Diplomarbeit, 2006
187 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 FuE im Wirtschaftssektor der NBL – Bestandsaufnahme
2.1 FuE – Kapazitäten (Indikatoren des Ressourceneinsatzes)
2.1.1 FuE – Personal und interner FuE - Aufwand
2.1.2 Sektoralstruktur der Industrieforschung
2.1.3 FuE – Schwerpunkte
2.1.4 Struktur der Unternehmensgrößen und deren FuE - Beteiligung
2.2 Qualifikationsstruktur der Erwerbstätigen
3 Wissensumsetzung: Patente und Innovationsverhalten im Wirtschaftssektor der Neuen Bundesländer
3.1 Patentaufkommen und Patentstrukturen nach Herkunft der Anmelder
3.1.1 Methodische Grundlagen
3.1.2 Patentaufkommen im Zeitraum 1994 - 2001
3.1.3 Inhaltliche Profile der Neuen Bundesländer
3.2 Innovationsverhalten der Industrie- und Dienstleistungsunternehmen 1992 - 2001
3.2.1 Innovationsbeteiligung und –aufwendungen
3.2.2 Innovationserfolg
3.2.3 Innovationseffizienz differenziert nach Herkunft der Innovationserträge
3.2.4 Innovationseffizienz und Wettbewerbsfähigkeit
3.2.5 Innovatoren versus Nicht-Innovatoren – Deutlicher Produktivitätsabstand
3.3 Exkurs: Effekte der FuE – Förderung auf die FuE- und Innovationsaufwendungen und das Innovationsergebnis in den Neuen Bundesländern
3.3.1 Ermittlung von FuE – Fördereffekten mit Hilfe ökonometrischer Verfahren
3.3.2 Auswirkungen der öffentlichen Förderung anhand von Befragungen
3.4 Analyse zum Zusammenhang zwischen Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung
3.4.1 Theoretischer Zusammenhang zwischen Innovation und Beschäftigung auf der Betriebs- bzw. Unternehmensebene
3.4.2 Evaluation des Zusammenhangs zwischen Innovation und Beschäftigung
4 Forschungs- und wissensintensiver Sektor in den Neuen Bundesländern – Dynamik und Struktur
4.1 Forschungsintensive Industrien
4.1.1 Auslandsumsatz
4.1.2 Exkurs: Exportbeteiligung nach der Unternehmensgröße und Technologieintensität
4.1.3 Wertschöpfung in forschungsintensiven Industrien
4.1.4 Beschäftigung und Arbeitsproduktivität in forschungsintensiven Industrien
4.1.5 Gewinnsituation der ostdeutschen Industrie und der forschungsintensiven Industrien
4.1.6 Exkurs: Maschinenbau und Chemische Industrie erreichen Gewinnzone
4.2 Wissensintensive Dienstleistungen
4.3 Unternehmensdynamik in forschungs- und wissensintensiven Branchen
4.3.1 Unternehmensgründungen in forschungs- und wissensintensiven Wirtschaftszweigen der NBL 1995 - 2002
4.3.2 Unternehmensinsolvenzen in forschungs- und wissensintensiven Wirtschaftszweigen in den Neuen Bundesländern 1995 - 2002
4.3.3 Verhältnis von Gründungs- zu Insolvenzraten in forschungs- und wissensintensiven Wirtschaftszweigen in den Neuen Bundesländern 1995 - 2002
4.3.4 Arbeitsplatzdynamik durch Gründungen, Schließungen und bestehende Betriebe
5 Fazit
Die Arbeit analysiert die technologische Leistungsfähigkeit des Wirtschaftssektors der Neuen Bundesländer (NBL) im Kontext von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, wobei der Fokus auf dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor liegt. Ziel ist es, die Entwicklung der FuE-Kapazitäten, die Wissensumsetzung durch Patente sowie die Dynamik und Struktur forschungs- und wissensintensiver Sektoren zu bewerten, um den Beitrag der Innovationen zu Produktion, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit zu identifizieren.
Exkurs: Agglomerationsvorteile und Skaleneffekte
Nach der Theorie der Agglomerationsvorteile siedeln sich Unternehmen der gleichen Branche in unmittelbarer Nähe zueinander an (Agglomeration), um von einem hohen Angebot an qualifizierten Arbeitskräften (Humankapital und Know-how), von spezifischen Zwischengütern (Vorprodukte von Zulieferern) und technologischen Spillovern zu profitieren. Eine geringe Handelbarkeit der spezifischen Zwischengüter wirkt begünstigend für die Agglomeration, weil sie dadurch relativ zu den Endprodukten hohe Transportkosten verursachen. Zu beachten ist, dass es bei Agglomerationen vor allem um Wechselwirkungen geht. So erhoffen sich z.B. die Zulieferer größere Absatzmengen ihrer Produkte, die Endproduzenten erhoffen sich günstigere Transportkosten und Einkaufspreise. Für die Arbeitnehmer wiederum steigen die Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden. Auch der Informationsaustausch zwischen den Unternehmen, Kunden und den Arbeitnehmern ist wichtig, um die Produkte weiterzuentwickeln und neuere innovative Produkte auf den Markt zu bringen. In diesen Agglomerationsräumen treten sowohl interne als auch externe Skaleneffekte auf.
