Diplomarbeit, 2005
70 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit untersucht die Rolle des Online-Journalismus bei der Entwicklung einer europäischen Öffentlichkeit. Die Arbeit analysiert den Kommunikationsraum Europa aus historisch-geographischer und sozialer Perspektive und beleuchtet die Frage nach der Existenz einer europäischen Öffentlichkeit. Anschließend werden die Bedeutung und die Herausforderungen bei der Entwicklung einer europäischen Öffentlichkeit in Bezug auf das Demokratiedefizit der Europäischen Union, den Legitimitätsbedarf, die politische Identität und Defizite bei der EU-Berichterstattung beleuchtet. Die Arbeit untersucht zudem die Möglichkeiten des Internets und des Online-Journalismus für die Gestaltung einer europäischen Öffentlichkeit, analysiert die wichtigsten Online-Publikationen mit Europabezug und skizziert schließlich die ideale europäische Online-Publikation.
Die Einleitung führt in das Thema der europäischen Online-Medien und die Rolle des Online-Journalismus bei der Entwicklung einer europäischen Öffentlichkeit ein. Kapitel 2 analysiert den Kommunikationsraum Europa aus historisch-geographischer und sozialer Perspektive. Kapitel 3 befasst sich mit der Frage nach der Existenz einer europäischen Öffentlichkeit, erläutert die Notwendigkeit einer solchen und beschreibt die damit verbundenen Probleme und Lösungsansätze. Kapitel 4 beleuchtet die Besonderheiten des Internets und die Möglichkeiten des Online-Journalismus für die Entwicklung einer europäischen Öffentlichkeit. Eine Bestandsaufnahme des europäischen Online-Journalismus stellt die wichtigsten Online-Publikationen mit Europabezug vor. Abschließend skizziert Kapitel 6 die ideale europäische Online-Publikation.
Europäische Online-Medien, Online-Journalismus, Europäische Öffentlichkeit, Kommunikation, Integrationsprozess, Demokratiedefizit, Legitimitätsbedarf, Politische Identität, EU-Berichterstattung, Sprachenvielfalt, Verfassung, Medien, EU-Öffentlichkeitsarbeit, Aktionsplan Kommunikation.
Die Arbeit diskutiert die "Gretchenfrage" nach ihrer Existenz und kommt zum Schluss, dass sie für den Erfolg der EU unerlässlich ist.
Das Internet bietet durch Multimedialität und Interaktivität neue Möglichkeiten, nationale Grenzen zu überwinden und Diskurse zu vernetzen.
Die Sprachenvielfalt, das Demokratiedefizit der EU und die oft mangelhafte Berichterstattung in nationalen Medien sind zentrale Probleme.
Beispiele sind EurActiv, EUobserver, cafébabel und Europolitan, die nach journalistischen Prinzipien arbeiten.
Sie sollte mehrsprachig, multimedial und interaktiv sein sowie eine klare Markenstrategie und unabhängige Finanzierung besitzen.
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