Diplomarbeit, 2005
152 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Methode
1.4. Aufbau der Arbeit
2. DETERMINANTEN DER INTERNATIONALISIERUNG VON F&E
2.1. Definition der Internationalisierung von F&E
2.2. Zentralisierung vs. Dezentralisierung
2.2.1. Zentrifugale Kräfte
2.2.2. Zentripetale Kräfte
2.3. F&E-Standortentscheidungen
2.4. Typen ausländischer F&E-Standorte
2.5. Prozesse der Internationalisierung
2.6. Internationale F&E-Netzwerke
3. LITERATURANALYSE
3.1. Entwicklung des Analyserasters
3.2. Nähere Betrachtung ausgewählter Literatur
4. AUSWERTUNG DER LITERATUR
4.1. Erkenntnisinteresse
4.2. Datenerhebungsmethode
4.3. Untersuchungsdesign
4.4. Untersuchungsebene
4.5. Dimension
4.6. Geografische Region
4.7. Branche
4.8. Exkurs: Internationalisierung von F&E in Deutschland
5. SCHLUSSBETRACHTUNG
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen systematischen Überblick über den aktuellen Stand und Fortschritt der Internationalisierung von Forschung und Entwicklung (F&E) zu geben. Dabei werden durch eine explorative Literaturanalyse Unterschiede in den Betrachtungsweisen verschiedener Autoren aufgezeigt, Forschungsfelder identifiziert und Trends für die Zukunft abgeleitet.
1.1. Problemstellung
Die beschriebene Entwicklung wird auch auf der wissenschaftlichen Seite registriert und bereits seit Beginn durch Publikationen zu diesem Thema begleitet. Das stetig wachsende Interesse an der Internationalisierung von F&E vor dem Hintergrund technologischer und politischer Veränderungen der letzten Jahre hat ein kaum noch zu überschauendes Literaturangebot hervorgebracht. Es handelt sich dabei um eine Vielzahl von Themen und Schwerpunkten, die mehr oder weniger Relevanz für den Themenbereich besitzen und durch Forschungsarbeiten und empirische Untersuchungen unterschiedlicher Art behandelt wurden. Auffällig hierbei ist unter anderem die Trennung des Forschungsbereiches in die Untersuchungen zum Verhalten multinationaler Unternehmen und von kleineren und mittleren Unternehmen. Eine erste mögliche Hypothese in diesem Bereich könnte lauten, dass multinationale Unternehmen als die treibende Kraft zur Internationalisierung der F&E verstanden werden. Oftmals stehen zudem Nordamerika, Europa und Japan – als Triade bezeichnet – im Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Nur vereinzelt werden auch einzelne Staaten wie die Schweiz oder Schweden gesondert betrachtet. China scheint dabei eines der wenigen Länder außerhalb der Triade zu sein, welches in den letzten Jahren ebenfalls mehr in den Mittelpunkt des Interesses getreten ist.
„Internationalisation of research and develoment (R&D) is a major topic within the business community, as well as for academic researchers and decision makers in government since the 1990s. These interests, from various perspectives, have stimulated a growing economic, policy- and management-oriented literatur.“
Zusammenfassend lässt sich aufgrund der Heterogenität der Thematik ein sehr weites, allerdings kaum noch überschaubares Forschungsfeld im Bereich der Internationalisierung von F&E feststellen.
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, definiert die Globalisierung, erläutert die Problemstellung der Arbeit sowie die Zielsetzung und die methodische Vorgehensweise der Literaturanalyse.
2. DETERMINANTEN DER INTERNATIONALISIERUNG VON F&E: Hier werden theoretische Grundlagen wie der Zentrifugal-Zentripetal-Ansatz, verschiedene Motive für die Internationalisierung sowie Standortentscheidungen und Prozesskategorien erörtert.
3. LITERATURANALYSE: Dieses Kapitel umfasst die Entwicklung eines Analyserasters zur Klassifizierung der einschlägigen Literatur und bietet Zusammenfassungen ausgewählter Publikationen.
4. AUSWERTUNG DER LITERATUR: Hier erfolgt die systematische Auswertung der selektierten Literatur anhand der festgelegten Variablen, ergänzt durch einen Exkurs zur Situation in Deutschland.
5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen, diskutiert die Erkenntnisse und zeigt mögliche zukünftige Forschungsgebiete auf.
Internationalisierung, Forschung und Entwicklung, F&E, Globalisierung, Multinationale Unternehmen, Wissensmanagement, Literaturanalyse, Standortentscheidung, Innovationssysteme, Technologieübertragung, Forschungsnetzwerke, Wissensgenerierung, Wettbewerbsvorteile
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem aktuellen Stand der Internationalisierung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) multinationaler Unternehmen, basierend auf einer Analyse der vorhandenen wissenschaftlichen Fachliteratur.
Die zentralen Themen umfassen Motive für die Internationalisierung, die Wahl geeigneter Standorttypen, das Management verteilter F&E-Einheiten, die Bedeutung von Wissensnetzwerken sowie die Rolle technologischer Innovationen.
Das Ziel ist eine systematische Bestandsaufnahme der aktuellen Forschungslage zur Internationalisierung von F&E, um Unterschiede in den Ansätzen aufzuzeigen und mögliche zukünftige Trends abzuleiten.
Die Arbeit nutzt eine explorative Literaturanalyse. Dabei werden Artikel aus dem Zeitraum 1993 bis 2005 anhand eines festgelegten Analyserasters systematisch erfasst, klassifiziert und ausgewertet.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Determinanten und Motive der Internationalisierung dargelegt, anschließend das entwickelte Analyseraster angewendet und die ausgewählte Literatur ausführlich aufbereitet und analysiert.
Wichtige Begriffe sind unter anderem F&E-Internationalisierung, Wissensgenerierung, Innovationssysteme, Standortentscheidungen und globale F&E-Netzwerke.
Die Arbeit stellt fest, dass KMU im wissenschaftlichen Diskurs im Vergleich zu multinationalen Unternehmen (MNU) bisher eher unterrepräsentiert sind, obwohl auch für sie die Internationalisierung von F&E zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Deutschland ist vor allem in wissensintensiven Branchen wie Biotechnologie und Pharmazeutik ein attraktiver Standort für ausländische Unternehmen, wobei die Kooperation mit lokalen Forschern als wesentlicher Erfolgsfaktor genannt wird.
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