die Arbeit untersucht die Wettbewerbssituation zwischen inhabergeführten Zoofachgeschäften und großen Franchise-Ketten auf dem deutschen Heimtiermarkt.
Die zentralen Felder sind die Marktanalyse, die Abgrenzung verschiedener Betriebsformen, der Vergleich von Marketing- und Leistungsstrategien sowie die Prognose zukünftiger Markttrends.
Das Ziel ist es, Erfolgspotenziale für kleine und mittelständische inhabergeführte Zoofachbetriebe herauszuarbeiten, um gegen die Marktmacht der großen Franchisesysteme bestehen zu können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, Marktdaten-Auswertungen sowie der vergleichenden Betrachtung betriebswirtschaftlicher Leistungsparameter beider Handelsformate.
Der Hauptteil widmet sich dem detaillierten Vergleich von Sortiment, Preisgestaltung, Service und Kommunikationspolitik, ergänzt durch das Einkaufsverhalten der Konsumenten.
Wichtige Begriffe sind Heimtiermarkt, Franchising, Inhabergeführter Zoofachhandel, Sortimentspolitik, Kundenbindung und Zukunftstrends.
Da Heimtiere lebende Wesen sind und falsches Zubehör oder Haltung lebensgefährlich sein können, ist eine hochqualifizierte Beratung für das Überleben und den Erfolg in diesem Segment unerlässlich.
Eigenmarken helfen Händlern, sich gegen preisaggressive Konkurrenz zu behaupten und durch bessere Margen wirtschaftlich flexibler zu agieren.
Die Sagaflor AG fungiert als Verbundgruppe und bietet inhabergeführten Händlern professionelle Einkaufs-, Marketing- und Beratungsstrukturen, um sie wettbewerbsfähiger zu machen.
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