Bachelorarbeit, 2006
168 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Zur Bedeutung des Themas
1.2 Methodik und Fragestellung
1.3 Gliederungsansatz
2. Aspekte des Weins
2.1 Begriffsannäherung Wein
2.2 Historische Hintergründe
2.2.1 Die Ursprünge
2.2.2 Wein in Ägypten
2.2.3 Wein in Griechenland
2.2.4 Wein im römischen Reich
2.2.5 Weinbau in Europa
2.3 Wein in den Klöstern
2.3.1 Die Rolle der Klöster im europäischen Weinbau
2.3.2 Die Zisterzienser
2.3.3 Klösterlicher Weinbau in Deutschland
2.4 Zum Mythos des Weins
2.4.1 Osiris in Ägypten
2.4.2 Dionysos in Griechenland
2.4.3 Bacchus im römischen Reich
2.4.4 Wein im Christentum
2.4.5 Wein im Islam
2.5 Önologische Aspekte
2.5.1 Zu den Rebstöcken
2.5.2 Zum Weinberg
2.5.3 Zur Traube
2.5.4 Zur Gärung
2.5.5 Weinarten
2.6 Zum Weinglas
2.6.1 Zu den Ursprüngen
2.6.2 Zum wissenschaftlichen Beweis
2.6.3 Zu den verschiedenen Weingläsern
2.7 Wein und Gesundheit
2.7.1 Wein als Medizin
2.7.2 Begriffsannäherung Gesundheit
2.7.3 Gesundheitsfördernde Aspekte des Alkohols
2.7.4 Gesundheitsfördernde Aspekte weiterer Weininhaltsstoffe
2.7.5 Zur Wirkung des Weins
2.7.6 Studien zu den gesundheitsfördernden Aspekten des Weins
2.8 Zusammenfassung
3. Alter und Lebensqualität
3.1 Aspekte des Alterns
3.1.1 Zum Begriff des Alters
3.1.2 Begriffsannäherung Alter
3.1.3 Facetten des Alterns
3.1.4 Alternsmodelle
3.2 Zur Lebensqualität
3.2.1 Zum Begriff Lebensqualität
3.2.2 Begriffsannäherung Lebensqualität
3.3 Zur Lebensqualität im Alter
3.3.1 Zum Lebenslagenkonzept
3.3.2 Lebenslagen älterer Menschen
3.3.3 Zum positiven und negativen Alter
3.3.4 Zum dritten und vierten Alter
3.3.5 Zur Hochaltrigkeit
3.4 Zum Konzept des erfolgreichen Alterns
3.4.1 Historische Grundlagen
3.4.2 Zum entwicklungspsychologischen Ansatz
3.4.3 Zum SOK-Modell
3.4.4 Komponenten erfolgreichen Alterns
3.4.5 Gesellschaftliche Aufgaben erfolgreichen Alterns
3.5 Zusammenfassung
4. Forschungslogische Ansätze
4.1 Empirische Sozialforschung
4.1.1 Zum Forschungsablauf
4.1.2 Zum Forschungsprozess
4.2 Quantitative Sozialforschung
4.3 Qualitative Sozialforschung
4.4 Ausgewählte Methoden der qualitativen Sozialforschung
4.4.1 Befragung
4.4.2 Teilstandardisiertes Interview
4.5 Zusammenfassung
5. Forschungsprojekt: Wein im Alter
5.1 Forschungsziel und Fragestellung
5.2 Forschungsfeld und Forschungsgruppe
5.3 Erhebungsinstrument und Methodik
5.4 Datenerhebung
5.5 Zu erwartende Ergebnisse und Probleme
5.6 Datenerfassung, -auswertung, Präsentation
5.7 Kritische Würdigung
6. Ergebnisse und Schlussfolgerungen
6.1 Ergebnisse der Interviews
6.2 Soziodemographische Daten
6.3 Zusammenfassung der Ergebnisse von Forschungsgruppe B
6.4 Zusammenfassung der Ergebnisse von Forschungsgruppe A
6.5 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.6 Ableiten von Schlussfolgerungen und Beantworten der Forschungsfrage
7. Interpretation der Ergebnisse
7.1 Interpretationsansatz
7.2 Soziale Beziehungen im Alter
7.3 Freizeit im Alter
7.4 Ernährung und Gesundheit im Alter
7.5 Zusammenfassung
8. Gerontologie und Önologie
8.1 Zur Gerontologie
8.2 Zur Önologie
8.3 Gewagte Interdisziplinarität
Die Diplomarbeit untersucht die Gründe für den Weinkonsum bei älteren Menschen und setzt diesen in den Kontext von Lebensqualität, Gesundheit und sozialen Aspekten im Alter.
