Diplomarbeit, 2002
217 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel
1.2 Aufbau
2 Internet
2.1 Eigenschaften
2.2 Verbreitung
2.3 Nutzerstruktur
3 eBusiness
3.1 Einführung und Definitionen
3.2 Kategorien
3.2.1 eCommerce
3.2.2 eLogistic
3.2.3 eLearning
3.2.4 eBanking
3.2.5 ePayment
3.3 Elektronisches Regieren und Verwalten - eGovernment
3.3.1 Definition
3.3.2 Anwendungsfelder von eGovernment
3.3.3 Regierungsmaßnahmen zur Ausweitung von eGovernment Angeboten
3.3.4 Erfolgsvoraussetzungen
3.4 Elektronische Marktplätze
3.4.1 Differenzierung von Märkten
3.4.2 Ausbaustufen
3.4.3 Einnahmenquellen
3.4.4 Kommunikation auf den Märkten
3.5 mBusiness Entwicklungen
3.5.1 Mobile Datenübertragung
3.5.1.1 GSM
3.5.1.2 HSCSD
3.5.1.3 GPRS
3.5.1.4 UMTS
3.5.2 Grafische Darstellung
3.5.2.1 WAP
3.5.2.2 i-mode
4 Regionale Angebote im Internet
4.1 Definition ‚Region’
4.2 Stadtportale
4.3 Bürgernetze
4.4 Nutzer regionaler Angebote
4.4.1 Die Verwaltung
4.4.2 Unternehmen, Bürger und Touristen
5 Virtuelle Communities
5.1 Grundlagen
5.1.1 Defintionen und Ansätze
5.1.2 Beteiligte in virtuellen Communities
5.2 Geschichte der virtuellen Communities
5.2.1 Vorläufer
5.2.2 Von der sozial-motivierten Community zur Business Community
5.3 Typisierung und Ziele
5.3.1 Community of Interest
5.3.2 Freizeitcommunities
5.3.3 Business Communities
5.3.3.1 Erscheinungsformen
5.3.3.2 Ausprägungen von Business-Communities
5.3.4 Forschungs Community
5.3.5 Ziele virtueller Communities
5.4 Geschäftspotentiale virtueller Communities
5.4.1 Informationen
5.4.2 Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen
5.4.3 Umwandlung des Teilnehmers zum Kunden
5.5 Zusammenfassung – virtuelle Communities
6 eTropolis - Die regionale virtuelle Community
6.1 Bedürfnisse der Zielgruppen
6.2 Aufbau
6.2.1 Grundmodul
6.2.2 eCommunication-Modul
6.2.2.1 Virtuelle Community
6.2.2.2 Messages
6.2.2.3 Digitale Signatur
6.2.2.4 SMS Gateway
6.2.2.5 Voice over IP
6.2.3 eCommerce-Modul
6.2.3.1 Begriffsdefinitionen
6.2.3.2 Anwendungen
6.2.3.3 Umsetzung mit eMarket Software
6.2.4 ePayment-Modul
6.2.4.1 Paybox
6.2.4.2 net900tm
6.2.5 eBenefit-Modul
6.2.6 Mobil – Modul
7 Nutzen durch eTropolis
7.1 Bürger
7.2 Unternehmen
7.3 Touristen
7.4 Behörde
7.5 Zusammenfassung
1 Einleitung (Teil B)
1.1 Aufbau der Arbeit
1.2 Bremerhaven
1.2.1 Geographische Lage
1.2.2 Wirtschaft
1.2.3 Bevölkerung
1.2.4 ‚bremerhaven.de’
1.3 Ziele
2 Mögliche eTropolis- Angebote
2.1 Bereichsübergreifende Angebote
2.1.1 Kommunikationsmöglichkeiten
2.1.2 Serviceangebote
2.1.3 Multimediale Anwendungen
2.1.4 Mobile Anwendungen
2.1.5 Content-Management Systeme
2.1.6 eBenefits
2.2 Bereichsspezifische Angebote
2.2.1 Handel und Dienstleistungen
2.2.1.1 Shops
2.2.1.2 Powershops
2.2.1.3 Beispielanwendungen für Shopanbieter
2.2.1.4 Reparaturdienstanmeldungen
2.2.1.5 Kleinanzeigen
2.2.2 Öffentliche Verwaltung
2.2.2.1 eGovernikus
2.2.2.2 Formular-Download
2.2.2.3 Führerschein Theorieprüfung
2.2.2.4 TÜV-Anmeldungen
2.2.2.5 Investor Relations
2.2.2.6 eDemocracy
2.2.3 Gesundheit
2.2.3.1 Virtuelle Sprechstunden
2.2.3.2 Einrichtung von Selbsthilfegruppen
2.2.4 eLearning
2.2.4.1 Virtuelle Lerngemeinschaften
2.2.4.2 Virtuelle VHS
2.2.4.3 d-Lecture
2.2.5 Kultur
2.2.6 Soziale Dienstleistungen
2.2.7 Wohnungswirtschaft
2.2.8 Bremerhavens Gastlichkeit
2.3 Zielgruppenspezifische Angebote
2.3.1 Frauen
2.3.2 Senioren
2.3.3 eTropolis Young
2.4 Gemeinsame Projekte innerhalb eTropolis
2.4.1 Projektformular
2.4.2 Virtuelle Justizvollzugsanstalt
2.4.3 Zentrale Patientendatei
2.4.4 Stoppt Gewalt gegen Kinder
3 Projektdurchführung
3.1 Präsentation eTropolis
3.2 Pressearbeit
3.3 Partnersuche
3.3.1 Partner für Projekte
3.3.2 Mögliche Multiplikatoren
3.4 Vorgaben für Design und Aufbau
3.4.1 Domain
3.4.2 Gestaltung und Aufbau der Seite
3.4.2.1 Bestimmung der Formate
3.4.2.2 Screen-Layout - Anordnung der Elemente am Bildschirm
3.4.2.3 Orientierung und Navigation
3.4.3 Berücksichtigung der Datenmengen
3.5 Checkliste
4 Zielkontrolle
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein flexibles Modell zur Entwicklung digitaler Städte mittels virtueller Communities und regionaler Internetangebote zu konzipieren, das beispielhaft auf die Stadt Bremerhaven angewendet wird, um eBusiness-Prozesse zu fördern und die Identifikation der Bürger mit ihrer Region zu stärken.
