Masterarbeit, 2006
133 Seiten, Note: akzeptiert und bestätigt.
1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Themenabgrenzung
2. INTERNATIONALE RECHNUNGSLEGUNG
2.1 Entwicklung und Aufbau internationaler Rechnungslegung
2.1.1 Entwicklung und Aufbau von IAS/IFRS
2.1.2 Entwicklung und Aufbau von US – GAAP
2.2 Wertkategorien internationaler Rechnungslegung
2.2.1 Vermögenswert (Vermögensgegenstand) (asset)
2.2.2 Beizulegender Zeitwert (fair value)
2.2.3 Marktwert (market value)
2.2.4 Erzielbarer Betrag (recoverable amount)
2.2.4.1 Nutzungswert (value in use) (present value of future cash flows)
2.2.4.2 Nettoveräuβerungswert (fair value less costs to sell)
3. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE (INTANGIBLE ASSETS)
3.1 Bilanzansatz und Bewertung immaterieller Vermögenswerten nach IAS/IFRS
3.1.1 Bilanzansatz immaterieller Vermögenswerten nach IAS/IFRS
3.1.1.1 Bilanzansatz immaterieller Vermögenswerten nach IAS 38
3.1.1.2 Bilanzansatz immaterieller Vermögenswerten nach IFRS 3
3.1.2 Bewertung immaterieller Vermögenswerte nach IAS/IFRS
3.1.2.1 Zugangsbewertung immaterieller Vermögenswerten nach IAS/IFRS
3.1.2.2 Folgebewertung immaterieller Vermögenswerten nach IAS/IFRS
3.1.3 Anhangangaben immaterieller Vermögenswerten nach IAS/IFRS
3.2 Bilanzansatz und Bewertung immaterieller Vermögenswerten nach US – GAAP
3.2.1 Bilanzansatz immaterieller Vermögenswerte nach US – GAAP
3.2.1.1 Bilanzansatz immaterieller Vermögenswerten nach SFAS 142
3.2.1.2 Bilanzansatz immaterieller Vermögenswerten nach SFAS 141
3.2.2 Bewertung immaterieller Vermögenswerte nach US – GAAP
3.2.2.1 Zugangsbewertung immaterieller Vermögenswerten nach US – GAAP
3.2.2.2 Folgebewertung immaterieller Vermögenswerten nach US – GAAP
3.2.3 Anhangangaben immaterieller Vermögenswerte nach US – GAAP
3.3 Unterschiede zwischen IAS/IFRS und US – GAAP
4. GOODWILL (GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERT)
4.1 Goodwill – Bilanzierung nach IAS/IFRS
4.1.1 Ermittlung und erstmalige Bilanzierung des Goodwills im Erwerbszeitpunkt
4.1.2 Bewertung des Goodwills und immaterieller Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer in den Folgeperioden
4.1.2.1 Werthaltigkeitstest (impairment test) und Wertminderung (impairment)
4.1.2.2 Wertaufholung (reversal of an impairment loss)
4.1.3 Anhangangaben von Goodwill und immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer nach IFRS 3 und IAS 36
4.2 Goodwill – Bilanzierung nach US – GAAP
4.2.1 Ermittlung und erstmalige Bilanzierung des Goodwills im Erwerbszeitpunkt
4.2.2 Bewertung des Goodwills und immaterieller Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer in den Folgeperioden gemäβ Wertminderungsansatz (impairment only approach) nach SFAS 142
4.2.3 Anhangangaben von Goodwill und immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer nach SFAS 141 und SFAS 142
4.3 Unterschiede zwischen IAS/IFRS und US – GAAP
5. SCHLUSSFOLGERUNG
Ziel dieser Masterarbeit ist die vergleichende Analyse von Bilanzansatz und Bewertung immaterieller Vermögenswerte sowie des Goodwills nach IAS/IFRS-Standard und den US-amerikanischen Vorschriften (US-GAAP), um bestehende Unterschiede in der Rechnungslegung herauszuarbeiten.
1.1 Problemstellung
Die auffallende Zunahme von Unternehmenszusammenschlüssen, erhöhende Wettbewerbsintensität, steigende Globalisierung der Kapitalmärkte und schnelle technologische Entwicklungen haben einerseits im Rahmen der Rechnungslegung zu bedeutenden Veränderungen geführt. Dementsprechend werden auf den internationalen Kapitalmärkten, entweder die International Accounting/Financial Reporting Standards (IAS/IFRS) oder die US – amerikanische Rechnungslegung (US – GAAP) als Rechnungslegungsstandards verlangt.