Für die Analyse der Auswirkungen von Skaleneffekten auf die Marktstruktur ist es notwendig zu wissen, mit welcher Art von Produktionssteigerungen die Durchschnittskosten gesenkt werden können. Die Literatur unterscheidet zwei Arten von Skaleneffekten. Zum Einen sind dies externe Skaleneffekte (oder Größenvorteile) und zum Anderen interne Skaleneffekte. So entstehen externe Skaleneffekte, wenn die Kosten pro Einheit (Durchschnittskosten) von der Größe der Branche, nicht aber notwendigerweise von der Größe eines Unternehmens abhängen. Im Gegensatz dazu fallen interne Skaleneffekte an, wenn die Kosten pro Einheit von der Unternehmensgröße, nicht aber unbedingt von der Branche abhängen.
1 Einleitung: Diese Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, die technologische Leistungsfähigkeit des Wirtschaftssektors der Neuen Bundesländer anhand von Innovations- und Wettbewerbsindikatoren zu untersuchen.
2 FuE im Wirtschaftssektor der NBL – Bestandsaufnahme: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Bestandsaufnahme der FuE-Kapazitäten, einschließlich des Personals, der Sektoralstruktur und der Unternehmensgrößenstruktur in den Neuen Bundesländern.
3 Wissensumsetzung: Patente und Innovationsverhalten im Wirtschaftssektor der Neuen Bundesländer: Hier wird die Umsetzung von FuE-Potenzial in marktrelevante Patente und Innovationen analysiert, ergänzt durch einen Exkurs zur Wirksamkeit der FuE-Förderung.
4 Forschungs- und wissensintensiver Sektor in den Neuen Bundesländern – Dynamik und Struktur: Dieses Kapitel untersucht die Dynamik und Struktur der forschungsintensiven Industrien und Dienstleistungen, wobei der Fokus auf Export, Wertschöpfung und Unternehmensdynamik liegt.
5 Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und bewertet die technologische Leistungsfähigkeit und den Strukturwandel der Neuen Bundesländer.
Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, FuE-Kapazitäten, Neue Bundesländer, Patente, Wissensumsetzung, technologische Leistungsfähigkeit, Strukturwandel, wissensintensive Dienstleistungen, Unternehmensgründungen, Forschungs- und Entwicklung, Humankapital, Produktivität, Innovationsförderung, Industrieforschung.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der technologischen Leistungsfähigkeit des Wirtschaftssektors der Neuen Bundesländer im Rahmen von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.
Zu den Schwerpunkten zählen die FuE-Kapazitäten, die Patentstrukturen, das Innovationsverhalten der Unternehmen, die Auswirkungen öffentlicher Förderung sowie die Unternehmensdynamik in forschungsintensiven Branchen.
Das primäre Ziel ist eine ökonomische Analyse der technologischen Leistungsfähigkeit, um den Beitrag von Innovationen zu Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in den Neuen Bundesländern zu bestimmen.
Die Arbeit stützt sich auf eine ökonomische Analyse unter Verwendung verschiedener Indikatoren sowie auf die Auswertung mikroökonometrischer Verfahren (z.B. Matching-Verfahren) und Befragungsdaten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der FuE-Kapazitäten, eine Analyse der Wissensumsetzung mittels Patenten und Innovationsverhalten sowie eine Untersuchung der Dynamik und Struktur forschungsintensiver Sektoren.
Wesentliche Begriffe sind Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Neue Bundesländer, Patente, FuE-Kapazitäten, Strukturwandel und technologische Leistungsfähigkeit.
Aufgrund der Dominanz kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in den Neuen Bundesländern fehlen oft die regionalspezifischen Konzentrationspunkte und Spillover-Effekte, die in westdeutschen Regionen durch Großunternehmen bereitgestellt werden.
Die öffentliche Förderung ist hoch effektiv und hat dazu beigetragen, dass ostdeutsche Unternehmen trotz schwierigerer Ausgangsbedingungen signifikant mehr in Forschung und Entwicklung investieren, als es ihre Markt- und Größenverhältnisse sonst vermuten ließen.
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