Diplomarbeit, 2006
85 Seiten, Note: 1,5
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Evaluation von Sonderwerbeformen im deutschen Fernsehen. Ziel ist es, die Ursachen und Motive für die Entstehung dieser Werbeformen zu analysieren, die Entwicklung im internationalen Vergleich zu betrachten und die wichtigsten Beurteilungskriterien für ihre Effektivität zu erarbeiten.
Die Einleitung führt in die Problemstellung der Arbeit ein und stellt die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Untersuchung dar. Sie beleuchtet auch die Abgrenzung von klassischer Werbung und Sonderwerbeformen.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen und der Ausrichtung der Arbeit. Es analysiert die Erkenntnisse der Werbewirkungsforschung und die betriebswirtschaftlichen Ziele für den Einsatz von Sonderwerbeformen.
Kapitel 3 widmet sich der Entwicklung von Sonderwerbeformen und analysiert die Ursachen und Motive für ihre Entstehung. Dazu gehören wirtschaftliche, gesellschaftliche, technische und werberechtliche Faktoren.
Kapitel 4 beleuchtet den Einfluss der großen TV-Vermarkter auf die Sonderwerbeformen, inklusive der wirtschaftlichen Relevanz, der Entwicklung von Angebots-Systematiken und der Einführung von Preiskategorien.
Kapitel 5 befasst sich mit den Grundlagen des Methodenarsenals, inklusive der Modellabgrenzung, dem Stimulus-Response-Modell und den Erkenntnisgrenzen durch die wissenschaftlichen Grundlagen.
Kapitel 6 stellt verschiedene Beurteilungskriterien für Sonderwerbeformen vor, wobei die Abgrenzung methodischer Grundlagen, die Validität und Reliabilität sowie die Abgrenzung der TV-Vermarkter-Studien beleuchtet werden.
Sonderwerbeformen, Fernsehwerbung, Werbewirkung, Marketing, Medienlandschaft, TV-Vermarkter, Methoden, Beurteilungskriterien, Reichweite, Aktivierung, Aufmerksamkeit, Erinnerung, Bewertung, Akzeptanz, Brutto Return on Investment, Imagetransfer.
Es handelt sich um alternative Werbeformate, die über klassische Werbespots hinausgehen, um Zapping zu umgehen und höhere Aufmerksamkeit zu erzielen.
Ursachen sind die Informationsüberlastung der Konsumenten, technische Fortschritte in der Bildbearbeitung sowie wirtschaftliche Notwendigkeiten der TV-Vermarkter.
Beurteilungskriterien sind unter anderem Reichweite, Aktivierung, Erinnerung (Recall), Akzeptanz und der Brutto Return on Investment.
Die großen Vermarkter entwickeln neue Angebots-Systematiken und Preiskategorien, um Sonderwerbeformen als wirtschaftlich relevante Alternative zu etablieren.
Die Arbeit kritisiert, dass viele Studien interessengeleitet sind und allgemeine Aussagen über den "richtigen" Einsatz aufgrund der Individualität der Kampagnen schwierig sind.
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