Die steigende Tendenz von (multinationalen) Unternehmen zu einer Bilanzierung gemäβ internationaler Regeln (IAS/IFRS oder US – GAAP); anstatt lokaler/nationaler Rechnungslegungssysteme; wird mit besserer internationaler Vergleichbarkeit der Abschlüsse, transparenter Berichterstattung, Befriedigung der Informationsbedürfnisse von internationalen Aktionären sowie Erzeilung neuer potenzieller Investoren begründet.
Andererseits rücken oben erwähnte markante Veränderungen im Unternehmensfeld, immaterielle Vermögenswerte beim Aufbau von Wettbewerbsvorteilen immer stärker im Vordergrund.
Die wichtigsten Produktionsfaktoren entwickelter Märkten sind heutzutage unsichtbar, weil physische und monetäre Vermögenswerte nur einen geringen Bestandteil des Unternehmenswertes erklären können. Vielmehr liefern immaterielle Vermögenswerte – z.B. Patente, Lizenzen, Marken, Konzessionen, Computersoftware, Kundenbeziehungen, Urheberrechte, Mitarbeiterqualifikationen, Strategie- und Prozessqualität usw. – einen schnell wachsenden Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der betreffenden Unternehmen. Zwar sind die Informationen über immaterielle Vermögenswerte in Jahresabschlüssen lediglich unzureichend vorhanden aber werden zurzeit massiv in diese Werte investiert.
1. EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung durch zunehmende Globalisierung und Unternehmenszusammenschlüsse sowie das Ziel der Arbeit, IAS/IFRS und US-GAAP Standards zu vergleichen.
2. INTERNATIONALE RECHNUNGSLEGUNG: Analysiert Entwicklung und Aufbau von IAS/IFRS und US-GAAP sowie grundlegende Wertkategorien.
3. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE (INTANGIBLE ASSETS): Behandelt detailliert Bilanzansatz und Bewertung immaterieller Werte nach IAS/IFRS und US-GAAP sowie deren spezifische Unterschiede.
4. GOODWILL (GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERT): Erläutert die Bilanzierung und den Impairment-Test von Goodwill unter beiden Regelwerken inklusive komplexer Fallbeispiele zur Allokation.
5. SCHLUSSFOLGERUNG: Fasst die wesentlichen Unterschiede zusammen und gibt einen Ausblick auf die Konvergenzbestrebungen von IASB und FASB.
IAS, IFRS, US-GAAP, Goodwill, Immaterielle Vermögenswerte, Bilanzansatz, Bewertung, Impairment Test, Fair Value, Unternehmenszusammenschluss, Nutzungsdauer, Rechnungslegung, Kapitalmarkt, Kosten, Wertminderung
Die Arbeit untersucht die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte und des Goodwills nach den internationalen Standards IAS/IFRS im Vergleich zu den US-amerikanischen US-GAAP-Vorschriften.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Bilanzansatz, der Bewertung, der Folgebewertung und den Anhangangaben von immateriellen Werten und Goodwill.
Ziel ist es, die Unterschiede zwischen IAS/IFRS und US-GAAP zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese sich auf die Bilanzierung auswirken.
Es handelt sich um eine vergleichende Analyse der jeweiligen Rechnungslegungsstandards basierend auf Fachliteratur und offiziellen Regelwerken.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der allgemeinen internationalen Rechnungslegung, gefolgt von einer detaillierten Betrachtung immaterieller Vermögenswerte und abschließend einer tiefgehenden Untersuchung des Goodwills.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie IFRS, US-GAAP, Goodwill, Immaterielle Vermögenswerte, Impairment Test und Fair Value beschreiben.
Goodwill unterscheidet sich signifikant von anderen immateriellen Vermögenswerten, da er nach den aktuellen Standards (SFAS 142/IFRS 3) einer speziellen Werthaltigkeitsprüfung unterliegt und nicht planmäßig abgeschrieben wird.
Es handelt sich um einen Werthaltigkeitstest, bei dem überprüft wird, ob der Buchwert des Goodwills durch den erzielbaren Betrag gedeckt ist, um bei Bedarf eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen.
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