2.1 Begriffsannäherung Wein
Wein wird im ´Brockhaus – Wein` folgendermaßen definiert: „Alkoholisches Getränk, das durch Gärung aus dem Saft der Früchte von Weinreben gewonnen wird; chemisch gesprochen ist Wein eine hydro–alkalische Lösung von Alkohol und etwa 20–30g/ l anderer Substanzen in Wasser, zu denen fast 400 verschiedene Aroma und Geschmacksstoffe gehören“ (o. A. [1] 2005, S. 475). Aus Sicht der Autorin ist Wein aber weit mehr als eine Ansammlung chemischer Substanzen. Er ist Getränk, Genussmittel, Essensbegleiter, „Fruchtsaft für Erwachsene“ (Skinner 2005, Covertext) und auch, wie die Studie ergeben hat, ein Stück Lebensqualität. Luigi Veronelli, ein italienscher Weinexperte, sagte Folgendes: „Der Wein ist kein Nahrungsmittel – er ist es auch –, aber er ist in erster Linie ein Gefährte, mit dem man lebt, mit dem man sich tröstet, mit dem man Freunde hat. Er ist eine Persönlichkeit“ (vgl. o. A. [20] 2006, o. S.). Wie jede Persönlichkeit hat sich auch der Wein im Laufe der Zeit entwickelt. Auf diese Entwicklung soll im nächsten Abschnitt näher eingegangen werden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Weinkonsums, definiert die Forschungsfrage bezüglich älterer Menschen und skizziert die methodische Vorgehensweise.
2. Aspekte des Weins: Dieses Kapitel widmet sich der Definition, Geschichte, Mythologie und Önologie des Weins sowie seiner gesundheitlichen Bedeutung.
3. Alter und Lebensqualität: Es werden Konzepte des Alterns, Altersmodelle und der Begriff der Lebensqualität im Alter detailliert theoretisch fundiert.
4. Forschungslogische Ansätze: Dieses Kapitel bietet einen theoretischen Überblick über Methoden der empirischen Sozialforschung, insbesondere qualitative Ansätze.
5. Forschungsprojekt: Wein im Alter: Hier werden das Forschungsziel, die Stichprobe und das methodische Vorgehen der eigenen Untersuchung dargelegt.
6. Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der Interviews mit Weinhändlern und Konsumenten werden zusammengefasst und die Forschungsfrage beantwortet.
7. Interpretation der Ergebnisse: Die Befunde werden anhand gerontologischer Fachliteratur (u.a. soziale Beziehungen, Freizeit, Ernährung) interpretiert.
8. Gerontologie und Önologie: Ein Versuch, interdisziplinäre Parallelen zwischen der Alternswissenschaft und der Wissenschaft vom Wein zu ziehen.
Wein, Altern, Lebensqualität, Gerontologie, Önologie, empirische Sozialforschung, qualitative Interviews, Gesundheit, Genuss, soziale Kontakte, erfolgreiches Altern, Weinkonsum, Lebenslage, interdisziplinär, Prävention
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Weinkonsum für ältere Menschen und beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Wein, Genuss, Lebensqualität und Gesundheit.
Neben den historischen und önologischen Grundlagen des Weins werden gerontologische Modelle des Alterns und der Lebensqualität analysiert.
Das Hauptziel ist es, die Frage zu beantworten, warum ältere Menschen gerne Wein trinken.
Die Autorin verwendet die empirische Sozialforschung, genauer gesagt teilstandardisierte Interviews mit Experten (Weinhändlern) und Konsumenten.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Aufarbeitung von Wein- und Alternsthemen als auch die Durchführung und Auswertung der qualitativen Befragungen.
Zentrale Begriffe sind Wein, Altern, Lebensqualität, Gerontologie, Önologie sowie die soziale Komponente des Genusses.
Ältere Menschen trinken laut der Untersuchung bewusster, schätzen die Qualität und nutzen Wein oft im Kontext geselliger Runden oder als Entspannungsmittel am Abend.
Die Autorin zieht Parallelen zwischen dem Alterungsprozess beim Menschen und dem Reifeprozess von Wein, um eine "gewagte Interdisziplinarität" zwischen Gerontologie und Önologie zu erörtern.
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