3.1 Einführung und Definitionen
Das Konzept des elektronischen Geschäfts wurde eingeführt, bevor das Internet bekannt wurde. In den siebziger Jahren wurde das eBusiness bereits für finanzielle Netzwerke bekannt, die beispielsweise proprietäre Hard- und Softwarelösungen verwendeten. Electronic Data Interchange (EDI) stand lange, bevor es für das Internet verwendet wurde, zur Verfügung. Ohne das Internet würde eBusiness jedoch nicht in so breitem Umfang möglich sein.
Eins der ersten Unternehmen, die den Begriff eBusiness verwendet haben, war IBM im Jahr 1997. Zu dieser Zeit lancierten sie ihre erste thematische, um diesen Begriff herum aufgebaute Kampagne. Es wurde propagiert, dass eCommerce, der bis dahin bevorzugte Ausdruck, ein Grundpfeiler des eBusiness ist, jedoch auch andere eServices in eine Gesamtstrategie integriert.
Die Änderung in den Begriffen verdeutlicht auch eine Änderung im Verständnis des Mediums. Bis dahin war der Verkauf die einzige Erfahrung, die die Menschen auf das Web übertragen konnten. Die Erweiterung des Ansatzes, um mehr Geschäftsarten im Internet zur Verfügung zu stellen, erzeugte den neuen Begriff eBusiness. eCommerce ist nur ein Aspekt des eBusiness, wie z.B. eFranchise, Email, eMarketing, etc.
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung und die Zielsetzung zur Entwicklung eines Modells für die Realisierung digitaler Städte, beginnend mit dem Beispiel Bremerhaven.
2 Internet: Erläutert grundlegende Eigenschaften des Internets wie Asynchronität, Interaktivität und Multimedialität als Basis für weiterführende eBusiness-Konzepte.
3 eBusiness: Definiert eBusiness und unterteilt es in verschiedene Kategorien wie eCommerce, eLogistic, eBanking und eGovernment.
4 Regionale Angebote im Internet: Analysiert Stadtportale und Bürgernetzwerke als Instrumente für regionale Internetangebote.
5 Virtuelle Communities: Untersucht die Grundlagen, Typisierungen und Geschäftspotentiale virtueller Gemeinschaften in Bezug auf Kundenbindung und Wissensmanagement.
6 eTropolis - Die regionale virtuelle Community: Detailliert den Aufbau von eTropolis anhand verschiedener Module (Grundmodul, Kommunikation, Handel, Bezahlung).
7 Nutzen durch eTropolis: Fasst den Mehrwert des Modells für Bürger, Unternehmen, Touristen und Behörden zusammen.
eBusiness, Internet, digitale Stadt, eGovernment, eTropolis, virtuelle Communities, Bremerhaven, eLogistic, eCommerce, eBanking, ePayment, mBusiness, Stadtportal, Kundenbindung, Wissensmanagement
Die Arbeit entwickelt ein Modell zur Realisierung digitaler Städte, um regionale Internetangebote und virtuelle Communities zu verknüpfen und so die lokale eBusiness-Entwicklung zu fördern.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des eBusiness, der Aufbau und die Typisierung virtueller Communities sowie deren praktische Anwendung in einer regionalen digitalen Plattform namens eTropolis.
Die Forschungsfrage adressiert die Gestaltung regionaler Internetangebote, sodass sie zur Förderung des regionalen eBusiness beitragen und sich nachhaltig weiterentwickeln können.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und ein praktisches Umsetzungsbeispiel (Machbarkeitsstudie) für die Stadt Bremerhaven.
Der Hauptteil behandelt die Grundlagen zu Internet und eBusiness, eine tiefgehende Analyse virtueller Communities sowie den modularen Aufbau und die konkreten Anwendungsmöglichkeiten von eTropolis.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem eBusiness, digitale Stadt, eGovernment, virtuelle Communities und eTropolis.
Bremerhaven dient als zentrales Umsetzungsbeispiel für das entwickelte eTropolis-Modell, wobei regionale Besonderheiten wie Hafenwirtschaft und demografischer Wandel berücksichtigt werden.
Das Modell integriert verschiedene eGovernment-Dienste, wie den Formular-Download, Online-Anmeldungen (z.B. TÜV) oder elektronische Wahlsysteme, um Verwaltungsabläufe effizienter zu gestalten.
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